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Kelpie

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Inquisition

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21

25.12.2019, 19:41

@Nachtschatten
Spoiler

Das Rey am Ende tot ist, war eigentlich ein Ende, was ich im Verlauf des Filmes erwartet hatte. Ich hatte auf das Überleben von Ben gesetzt, der evtl. zum Widerstand zurückkehrt und das Vermächtnis seiner Mutter ggf. weiterführt. Allein aufgrund der Bindung, die dort herrschte.

Das Palpatine viel plant ist klar, aber mir kam diese Handlungsfolge so schnell aufeinander und es hat mich doch sehr irritiert. Als müsste man da gewaltsam etwas ganz schnell beenden.

Dann habe ich das so interpretiert, als gäbe es kein BackUp. My fault.
Unzuverlässig in gewisser Weise ja schon, weil ein großes Stück ja auch fehlt.

Ich hab das Geplänkel schon irgendwie immer als Platzhirsch-Verhalten gesehen, meine Interpretation.
Dementsprechend war ich dann auch irritiert. Aber vielleicht habe ich da dann auch zu viel gesehen oder meine Haltung zu der Trilogie hat es beeinflusst.

Mein Autocorrect vom Handy ist anscheinend kein SW-Fan, dementsprechend hat es den Namen in eine gängigere Form umgewandelt. >.>
Mich hat der Zusammenbruch von Chewie irgendwie nicht gepackt, weil es für mich so am Rande passiert ist und die Handlungsfolge der Tode am Ende wie erwähnt fast schon zeitraffermäßig waren. Ich denke schon, dass man darauf etwas mehr Zeit hätte verwenden können.

Mir stößt vieles eben auf an den neuen Episoden. Episode 1-3 sehe ich auch deutlich weniger kritisch als 7-9.
Kann auch gar nicht so genau fassen, woran es liegt. Neue Wesen, neue Formen, Figuren etc., vielleicht ein "zu viel" an Neuheiten und irgendwie manchmal unnötige slapstickartige Szenen. Klar gabs die auch in den anderen Episoden, aber mehr von Charakteren, wo man es erwartet hat. (Denke hier an die Szene, wo Kylo Ren ausrastet und man draußen die beiden Stormtrooper auf dem Absatz pfeifend kehrtmachen sieht).
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@Gojira
Spoiler

Tue mich mit diesem Kuss echt schwer ihn irgendwie im positiven Licht zu sehen. Ein Pärchen habe ich in ihnen aber auch nicht gesehen, sondern eher "Seelenverwandte".

Was meinst du mit LOTR-Tod? Stehe da grade etwas auf dem Schlauch.
Den memory-Wipe hätte ich aber auch gerne drin gelassen, vllt damit C3PO am Ende quasi einen "Neustart" macht mit Rey "Skywalker".
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SavageSkull

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22

25.12.2019, 21:32

Spoiler

Mir stößt vieles eben auf an den neuen Episoden. Episode 1-3 sehe ich auch deutlich weniger kritisch als 7-9.
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Spoiler
Genau das betrachte ich aber kritisch. Mir haben 1-3 aufgrund ihrer Machart nicht so gut gefallen und man hat sich auch viel Zeit gelassen mit der Story in 1 und 2 um dann in 3 extrem viel reinquetschen zu müssen.
Aber bei 7-9 ist die Story für so hinten dran geklebt. Auf mich wirkt das alles so konstruiert, als ob "das muß noch da rein". Das hat man bei 1-3 nicht so lieblos drangeklatscht. Da war die Story um Anakin/Vader deutlich "stimmiger"
Was war an Snoke so schlecht, dass man Palpatine wiederholen mußte?
Das hin und her mit Palpatine am Ende hat was von:
https://www.youtube.com/watch?v=w4aLThuU008
Da fühl ich mit Kelpie, da soll einer seit über hundert Jahren der Strippenzieher sein und es gibt nur noch 2 "Jedi", die ihm beide bekannt sind und dann so einmal Hü und einmal hott

Ich glaube man hat es einfach verbockt bei der Frage für wen war der Film gedacht:
Die Fans, die Extended Universum verschlungen haben (ich habe einen Tag gebraucht um Nachtschattens "EU" zu übersetzen), die Leute die "Eine neue Hoffnung" als Kinder im Kino geschaut haben, oder den allgemeinen Popcorn Kinogänger, der lieber Star Wars statt Transformers/Marvell Nr 35 oder sonstwas schauen soll?
Ich denke hier liegt der Hund begraben, denn keinem hat man es recht gemacht. Die letztgenannte Gruppe ist nur wegen dem Namen Star Wars ins Kino gegangen.
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23

26.12.2019, 10:22

Ich meinte den Teil im Spoiler Aber gut, vergessen wir den einfach...

Oh weia ... den hatte ich schlicht und einfach gar nicht gesehen :wacko: Ich dachte eben "Hä? Welcher Spoiler? Er hat doch nur unverspoilerte Posts geschrieben ...?" und hab dann seeeehr weit hochgescrollt, um zu merken, dass ich einen Post im Thread ganz einfach überhaupt nicht gesehen habe. Mea culpa, kein Wunder, dass Du Dir veräppelt vorkamst.

Spoiler: Gojira
- Die Final Order Sternzerstörer: Diese waren aus meiner Sicht nicht notwendig und mit ihrem Death Star Laser auch OP. Zusätzlich weiß ich nicht wieso die alle unter der Planetenoberfläche gebaut wurden… An dieser Stelle hätte es auch einfach die First Order Flotte getan. Das hätte auch für eine schöne Endschlacht gesorgt und ich bin mir sicher das man leicht einen guten Grund gefunden hätte warum sie dort ist.
Stimmt, das war nicht nötig. Es hat mich aber auch nicht gestört. Wenn die Neue Ordnung im Stillen solche Flotten inkl. dem Superdupermehrdakka-Sternzerstörer von Snoke bauen kann, warum sollte Palpatine es nicht können? Und vielleicht hat er die auch nicht unter der Oberfläche gebaut, sondern nur da versteckt? Das fand ich nicht so schlimm. Dass er die geheimgehalten hat, kann ja - genauso wie seine Existenz - ein bewußter Sicherheitsmechanismus gewesen sein. Die Neue Ordnung war - wie Snoke - die Ablenkung vom dem, was eigentlich vorgeht.

Viel dünner fand ich da schon die Sache mit dem Kommunikationsturm. Da baut jemand ne Flotte Raumschiffe, in der jedes einzelne Schiff über eine Planetenkiller-Waffe verfügt, aber vom Planeten abheben können die nur, wenn sie von einem einzelnen Turm Signale erhalten. Und Palpatine kann sie zwar alle gleichzeitig aus der Planetenoberfläche hervorbrechen lassen, aber nicht bis ins All befördern ... DAS ist eine Stelle, über die man beim Scriptentwurf nochmal gründlich hätte nachdenken sollen. Hätte man z.B. gesagt, es gibt ein (weiteres :whistling: ) Sith-Artefakt auf der Oberfläche, das Palpatines MAcht kanalisiert und verstärkt, und nur mit dem Ding kann er die Flotte gleichzeitig kontrollieren, wäre das für mich ein nachvollziehbareres Ziel gewesen.
Der Force Pull von Rey: Hier war sie einfach wie auch in den vorherigen Teilen einfach zu stark. Selbst mit ihrem nun bekannten Background. Das Endresultat hätte man auch direkt mit dem Force Lightning erzeugen können.

Findest Du? Seit Galen Marek in Force Unleashed einen Sternzerstörer mit der Macht zum Abstürzen brachte, bin ich der Ansicht, dass die Größe des Objekts nur vom Willen abhängt ;) Außerdem hat Reys Opa im selben Film eine ganze Flotte Sternzerstörer gleichzeitig aus der Planetenoberfläche gehoben, da kann sie durchaus ein einzelnes Truppentransporterchen festhalten, finde ich.
Sith World: Das ist zugegebener Maßen nur eine kleiner Punkt. Ich fand es unnötig das hier eine neue eingeführt wurde. Hier hätte es auch Moraband oder Malachor getan. Diese waren schon bekannt und wären eine schöne Einbindung gewesen.
Auch da hast Du recht - ich gebe aber zu, dass ich darüber nicht mal eine halbe Sekunde nachgedacht habe. Ich war nur froh, dass es nicht schon wieder Korriban war, weil der ständig für alles Böse, was die Sith treiben, herhalten musste :D

Final Confrontation: Die “I’m every Sith Lord” Line. Hier hätte es auch eine Nummer kleiner sein können. Für Rey wäre es auch schon eine enorme Leistung gewesen Palpy zu besiegen.
Das fand ich gerade gut. Das ergibt irgendwie - gerade in Kombination mit der "Regel der zwei" - einen Sinn: Wenn jeder Sith jeweils von seinem Schüler getötet wird und seine Macht und Erinnerungen auf diesen übergehen, werden die Sith von mal zu mal mächtiger, und das ganze "verwässert" auch nicht, weil es eben immer nur zwei gibt. Sowas wie ein genetisches Zuchtprogramm, nur eben auf Machtbasis anstatt auf Zellebene, bei dem nur der würdig ist, der es schafft, seinen Vorgänger zu töten, obwohl dieser die Macht aller Vorgänger in sich trägt ...

Aber Du hast recht: Palpatine allein wäre auch ne mächtige Sache gewesen. Letztendlich hat Rey ihn ja auch nicht trotz aller Sith besiegt, sondern es gelang ihr nur, weil sie wiederum die Unterstützung ihrer Jedi-Vorgänger hatte. Das hätte man sich sparen können, klar, ich fand das aber sehr schön, weil es a) einen Bogen schlug zu Reys erstem Kontakt mit Luke Lichtschwert, als sie auch die Stimmen mehrerer Jedi hörte (und der damalige Kniff, aus Alec Guinness' "afraid" ein "Rey" zu schneiden, begeistert mich immer noch), zum anderen bezog es auch auf schöne Weise noch ein paar der Charaktere aus den Prequels, Rebels und Clone Wars mit ein. Das ist halt eines der Handlungselemente, die dem Abschluss aller drei Trilogien geschuldet sind, ebenso wie die Medaille für Chewie und andere Gimmicks.

Force Healing: Das ist zweischneidig. Ich habe kein Problem damit das Force Healing angewandt wurde. Aus meiner Sicht ist das eine Kraft die sehr gut zu einem Jedi passt. Was nicht paßt ist das sie auf einmal so ohne Erklärung auftauchte warum sie sie kein Jedi zuvor kannte. Ich bin mir sicher das Obi-Wan das gerne auf Qui-Gon oder Ayla Secura auf Anakin. angewandt hätte.
Klar, wäre das früher bekannt gewesen, hätten es andere auch genutzt. Aber zum einen wurde ja auch der "Force Ghost" erst durch Qui-Gonn Jin "erfunden" im Film-Kanon, so dass er erst danach genutzt werden konnte. Kann also sein, dass Force-Healing erst seit "Baby Yoda" im Kanon existiert ... Zum anderen halte ich es auch für möglich, dass nicht jeder Jedi jede Ausprägung der Machtnutzung beherrscht. Eine Erklärung, warum Rey das konnte, brauche ich nicht. Zum einen ist es nicht das erste Mal, dass sie instinktiv etwas beherrscht, zum zweiten kann es gut sein, dass sie den "Trick" in der Zeit zwischen den Filmen gelernt hat, man muss ja nicht alles, was in einem Film passiert, im Film auch aufwändig erläutern.

Force Resurrection: Wie bei Force Healing habe ich auch hier kein Problem das es zum Einsatz kam. Ist ja auch schon in der Vergangenheit angewandt worden. Aber auch hier wäre etwas Zusatzinfo super gewesen. Da wir hier an einem Wendepunkt der Geschichte der Galaxis sind wäre hier alles von Mortis bis Force Priestess möglich gewesen.
Siehe oben: Wäre jeder einzelne Handlungsaspekt jeweils zur Sicherheit auch erklärt worden, hätte das sicher ebenfalls Unbehagen hervorgerufen, weil man als Fan ja schließlich nicht doof ist und sich das selbst erklären kann :D

Man kann ohne Probleme ein Light or Dark Side Force User sein ohne Jedi oder Sith zu sein. Beides sind quasi "nur" Orden in denen man für den Gebrauch der Force entsprechend der jeweiligen Auslegung gelehrt wird. Es gibt im Canon jede Menge Force User die weder das eine noch das andere waren. Von daher sehe ich nicht Rey als eine Symbiose, sondern vielmehr las jemanden der sich nicht um die alte Lehre schert und ihr eigenes Ding macht.

Genau. Siehe die "Wächter der Whills" in Rogue One z.B. Gab es nicht sogar eine kanonische Erklärung für die gelbe Lichtschwertfarbe? Irgendwas war da ... Ich dachte übrigens erst, der Griff von Reys eigenem Schwert sieht ganz schön Sithmäßig aus, tatsächlich ist es aber nur die Grifform, die auch ihr Kampstab hat. Vielleicht hat sie das Ding sogar auf diesem Griff aufgebaut.

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Spoiler: Wazdakka
Ansonsten hab ich noch nie einen Film mit mehr Pathos gesehen. Deutlich weniger davon hätte uns allen wirklich gut getan. So wirkt der Film an einigen Stellen doch etwas übertrieben und unglaubwürdig.
Viele Action-Szenen gab es auch. Gut, liegt aber wohl am Zeitgeist. Hätte persönlich noch etwas mehr Ruhe im Film gehabt.
Mehr Pathos? So wie in Top Gun, Independance Day und so ziemlich jedem anderen Film, in dem Amerika die Welt vor dem Untergang rettet? :D

Nein, ich fand nicht, dass da zu viel Pathos war. Es war ein Haufen "Fanservice" und Anspielungen/Selbstzitate etc. und ein paar durchaus dramatische/sentimentale Momente, aber übertrieben und unglaubwürdig fand ich das nicht, ganz im Gegenteil. "Taking one last look at my friends" z.B. war ein wirklicher Hammer-Moment für mich, obwohl ich das ja im Trailer schon gesehen hatte.

Stimmt aber, was hier an anderer Stelle noch gesagt wurde: Man hätte C-3P0 auch ohne Restore lassen können, das hätte dem Ganzen keinen Abbruch getan.

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Spoiler: Kelpie
Mein Autocorrect vom Handy ist anscheinend kein SW-Fan, dementsprechend hat es den Namen in eine gängigere Form umgewandelt. >.>
Mich hat der Zusammenbruch von Chewie irgendwie nicht gepackt, weil es für mich so am Rande passiert ist und die Handlungsfolge der Tode am Ende wie erwähnt fast schon zeitraffermäßig waren. Ich denke schon, dass man darauf etwas mehr Zeit hätte verwenden können.
Ich hätte auch überhaupt nichts dagegen gehabt, wenn der Film noch länger geworden wäre, weil er sich dafür mehr Zeit genommen hätte. Aber ich finde eben auch, dass es, wenn man sich auf diese "wir haben nur 16 Stunden"-Geschichte einläßt (die mich immer noch am meisten stört), sehr nachvollziehbar ist, warum dafür keine Zeit zu sein scheint.

Mir stößt vieles eben auf an den neuen Episoden. Episode 1-3 sehe ich auch deutlich weniger kritisch als 7-9.
Kann auch gar nicht so genau fassen, woran es liegt. Neue Wesen, neue Formen, Figuren etc., vielleicht ein "zu viel" an Neuheiten und irgendwie manchmal unnötige slapstickartige Szenen. Klar gabs die auch in den anderen Episoden, aber mehr von Charakteren, wo man es erwartet hat. (Denke hier an die Szene, wo Kylo Ren ausrastet und man draußen die beiden Stormtrooper auf dem Absatz pfeifend kehrtmachen sieht).
Das ist etwas, was ich wirklich so überhaupt nicht verstehen kann ... Selbst mein Sohn, der mit den Prequels aufgewachsen ist und in seiner ganzen Kindheit "Clone toll" fand, sagt mittlerweile, dass die Handlung der Filme und vor allem die Dialog das schwächste sind, was das Star Wars-Universum zu bieten hat. Da sind so viele Kopfschüttelmomente drin ...

Neue Wesen etc: Gab's in den Prequels viel mehr als in der neuen Trilogie ... Und ich finde die Riesenzecken aus Episode II oder die Unterwasser-Dinosaurier aus Episode I immer noch weitaus unglaubwürdiger als die neuen Kreaturen (mal von den Porgs abgesehen, die sind ein klarer Merchandise-Ankurbler für mich).

Unnötiger Slapstick? Es gibt ein paar witzige Dialoge, und die sind wirklich stellenweise witziger als in den Vorgängern, obwohl alleine Jar Jar Binks Dialoge an Albernheit alles wettmachen, was die Sequels auffahren. Der Kylo Ren-Ausraster ist absolut seiner Figur angemessen, und dass die Stormtrooper sich abwenden, ist für mich nicht übertriebener als z.B. die Szene in Episode IV, als Han die Sturmtruppler verfolgt und dann von einer Übermacht gejagt wird. Oder "Schließt die Panzertüren!" "Öffnet die Panzertüren"

Und alberner/slapstickhafter als die Kopf-Tausch-Szene zwischen C-3PO und einem Battledroid in Episode II geht's ja wohl auch kaum. Nein, dieses Argument, dass die Prequels ja nicht so albern gewesen wären wie die neuen Filme, kann ich absolut nicht nachvollziehen. Da ist für mich das exakte Gegenteil der Fall ...

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Spoiler: SavageSkull
Was war an Snoke so schlecht, dass man Palpatine wiederholen mußte?
Nichts. Man hätte Snoke auch gut zum Oberbösewicht aufbauen können. Rian Johnson hat aus ihm aber einen Hanswurst gemacht, der in meinen Augen weit weniger Macht besaß als er vorgab, und sich deshalb mit schwachen Deppen wie General Hux und auch Ben Solo umgab, damit es nicht so auffällt. Den für Episode IX wiederauferstehen zu lassen, wäre für mich der Super-Gau gewesen. Da ist mir die Erklärung, dass er ein Klon war, den Palpatine als Ablenkung/Marionette genutzt hat, viel lieber ...
Die Fans, die Extended Universum verschlungen haben (ich habe einen Tag gebraucht um Nachtschattens "EU" zu übersetzen), die Leute die "Eine neue Hoffnung" als Kinder im Kino geschaut haben, oder den allgemeinen Popcorn Kinogänger, der lieber Star Wars statt Transformers/Marvell Nr 35 oder sonstwas schauen soll?
Ich denke hier liegt der Hund begraben, denn keinem hat man es recht gemacht. Die letztgenannte Gruppe ist nur wegen dem Namen Star Wars ins Kino gegangen.

Fans, die das EU verschlungen haben, und solche, die als Kind Episode IV im Kino gesehen haben, schließen sich nicht gegenseitig aus ;)

Ich finde generell, man sollte, wenn man den eigenen Standpunkt zu den Filmen definiert, nicht ständig so verallgemeinern. "Die neuen Filme kann nur gut finden, wer keine Ahnung von Star Wars hat", lese ich sehr oft in Kommentaren. Das ist Bullshit. Es braucht generell keine Einteilung in Gruppen, jeder kann ganz individuell für sich stehen bei der Frage, ob und warum er welche Filme besser fand als andere ;)
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Nachtschattens 221. Caleda <Armeeaufbau ... Sonstiges> Nachtschattens Werkbank



24

26.12.2019, 12:32

So, hab mir den Film von gestern auf heute angesehen...
Bin ohne Erwartung rein und wurde deswegen auch nicht "enttäuscht" :|

Für mich war der Film einfach viel zu gehetzt, zu viele Schnipsel hier rein und da rein und dann dieses absolute over the Top-Gedöns von Jar-Jar-Abrams. (Viel zu viel von allem, oder viel zu wenig, so, dass es immer komisch wirkte)
Er ist schön anzuschauen mit großartigen Schauplätzen. Leider fühlten sich die kampflastigen Szenen "komisch/falsch/nicht episch" an und diesmal hat auch die Musik hm.... ich weiß nicht, den Film nicht unterstützt.

Hätte JJ lieber alle drei Teile gemacht, vielleicht wäre dann etwas Schlüssigeres daraus geworden.

Ich kann gar nicht alles schreiben was gut oder schlecht war...Fazit für mich, hätten nen 2-Teiler draus machen müssen um die Geschwindigkeit etwas zu reduzieren und uns die neuen Charaktere und nach TLJ das neue Setting, überhaupt mal kennen lernen zu lassen.



PS: Ich muss aber auch gestehen, für mich sollte sich ein Star Wars Film so anfühlen wie die Cinematic Trailer von "Star Wars: The Old Republic"

Alle SWTOR-Cinematic Trailer in richtiger Reihenfolge!

Ich hoffe ja, dass Herr Favreau auch eine Serie im Old Republic Zeitalter machen wird. Serie deswegen, da mir Filme einfach mittlerweile zu kurz sind um eine Geschichte gut zu erzählen.


Schauen wir mal, in was für eine Richtung sich die Filme von SW weiterentwickeln...
Kein Mitleid! Keine Gnade! Keine Furcht!

~Schlachtruf der Black Templars!~


"Frieden ist ein vergeblicher Wunsch. Eines Tages mag unser Kreuzzug einen anderen Namen tragen, doch er wird niemals wirklich enden. In der fernen Zukunft wird es keinen Frieden geben."

~Sigismund zu Garviel Loken.~

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25

26.12.2019, 12:56

Zitat

Hätte JJ lieber alle drei Teile gemacht, vielleicht wäre dann etwas Schlüssigeres daraus geworden.

Von mir aus hätten sie ihr Regiesseurs-Roullette ruhig machen dürfen, wenn die Geschichte der Trilogie etwas mehr durchgeplant worden wäre, anstatt mit jedem Film neu loszurollen und zu gucken was passiert. Nichtmal der Oberschurke stand fest, die Entscheidung wurde erst zu Beginn der Dreharbeiten des dritten Teils getroffen und ich finde diese Planlosigkeit merkt man den Filmen deutlich an. Ich kann auch wirklich nicht nachvollziehen, warum man sich für diese Machart entschieden hat. Würde man nach Hollywood gehen und sagen "Ich mach den ersten Teil einer Trilogie, keine Ahnung wie es weitergeht - gib mir Geld!" würde man dafür wohl eine angemessene Reaktion erhalten, aber dass genau sowas bei SW passiert wirkt auf mich wie ein überhebliches "too big too fail". Vielleicht kann mir jemand das Vorgehen erläutern, mir fallen einfach keine rationalen Gründe dafür ein...

26

26.12.2019, 13:30

@Kelpie

Spoiler

Damit meine ich das bei LOTR häufig Charaktere vermeintlich gestorben sind nur um dann doch zu überleben.
In Fellowship waren das Frodo und Gandalf
In 2 Towers waren das Merry, Pippin und Aragorn
Und in Return dann nochmal Merry und Frodo
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@Nachtschatten:
ahh das erklärts :) Dann lass uns mal in die Diskussion einsteigen :D

Spoiler

Zitat

Stimmt, das war nicht nötig. Es hat mich aber auch nicht gestört. Wenn die Neue Ordnung im Stillen solche Flotten inkl. dem Superdupermehrdakka-Sternzerstörer von Snoke bauen kann, warum sollte Palpatine es nicht können? Und vielleicht hat er die auch nicht unter der Oberfläche gebaut, sondern nur da versteckt? Das fand ich nicht so schlimm. Dass er die geheimgehalten hat, kann ja - genauso wie seine Existenz - ein bewußter Sicherheitsmechanismus gewesen sein. Die Neue Ordnung war - wie Snoke - die Ablenkung vom dem, was eigentlich vorgeht.

Viel dünner fand ich da schon die Sache mit dem Kommunikationsturm. Da baut jemand ne Flotte Raumschiffe, in der jedes einzelne Schiff über eine Planetenkiller-Waffe verfügt, aber vom Planeten abheben können die nur, wenn sie von einem einzelnen Turm Signale erhalten. Und Palpatine kann sie zwar alle gleichzeitig aus der Planetenoberfläche hervorbrechen lassen, aber nicht bis ins All befördern ... DAS ist eine Stelle, über die man beim Scriptentwurf nochmal gründlich hätte nachdenken sollen. Hätte man z.B. gesagt, es gibt ein (weiteres :whistling: ) Sith-Artefakt auf der Oberfläche, das Palpatines MAcht kanalisiert und verstärkt, und nur mit dem Ding kann er die Flotte gleichzeitig kontrollieren, wäre das für mich ein nachvollziehbareres Ziel gewesen.


Der Turm ist in der Tat eine weiterer Punkt der sehr offensichtlich nur eingefügt wurde um einen neuen Thermal Exhaust Port zu schaffen. Very lazy writing und ich würde gerne mal Pablo von der Storygroup in einer Forumdiskussion dazu sehen.

Zu der Flotte: Es hat mich von Hintergrund auch nicht gestört das Palpy in 30 Jahren diese Flotte bauen konnte. Ich fand es einfach unnötig eine neue Flotte einzuführen wenn bisher die der First Order noch nicht geschlagen ist. Und warum mußte er sie überhaupt verstecken wenn er sie auf einem versteckten Planeten baut der nur mit sehr aufwendigen Mitteln überhaupt gefunden werden kann. Hier ging es sehr klar einzig um den cineastischen Effekt.
So haben unsere Helden nach der Schlacht noch immer nahezu die gesamte First Order Flotte in der Galaxie rumfliegen und ich bin mir sicher das sich da schnell ein neuer Supreme Leader findet und die ganze Nummer geht von vorne los.

Zitat

Findest Du? Seit Galen Marek in Force Unleashed einen Sternzerstörer mit der Macht zum Abstürzen brachte, bin ich der Ansicht, dass die Größe des Objekts nur vom Willen abhängt ;) Außerdem hat Reys Opa im selben Film eine ganze Flotte Sternzerstörer gleichzeitig aus der Planetenoberfläche gehoben, da kann sie durchaus ein einzelnes Truppentransporterchen festhalten, finde ich.


Galen Marek ist ja seinerzeit auch stets als zu übermächtig kritisiert worden. Und gerade die Stelle mit dem Sternzerstörer gilt da ja als absoluter Tiefpunkt. Fairerweise muss man aber auch sagen das die meisten die Stelle falsch verstanden / in Erinnerung haben. Er bringt den ISD nicht zum Abstürzen. Der ISD war bereits am Abstürzen und er hat in stabilisiert um den Schaden so gering wie möglich zu halten.
Die Frage die sich mir bei solchen Sachen halt immer stellt ist: Warum haben Jedi (und Sith) dies dann nicht schon während der Prequels / in Clone Wars eingesetzt. Da gab es mehr als einen Moment wo der Bösewicht oder die Helden in einem Raumschiff entkommen das man dann mit Force Pull hätte aufhalten können. Und egal wie stark man nun Rey sehen will sollte eine Obi-Wan, Anakin oder Count Dooku definitiv dann ebenfalls in der Lage dazu sein.

Zitat

Das fand ich gerade gut. Das ergibt irgendwie - gerade in Kombination mit der "Regel der zwei" - einen Sinn: Wenn jeder Sith jeweils von seinem Schüler getötet wird und seine Macht und Erinnerungen auf diesen übergehen, werden die Sith von mal zu mal mächtiger, und das ganze "verwässert" auch nicht, weil es eben immer nur zwei gibt. Sowas wie ein genetisches Zuchtprogramm, nur eben auf Machtbasis anstatt auf Zellebene, bei dem nur der würdig ist, der es schafft, seinen Vorgänger zu töten, obwohl dieser die Macht aller Vorgänger in sich trägt ...

Aber Du hast recht: Palpatine allein wäre auch ne mächtige Sache gewesen. Letztendlich hat Rey ihn ja auch nicht trotz aller Sith besiegt, sondern es gelang ihr nur, weil sie wiederum die Unterstützung ihrer Jedi-Vorgänger hatte. Das hätte man sich sparen können, klar, ich fand das aber sehr schön, weil es a) einen Bogen schlug zu Reys erstem Kontakt mit Luke Lichtschwert, als sie auch die Stimmen mehrerer Jedi hörte (und der damalige Kniff, aus Alec Guinness' "afraid" ein "Rey" zu schneiden, begeistert mich immer noch), zum anderen bezog es auch auf schöne Weise noch ein paar der Charaktere aus den Prequels, Rebels und Clone Wars mit ein. Das ist halt eines der Handlungselemente, die dem Abschluss aller drei Trilogien geschuldet sind, ebenso wie die Medaille für Chewie und andere Gimmicks.


Das mit der Regel für zwei würde hier in der Tat durchaus Sinn ergeben. Und man kann damit auch erklären warum der Imperator in ROTJ Luke dazu bringen wollte ihn "in anger" niederzuschlagen und Vader eben dieses verhindern hat.
Es ist halt auch hier wie in anderen Teilen der ST die Frage wie mächtig man Rey sieht. Für mich ist sie auch im letzten mit dem Training das sie von Leia bekommen hat bei weitem nicht auf einer Stufe mit ihrem Großvater. Von daher hätte es für mich sehr gut gepaßt wenn sie nur mit Hilfe all der Jedi ihn hätte überwinden können da er alleine zu mächtig für sie war.

Zitat

Klar, wäre das früher bekannt gewesen, hätten es andere auch genutzt. Aber zum einen wurde ja auch der "Force Ghost" erst durch Qui-Gonn Jin "erfunden" im Film-Kanon, so dass er erst danach genutzt werden konnte. Kann also sein, dass Force-Healing erst seit "Baby Yoda" im Kanon existiert ... Zum anderen halte ich es auch für möglich, dass nicht jeder Jedi jede Ausprägung der Machtnutzung beherrscht. Eine Erklärung, warum Rey das konnte, brauche ich nicht. Zum einen ist es nicht das erste Mal, dass sie instinktiv etwas beherrscht, zum zweiten kann es gut sein, dass sie den "Trick" in der Zeit zwischen den Filmen gelernt hat, man muss ja nicht alles, was in einem Film passiert, im Film auch aufwändig erläutern.


Ich brauche hier auch keine große, langatmige Erklärung. Ein kurzer Austausch zwischen z.B. FG-Luke und Rey hätte hier genügt:
Luke: Ich hab davon nur gelesen. Wie hast du das gemacht?
Rey: Ich weiß es nicht. Es hat sich instinktiv als das richtige angefühlt
Fertig!
Wobei ich zugeben muss das mir die Diskussion im Netz gefällt ob Force Healing von den alten Jedi als Dunkle Kraft angesehen wurde und daher nicht gelehrt oder praktiziert wird. Das würde sich sehr stimmig in ROTS einfügen.

Zitat

Siehe oben: Wäre jeder einzelne Handlungsaspekt jeweils zur Sicherheit auch erklärt worden, hätte das sicher ebenfalls Unbehagen hervorgerufen, weil man als Fan ja schließlich nicht doof ist und sich das selbst erklären kann :D

Eben nicht. Sonst gäbe es ja die Diskussion nicht ;)

Zitat

Genau. Siehe die "Wächter der Whills" in Rogue One z.B. Gab es nicht sogar eine kanonische Erklärung für die gelbe Lichtschwertfarbe? Irgendwas war da ... Ich dachte übrigens erst, der Griff von Reys eigenem Schwert sieht ganz schön Sithmäßig aus, tatsächlich ist es aber nur die Grifform, die auch ihr Kampstab hat. Vielleicht hat sie das Ding sogar auf diesem Griff aufgebaut.

Yep, hat sie. Rey hat aus ihrem Stab ihren Light Saber gebaut. Die Farben sagen nach meinem Wissen erstmal nichts aus. Bisher wurde lediglich für die Roten Sith Saber und die Weißen von Ahsoka eine Erklärung geliefert. Der Rest ist eigentlich abhängig vom Kristall.
Vielleicht war es ja nur als Anspielung auf Lukes Light Saber aus der Kenner Action Figure Serie gedacht :D

Zitat

Nichts. Man hätte Snoke auch gut zum Oberbösewicht aufbauen können. Rian Johnson hat aus ihm aber einen Hanswurst gemacht, der in meinen Augen weit weniger Macht besaß als er vorgab, und sich deshalb mit schwachen Deppen wie General Hux und auch Ben Solo umgab, damit es nicht so auffällt. Den für Episode IX wiederauferstehen zu lassen, wäre für mich der Super-Gau gewesen. Da ist mir die Erklärung, dass er ein Klon war, den Palpatine als Ablenkung/Marionette genutzt hat, viel lieber ...


Genau. Hier trägt Rian Johnson die Schuld. Hätte JJ alle drei Teile gemacht hätten wie wohl einen Schusskampf mit Snooke bekommen (der sich dann vielleicht als Darth Plaguis rausgestellt hätte) und eine Szene in Last Jedi mit "No Rey. I am your Grandfather" ...




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Cala79

Veteran

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27

26.12.2019, 20:22

Sop nun konnte ich endlich den Thread auch lesen, da ich soeben aus dem Kino wieder zuhause bin. Und was soll ich sagen ........ MEIN GOTT WAS EIN SCHEISS !!!!! Vom Anfang bis Ende nur unlogische Handlungschnipsel mit beinahe Katastrophen die immer wie von Wunderhand verhindert werden.
Spoiler
Ich frage mich ob Luke und alle Jedis vor ihm einfach nur Schwachköpfe waren, da ja offensichtlich ganze 16 Stunden zum besiegen der Sith gefehlt haben. Ganz am Anfang heisst es in der Nachricht vom Spion das in 16h Stunden der Angriff beginnt. Also die gesamte Handlung ab da, alle Reisen, Kämpfe, den Weg zum versteckten Sithplanten suchen (den Luke sein Lebenlang gesucht hat...) und Gesabbel bis zur finalen Schlacht finden in 16 Stunden statt.

Das allein der Falke am Anfang nur noch Schrott ist und komplett restauriert werden muss......egal. Nach der Bruchlandung auf Endor.....egal fliegt wieder. Und so geht das den ganzen Film lang. Klar ist es ein Film, muss nicht alles logisch sein, aber meine Güte das ist ja nur Schwachsinn nacheinander.

Und dann immer dieses geschichtsträchtige.... erst im Teil davor mit Bomber mit Freifallbomben und "MG-Kanzel" blablabla und nun mit Pferden auf der Außenhaut vom Sternenzerstörer. Ach ja und der fliegt in einer Atmosphäre die so übel ist, das die Schiffe nicht manövrieren können oder Schilde haben. Aber ja klar da kämpft man halt drauf......... Und der über Jahrzehnte gereifte und voll durch dachte Plan vom Imperator scheitert daran, das all die hunderten ??? tausenden ??? Sternenzerstörer nur vom einem Punkt ihr Signal bekommen. Warum auch die Schiffe nicht im Orbit parken ??? Den Planet kennt und findet ja keiner. Da muss man die Schiffe ja auf dem Planten verstecken. Ja ne ist klar. Und einfach noch oben aus der Atmosphäre fliegen ist viel zu einfach. Vielleicht sind die "Piloten" des Imperiums auch einfach zu blöde, denn die gesamte Rebellenflotte kann problemlos den Angriff fliegen... genauso wie der nachträglich eingetroffene Sternenzerstörer vom General.......

Ne mal ehrlich, da kann man mit dem Schreiben garnicht aufhören, soviele Punkte gibt es. Und das bei einer solch epischen Geschichte, die jetzt seit Jahrzehnten die Kinoweld regiert. Vielleicht ist es aber auch einfach gut, das es jetzt zum Ende gekommen ist. Mag mir garnicht vorstellen, was die Filmemacher sich noch alles sonst ausgedacht hätten.
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Man merkt ich bin kein Fan von den neuen Teilen. Finde es einfach nur mehr als Schade, das solch eine epische Geschichte so zu Ende gehen muss. Da hätte man sicher mehr draus machen können, ohne solch sinnlosen Kram in die Filme einzubauen.
Soviel von mir dazu.

Und nun vergieße ich ein Träne für die dunkle Seite der Macht. Ihr seit die besten ! Scheiss auf die Jedi´s und den Rebellenabschaum. Lange lebe der Gottimp...äähhhhh ......Imperator !

Nachtschatten

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28

26.12.2019, 20:40

Ich hab mal die handlungsrelevanten Punkte in einen Spoiler gepackt - gibt ja vielleicht noch Leute, die den Film nicht gesehen haben ;)

Ansonsten fass ich mich kurz: Ich bin, wie man ja schon lesen konnte, vollständig anderer Meinung - und ich finde es sehr schade, dass Du auch zu denen zu gehören scheinst, die ihre persönliche Meinung so ausdrücken, als sei sie ein unumstößlicher Fakt ;)
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26.12.2019, 20:44

Erstmal danke fürs einpacken :up: , da habe ich nicht dran gedacht. Aber wieso meinst du das meine Meinung umunstößlich ist ? Ist denn einer von mir angesprochenen Punkte falsch von mir wiedergegeben ? Ist doch nur genau das, was man im Film gezeigt bekommt. Aber wenn ich da was falsch gesehen habe, dann darf man mir das gerne sagen bzw. schreiben.

Nachtschatten

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26.12.2019, 21:08

Zunächst einmal: Es gibt kein "falsch sehen" - jeder interpretiert Dinge auf seine Weise, und jeder empfindet Dinge auf seine Weise. Deshalb ist es völlig normal, dass jeder andere Schlüsse zieht. Auch wenn ich manche Kritikpunkte, die von vielen Leuten immer wiederholt werden, selbst nicht verstehen kann (wie z.B. den Vorwurf, dass die neuen Filme viel "alberner" wären und mehr Slapstick enthielten als die bisherigen sechs Teile - das stimmt meiner Ansicht nach einfach faktisch nicht, was deutlich wird, wenn man sie mal hintereinander weg guckt, aber selbst da kann mein Humorempfinden ja anders sein als das von anderen ... oder mein Gedächtnis ist besser :D )

Aber es gibt Unterschiede dabei, wie man sein Fazit formuliert. "Der Film ist Schwachsinn" ist eine ganz andere Formulierung als "Ich habe den Film als Schwachsinn empfunden". Mir persönlich wählen viel zu viele Leute die erste Variante, obwohl die zweite nicht zu einer Verhärtung von Diskussionsfronten führen würde. Ein Beispiel aus Deinem Text:
Vom Anfang bis Ende nur unlogische Handlungschnipsel mit beinahe Katastrophen die immer wie von Wunderhand verhindert werden.
DU findest die Handlungsschnipsel unlogisch. Andere sehen das ggf. völlig anders ;) Und DU bist der Meinung, dass eine "Wunderhand" im Spiel war, die Schlimmeres verhindert hat - andere sehen die Handlungsentwicklung vielleicht als durchaus nachvollziehbar und frei von "Wundern" an ...

By the way: Hast Du ein Beispiel für solch eine Szene (gerne im Spoiler-Tag ...)?

Spoiler
Ich frage mich ob Luke und alle Jedis vor ihm einfach nur Schwachköpfe waren, da ja offensichtlich ganze 16 Stunden zum besiegen der Sith gefehlt haben. Ganz am Anfang heisst es in der Nachricht vom Spion das in 16h Stunden der Angriff beginnt. Also die gesamte Handlung ab da, alle Reisen, Kämpfe, den Weg zum versteckten Sithplanten suchen (den Luke sein Lebenlang gesucht hat...) und Gesabbel bis zur finalen Schlacht finden in 16 Stunden statt.
Nein, das waren keine Schwachköpfe. Aber woraus schließt Du, dass damals 16 Stunden gereicht hätten, um die Sith zu besiegen? Das war doch nur JETZT, in genau diesem Augenblick, der Zeitrahmen, der gesteckt war - zu allen früheren Zeitpunkten der Handlung in und außerhalb der Filme gab es den Zeitrahmen nicht ...?

Aber ich stimme Dir insofern zu, als ich diese 16 Stunden auch daneben fand. Diesen Hinweis einfach ersatzlos zu streichen würde den Rest des Filmes deutlich glaubhafter machen. Gerade dass Lando und Chewie es geschafft haben sollen, in ein paar Stunden (!) zum galaktischen Kern zu fliegen und dort noch all die hunderttausende von Schiffen zusammenzutrommeln, die dann zur Rettung kamen, ist unglaubwürdig. Erst recht, wenn man überlegt, wie "langsam" der Falke noch zu Episode IV-Zeiten zwischen Tatooine und Alderaan unterwegs war. Die Reisezeiten wurden in den Sequels generell und sehr unglaubwürdig verkürzt, das war schon in Episode VII so.
Das allein der Falke am Anfang nur noch Schrott ist und komplett restauriert werden muss......egal. Nach der Bruchlandung auf Endor.....egal fliegt wieder. Und so geht das den ganzen Film lang. Klar ist es ein Film, muss nicht alles logisch sein, aber meine Güte das ist ja nur Schwachsinn nacheinander.
Da ist es wieder: Wieso IST das Schwachsinn? Du empfindest es so - ich nicht. Wer hat nun Recht? Der Falke war schon immer ein Schrotthaufen, und er mußte schon immer zwischendurch repariert werden. So what?

Blöd fand ich allerdings auch die Bruchlandung auf dem Endor-Mond. Warum das Ding da nicht sauber landen konnte, hätte ich gern gewusst. Dass er dann wieder repariert wurde, finde ich völlig in Ordnung.
Und dann immer dieses geschichtsträchtige.... erst im Teil davor mit Bomber mit Freifallbomben und "MG-Kanzel" blablabla und nun mit Pferden auf der Außenhaut vom Sternenzerstörer.
Naja, die bewusste Verwendung von historischen Anleihen ist ein absolutes Kernelement der Ursprungstrilogie. Lucas hat für den Schlusskampf um den Todesstern Stunden und Stunden von Filmaufnahmen über historische Dogfights aus den Weltkriegen analysiert (und z.T. nachgestellt), die meisten Blasterwaffen haben historische Waffen als Grundlage usw. usf. ... Das alleine ist für mich noch kein Grund, ein Handlungselement schlecht zu finden. Was mich an den Bombern in Teil Acht gestört hat, war, dass sie in mehrerlei Hinsicht keinen Sinn ergeben: Warum sind sie so unglaublich langsam? Und warum müssen die Bomben im Weltraum nach unten fallen können? Gut, ein Sternzerstörer ist so groß, dass er vielleicht ein eigenes Gravitationsfeld hat, aber warum sich drauf verlassen, wenn man auch Protonentorpedos schießen kann wie die Y-Wings, die ja die "Bomber" der klassischen Trilogie waren?

Die Reittiere hingegen fand ich toll. Wir hatten in Episode IV langfellige Elefanten (Banthas) - warum also nicht auch fellbewachsene Pseudopferde? Und der Angriff auf der Sternzerstörerhülle war optisch eine Wucht in meinen Augen - auf sowas muss man erstmal kommen. Mir hat die Erklärung, warum die das gemacht haben, auch völlig gereicht - wenn man mal davon absieht, dass die Abhängigkeit von dem Sendemast an sich ein blödes Plothole war.

Ach ja und der fliegt in einer Atmosphäre die so übel ist, das die Schiffe nicht manövrieren können oder Schilde haben. Aber ja klar da kämpft man halt drauf..
Die Schiffe wurden durch die Magnetfelder oder ähnliches gestört. Seit wann macht das das Atmen im Freien unmöglich? Für mich hat das eine nix mit dem anderen zu tun.

Mag mir garnicht vorstellen, was die Filmemacher sich noch alles sonst ausgedacht hätten.
Oh, ich schon. Für mich ist jede neue Facette im Star Wars-Universum ein Fest, und ich freue mich auf alles, was da noch kommt. Sicherlich wird mir nicht alles gleich gut gefallen, aber ich bin sehr froh, dass es - wenn auch nicht mehr mit der sog. "Skywalker-Saga" - definitiv weitergehen wird!

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26.12.2019, 21:36

Nochmal kurz was positives zum Film...

Spoiler
Die Schlussszene mit Rey auf der Feuchtfarm und der Annahme des Namens Ihrer "Meister" Luke und Leia fand ich stimmig und gut. :thumbsup: Auch wenn ich keine Ahnung habe, woher sie dieses schneidige neue Lichtschwert hat ?(
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26.12.2019, 21:39

Natürlich hast du erstmal mit dem Recht das jeder Dinge unterschiedlich wahr nimmt. Auch aus seiner Lebenserfahrung bzw Charaktereigenschaften. Ich bin zum Beispiel durch und durch Ingenieur. Das heisst es hält oder nicht. Dazwischen gibt es zwar auch Grauzonen, die sind aber in der Statik recht gering. Soviel zum offenen Teil. Da gehe ich mit dir mit. Nun im Detail:
Spoiler

Nein, das waren keine Schwachköpfe. Aber woraus schließt Du, dass damals 16 Stunden gereicht hätten, um die Sith zu besiegen? Das war doch nur JETZT, in genau diesem Augenblick, der Zeitrahmen, der gesteckt war - zu allen früheren Zeitpunkten der Handlung in und außerhalb der Filme gab es den Zeitrahmen nicht ...?
Weil der Weg der gleiche gewesen wäre. Es wird ja gesagt das Luke das mit den Sithkompass wusste und den sein Lebenlang ( nach der Handlung der ersten 3 Teile) gesucht hat. Also mit dem Kompass wäre er auch zur Sithwelt gekommen, wo ja anscheinend der Hauptsitz der Sith ist (Hier bin ich aber nicht Insider genug für eine sichere Aussage, da ich nur die Filme kenne und mich nicht in den Hintergrund eingearbeitet habe. Aber in diesem Film wird es meiner Meinung nach so dargestellt.) Hätte er diesen dann vernichtet, wäre der Imperator und somit Smaug usw. nicht gekommen. Somit Ende der Geschichte.
Da ist es wieder: Wieso IST das Schwachsinn? Du empfindest es so - ich nicht. Wer hat nun Recht? Der Falke war schon immer ein Schrotthaufen, und er mußte schon immer zwischendurch repariert werden. So what?

Erstens habe ich nicht geschrieben, das ich Recht habe , sondern habe nur meine Meinung geschrieben. Und gegen das reparieren sage ich ansich nichts. Sondern nur das es wohl eine Spontan Reparatur war, da keinerlei Zeit vergeht hierfür. Obowhl der gesamte Falke gebrannt hat und laut Rey beide Antriebsgeneratoren durchgebrannt sind. Sowas sollte doch etwas Zeit benötigen zum reparieren. Auch beim Falken.
Blöd fand ich allerdings auch die Bruchlandung auf dem Endor-Mond. Warum das Ding da nicht sauber landen konnte, hätte ich gern gewusst. Dass er dann wieder repariert wurde, finde ich völlig in Ordnung.

Auch hier ist die Reparatur ansich nicht das Problem. Aber mitten aufm Feld im Nirgendwo ohne Gerätschaften nach so einer Bruchlandung ? Und wieder ohne Zeitverlust ?
Naja, die bewusste Verwendung von historischen Anleihen ist ein absolutes Kernelement der Ursprungstrilogie. Lucas hat für den Schlusskampf um den Todesstern Stunden und Stunden von Filmaufnahmen über historische Dogfights aus den Weltkriegen analysiert (und z.T. nachgestellt), die meisten Blasterwaffen haben historische Waffen als Grundlage usw. usf. ... Das alleine ist für mich noch kein Grund, ein Handlungselement schlecht zu finden. Was mich an den Bombern in Teil Acht gestört hat, war, dass sie in mehrerlei Hinsicht keinen Sinn ergeben: Warum sind sie so unglaublich langsam? Und warum müssen die Bomben im Weltraum nach unten fallen können? Gut, ein Sternzerstörer ist so groß, dass er vielleicht ein eigenes Gravitationsfeld hat, aber warum sich drauf verlassen, wenn man auch Protonentorpedos schießen kann wie die Y-Wings, die ja die "Bomber" der klassischen Trilogie waren?

Da scheinen wir uns aber einig zu sein, das das mal keinen Sinn gemacht hat. Das man sich bei den Jägerkämpfen an Manöver aus dem Luftkampf bedient ist ja auch ok. Aber das mit den Bombern nicht. Mal davon ab, das die angesprochene Scene ja noch mehr solcher Dinge enthält (Telefonstreich von Po mit dem Captian, Alle Türme zerballern mit einem Jäger bis mal die Tie-Fighter los geschickt werden, das die Bomber sich fast auf angriffdistanz an den Zerstörer ranschleichen können im Weltraum)
Die Reittiere hingegen fand ich toll. Wir hatten in Episode IV langfellige Elefanten (Banthas) - warum also nicht auch fellbewachsene Pseudopferde? Und der Angriff auf der Sternzerstörerhülle war optisch eine Wucht in meinen Augen - auf sowas muss man erstmal kommen. Mir hat die Erklärung, warum die das gemacht haben, auch völlig gereicht - wenn man mal davon absieht, dass die Abhängigkeit von dem Sendemast an sich ein blödes Plothole war.

Auch hier bin ich bei dir das die Idee mit den Pseudopferden ansich in Ordnung ist (Vorallem auf einem Planeten mit Graslandschaft). Aber damit auf einem Sternenstörer landen und einen Angriff reiten ? Das findest du auf einem fliegenden Sternenzerstören normal ?
Die Schiffe wurden durch die Magnetfelder oder ähnliches gestört. Seit wann macht das das Atmen im Freien unmöglich? Für mich hat das eine nix mit dem anderen zu tun.

Neben den Magnetfelder gabs ja noch so Dinge wie Gravitationsstörungen, Blitze wie verückt. Aber da kann man drüber reden, ob da einfluss auf Lebewese hat oder nur die Technik stört. Aber in diversen Scenen sieht man ja, das die nicht gerade auf Oberflächenhöhe fliegen sondern ziemlich weit oben sind. Da sollte das mit dem Atmen aber so eine sache werden. Die einzigen die geschlossene Helme tragen sind die Trooper. Der Rest rennt da einfach so rum. Ja ich weiss, das ist schon hart geurteilt, aber in der Summe der Punkte kann ich das nicht ausser acht lassen.

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Sop soviel zu meiner Meinung. Und ja auch ich bin ein Star Wars Fan. Schon immer gewesen, seit ich mit 8 Jahren die alten Filme schauen durfte. Ich habe auch diverses Zeug zuhause davon. Gerade deswegen finde ich persönlich es schade, das die neuen 6 Filme für mich den Eindruck machen, das hier einfach was zu Ende gebracht werden soll. Die Story als ganzes und die dadurch entstehenden Untersequenzen überzeugen mich halt garnicht. Da wäre bei der geballten Filmpower die zur Verfügung stand meiner Meinung nach mehr drin gewesen.

Musst mir nicht böse sein Nachtschatten. Ist halt nicht mein Ding, was aber deiner Begeisterung keinen Abbruch tun soll. Ich hatte einfach auf mehr gehofft...... Vielleicht bin ich einfach auch nur zusehr Ingenieur und somit zusehr auf logisch gepolt. Kann auch sein.

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26.12.2019, 22:46

Spoiler
Die Schlussszene mit Rey auf der Feuchtfarm und der Annahme des Namens Ihrer "Meister" Luke und Leia fand ich stimmig und gut. Auch wenn ich keine Ahnung habe, woher sie dieses schneidige neue Lichtschwert hat
Das hat sie selbst gebaut. Machen die Jedi irgendwann im Rahmen ihrer Ausbildung - bei Episode VI seinerzeit gabs eine Szene, die es nicht in den fertigen Film geschafft hat, in der Luke sein eigenes Lichtschwert fertigstellt (das mit der grünen Klinge).

Rey hat den Griff ihres Kampfstabes dafür benutzt.
Aber damit auf einem Sternenstörer landen und einen Angriff reiten ? Das findest du auf einem fliegenden Sternenzerstören normal ?
Nö, normal nicht. Aber in diesem Universum auch nicht ungewöhnlich. Denk mal an Obi-Wans Rumgehopse mit der Dingbums-Echse auf Utapau in Episode 2. Das war kein Sternzerstörer, aber auch ein recht ungewöhnlicher Einsatz eines Reittieres. Was ich damit nur sagen will: Nur weil etwas ungewöhnlich ist, ist es in meinen Augen noch nicht unlogisch oder störend, gerade nicht in einem ScienceFantasy-Universum wie Star Wars, hier war der mythische und auch phantastische Anteil schon immer höher als z.B. bei Star Trek. Dass man da mal was einbaut, einfach nur, weil es gut ausschaut, kann ich verzeihen ;-)

Aber in diversen Scenen sieht man ja, das die nicht gerade auf Oberflächenhöhe fliegen sondern ziemlich weit oben sind. Da sollte das mit dem Atmen aber so eine sache werden. Die einzigen die geschlossene Helme tragen sind die Trooper. Der Rest rennt da einfach so rum. Ja ich weiss, das ist schon hart geurteilt, aber in der Summe der Punkte kann ich das nicht ausser acht lassen.
Hey, das ist ein ScienceFiction/ScienceFantasy-Universum. Wer sagt denn, dass die Luft da in dieser Höhe schon so dünn ist, dass man sie nicht mehr atmen kann? Ich gehe da nach der Prämisse vor "Wenn mir eine Erklärung dafür einfällt, dann ist's auch in Ordnung" ;-) Ich hadere nur mit Dingen, für die mir keine Erklärung einfällt, z.B. eben die blöden Bomber in Episode VIII.

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27.12.2019, 16:50

Ich denke im Endeffekt kommt es bei Episode IX sehr darauf an wie sehr man dem in den anderen Filmen und Serien etablierten Kanon anhängt. Viele der Kritikpunkte die ich in den vergangenen Tagen gelesen habe (und die ich Teilweise auch selber habe) drehen sich um die Frage was die Macht kann und vor allem wer was mit der Macht tun kann.
Wenn man da einfach mit den Schultern zucken kann und sagt: "Ok, das ist neu. Ist halt jetzt so" kann man den Film auf einem ganz anderen Level genießen als wenn man halt versucht es in den historischen Kontext zu bringen.

In Episode VIII war es dafür gar nicht der historische Kontext der mich gestört hat, sondern einfach ein schlampiges Drehbuch das selbst in sich als abgeschlossener Film keinen Sinn gemacht hat.
(Ich weiß das auch die Art wie Luke dargestellt wird für viel Kritik gesorgt hat. Das stört aber mich weit weniger als die handwerklichen Fehler). Selbst in einem perfekt in Szene gesetzten SW Film hätte Luke durchaus gleich reagieren können)

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35

27.12.2019, 17:31

Ich gehöre auch zu den Leuten, die mit "Grumpy old Luke" sehr gut klarkommen, und ich fand ihn von Mark Hamill grandios gespielt (erst recht, wenn man weiß, wie sehr er selbst diese Entwicklung Lukes gehasst hat). Gestört hat mich nur, dass er wirklich versucht haben soll, Ben Solo zu töten, das kann ich mir nicht wirklich gut vorstellen. Dass er aber das Versagen bei Bens Ausbildung zum Anlass nimmt, sich zum Schutz der Galaxis zurückzuziehen, das fand ich glaubwürdig und passend.

Witzigerweise bin ich gestern über eine Information gestolpert, die mich schmunzeln ließ: Angeblich ist nämlich der Hautplot von Episode VIII inklusive der Entwicklung Lukes ziemlich exakt das, was Onkel George höchstpersönlich für Episode VII geplant hatte. Der Film ist insofern also zumindest kein Sakrileg, das am Vermächtnis von George Lucas kratzt :D

Wer mag, kann das hier nachlesen: https://www.denofgeek.com/us/movies/star…0Iyje8KSfwFvM1E
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36

30.12.2019, 17:01

Da die Galaxie aber weiter Force Sensitive Leute erzeugt bringt ein Rückzug nur sehr wenig. Denn ohne eine passende Guidance ist die Wahrscheinlichkeit viel höher das jemand die Kräfte für egoistische Motive gebraucht. Ich bin mir sicher das wenn die Jedi nicht alle potentiellen Force User von Kindheit an traniert hätten das dann einige von denen eher zur Dunklen Seite tendiert hätten je mehr sie sich ihrer Kräfte bewußt werden.

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04.01.2020, 09:22

Soo... ich war vorgestern auch im Kino

Ich muß dazu sagen, das ich die Bücher der originalen Geschichte nicht gelesen habe, in sofern hab ich da auch keine Erwartungshaltung diesbezüglich gehabt...
Ich bin da wohl eher ein fatalistischer Star Wars Gänger... Ich möchte unterhalten werden. In sofern haben mir auch schon Episode 1-3 gefallen.
Und den Teil fand ich auch unterhaltsam... und das ist mir an einem Film wichtig.
Entweder ist wenig bei mir hängen geblieben, oder es ist wirklich recht wenig passiert?!

Spoiler

... es war aber auch nichts dabei das mich total aus den Socken gehauen hat. Ich halte Rouge One für den besten und Star-Wars-igsten Film der letzten (Disney-)Zeit. Der war einfach mal rund.

Der neue Film ist relativ geradlinig, alles ist vorhersehbar. (vielleicht hab ich ja auch die Macht und Vorhersehung :D )
Wenn es mal irgendeine Andeutung einer Wendung gegeben hat ist das auch gleich wieder behoben.
Dieses Navigationsgerät finden.... "mist wir sind im Treibsand, huch hier liegt es ja" ...ein bischen weniger Zufall und ein wenig mehr Arbeit hätte ich da besser gefunden.
Oder: "ich fackel Kylos Raumschiff ab, na zum glück hat das teil als einziges überlebt"

Mit der Rolle von Luke in den letzten 3 Teilen komm ich auch gut zurecht. Das "alles ist scheiße, ich versteck mich um keinen Schaden anzurichten" und das darauf folgende "eigentlich hat die Kleine recht, da muss man was machen" kann man schon irgendwie nachvollziehen.

Ich und mein LEGO-Freund "Benny der Raumfahrer" sind ja totale Raumschiffans... ("Raumschiff! Raumschiff!!)
Das war auch das was mir an den Episoden 1-3 gefallen hat, jede menge coole neue Raumschiffe. Bei Episode9 ist mir das irgendwie etwas zu kurz gekommen. Gut Variante 10 oder wasweisich des Sternenzerstörer-Dreiecks, ok... ein paar speeder, ein Moped, ein Kopfgeldjägerschiff... und die bereits bekannten A,B,X,Y-Wings/Tie-Fighter sowie den Falken und die Corillian Corvette... ja und die nicht näher zu definierenden 100.000 Schiffe am Schluss (aber da erkennt man kaum etwas). ("das lässt einem echt die Luft aus der Sauerstoffflasche")
Das hatte der Schorsch irgendwie besser gemacht.

Das da zum Schluß ein alter X-Wing und ein Tie-Fighter nebeneinander stehen ist sicher sehr Ikonisch... aber ein Tie-Fighter hat einfach mal keinen Hyperantrieb ! :D ...aber ich geh jetzt einfach mal von einem "Force-Powerd-Hyperjump" aus, oder wie auch immer man das erklären kann... oder Kylo hatte einen Nachrüstsatz unterm Mantel... :D
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04.01.2020, 11:13

Da die Galaxie aber weiter Force Sensitive Leute erzeugt bringt ein Rückzug nur sehr wenig. Denn ohne eine passende Guidance ist die Wahrscheinlichkeit viel höher das jemand die Kräfte für egoistische Motive gebraucht. Ich bin mir sicher das wenn die Jedi nicht alle potentiellen Force User von Kindheit an traniert hätten das dann einige von denen eher zur Dunklen Seite tendiert hätten je mehr sie sich ihrer Kräfte bewußt werden.
Da hast Du wohl recht. Allerdings stellt sich natürlich die Frage, inwieweit jemand mit Machtsensititität ohne Anleitung überhaupt anfängt, die Macht zu nutzen. Bisher ging ich immer davon aus, dass das Potential dann weitestgehend ungenutzt schlummert und dass man schon eine wie auch immer geartete Anleitung braucht, um es zu entfalten. Vorher ist das eher eine instinktive Sache wie bei Anakin, der ein guter Podracer wird, oder bei Leia, die halt ihren Bruder spürt, als er um Hilfe ruft.

Episode VIII hat da mit dem Besenjungen gezeigt, dass man das jetzt anders sieht - aber bis dahin hat ja selbst Rey immer dann einen Sprung in ihrer Entwicklung gemacht, wenn sie einen anderen Machtnutzer beobachtet hat, aber nicht von allein.


Spoiler
Entweder ist wenig bei mir hängen geblieben, oder es ist wirklich recht wenig passiert?!

Gute Frage. Ich hatte das Gefühl, es ist nicht mehr oder weniger passiert als in den übrigen Filmen der Reihe auch ...
Das war auch das was mir an den Episoden 1-3 gefallen hat, jede menge coole neue Raumschiffe.


Stimmt, die Anzahl neuer Schiffe war in den Prequels gefühlt deutlich höher - aber ich muss sagen, dass mir im Nachhinein die wenigsten davon gefallen haben. Ein paar fand ich beim ersten Ansehen schick, aber mittlerweile eher langweilig, andere fand ich von vorneherein häßlich. Im neusten Film hat mir vor allem das Raumschiff der Knights of Ren gut gefallen, überhaupt nicht überzeugt haben mich dagegen die Sith-Tie-Fighter mit ihren dreieckigen Flügeln
aber ein Tie-Fighter hat einfach mal keinen Hyperantrieb ! ...aber ich geh jetzt einfach mal von einem "Force-Powerd-Hyperjump" aus, oder wie auch immer man das erklären kann...
Mittlerweile haben die wohl zumindest zum Teil Hyperantrieb. Es ist ja nicht nur Kylo Ren, sondern auch die Ties, die am Anfang den Falken verfolgen, tun das ja auch über mehrere Hyperraumsprünge hinweg. Da hat wohl in den dreißig Jahren seit Episode VI jemand was weiterentwickelt (ist ja aber auch einfach, wenn der Waffenhändler, der einem die Ties verkauft hat, auch X-Wings im Angebot hatte :D)
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04.01.2020, 23:27

Spoiler

Welche haben dir nicht gefallen?
Die ARC-170 sind mittlerweile meine Favoriten aus dem Star Wars Universum.
Das Thema Naboo Fighter hatte ich Grade mit einem Freund beim X-Wing zocken... Es sind parade-Flieger von einem eher friedlichen Planeten, die eher zurm repräsentieren und für königliche Eskorten gedacht sind, und genau so sehen sie aus..


Es war ein alter Tie-Fighter der wohl den Todessternabsturz überlebt hat. Was anderes macht ja auch wenig Sinn... so eine große Auswahl an Schiffen gab es dort ja auch nicht...
Aber wie gesagt... Ich denke das Ziel des Bildes war die beiden Ikonen nebeneinander zu stellen

Und die Knights of Ten... Haben die noch was anderes gemacht als "grimmig schauen" und am Schluss Kylo noch etwas aufzuhalten?
Da hab ich mir auch mehr erhofft.
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05.01.2020, 10:27

Spoiler
Die ARC-170 sind mittlerweile meine Favoriten aus dem Star Wars Universum.
Das Thema Naboo Fighter hatte ich Grade mit einem Freund beim X-Wing zocken... Es sind parade-Flieger von einem eher friedlichen Planeten, die eher zurm repräsentieren und für königliche Eskorten gedacht sind, und genau so sehen sie aus..
Die ARC 170 sind tatsächlich welche, die mir wirklich gefallen. Die kleinen Jedifighter aus Episode III sind auch noch recht in Ordnung, und das Sturmshuttle der Clonekrieger finde ich auch prima. Die Gunships haben mir anfangs gefallen, dann aber gar nicht mehr. Das für mich schlimmste Fahrzeug ist der riesige Truck mit den ballongroßen Reifen.

Toll fand ich die Staps der Battledroiden, alle übrigen Fahrzeuge von denen gefallen mir aber wiederum nicht mehr so.

Das Thema Naboo Fighter hatte ich Grade mit einem Freund beim X-Wing zocken... Es sind parade-Flieger von einem eher friedlichen Planeten, die eher zurm repräsentieren und für königliche Eskorten gedacht sind, und genau so sehen sie aus..
Die Naboo Fighter sind schick, die gefallen mir auch immer noch - aber die ganzen chromglänzenden größeren Schiffe finde ich grottenhäßlich. Die passen ungefähr so gut ins SW-Universum, wie ein Infinity-Gebäude auf ne 40k-Platte :D
Und die Knights of Ten... Haben die noch was anderes gemacht als "grimmig schauen" und am Schluss Kylo noch etwas aufzuhalten?
Da hab ich mir auch mehr erhofft.
Ich gehe fest davon aus, wir hätten deutlich mehr von denen gesehen, wenn nicht Rian "steckt Euch Eure Theorien doch sonstwohin" Johnson den achten Film gemacht hätte ;-)
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