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Toshiro

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10.11.2015, 09:32

287. Cadia Reloaded - Wieder da

287. Cadia

Mess with the best. Die like the rest.








Willkommen Loyale Bürger des Imperiums der Menschheit und heretischer Abschaum der Galaxie. In diesem Thread geht es um den Aufbau des 287. Regiments von Cadia, sowie einige Unterstützungselemente der Imperialen Navy, dem 43. Elysianischem Luftlandecorps und dem 14. schwerem Panzerregiment von Armageddon. Zukäufe werden kaum noch getätigt, bis auf einige Fahrzeuge von Crysis und einem kleinen aber feinem Kontingent Elysianer.


Im Zuge der Armeeaufbau Winterchallenge 2015/16 habe ich beschlossen mir noch eine letzte Chance für einen schön strukturierten Armeeaufbau zu geben.
Eine genaue Liste wird es dabei jedoch nicht geben, da mein Bestand inzwischen so groß ist und soviel Variation bietet, dass dies nicht praktikabel ist.
Daher folgt hier eine Inventarliste mit den Modellen die ich besitze und weiter unten ein Liste mit Sachen die definitiv noch angeschafft werden.
Eins kann ich aber versichern. Ich komme über die 500 Punkte Mindestanforderung.^^

Zunächst aber mal ein kleiner Index um sich hier schnell zurechtzufinden.

Post 1: Begrüßung und Vorstellung des Projekts, sowie die Zielliste für die einzelnen Wochen/Monate
Post 2: Inventarliste und Anschaffungsziele. Sowie Bilder von den neuesten Anschaffungen.
Post 3: Hintergrund zur Armee.
Post 4: Bilder von fertigen HQ Einheiten
Post 5: Bilder von fertigen Elite Einheiten
Post 6: Bilder von fertigen Standard Einheiten
Post 7: Bilder von fertigen Sturm Einheiten
Post 8: Bilder von fertigen Unterstützungs Einheiten
Post 9: Bilder von fertigen Lord of Wars

Ab Post 10 könnt ihr dann gerne Kommentieren. Spielberichte kommen, wenn sie denn kommen als ausgeschmückte Kurzgeschichten in den Hintergrund.








Ziele


November 15:
- Armeeaufbau beginnen
- Hintergrund einpflegen und weiter ausbauen
- Alle vorhanden Einheiten zum Apell aufrufen
- 1. Wocheaufgabe der Winterchallenge definieren und anfangen
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10.11.2015, 09:35

Inventarliste und Anschaffungsziele

Inventarliste:
(heute Abend wird alles gezählt und gesichtet daher noch unvollständig)

HQ:
- Kommandotrupp der Kompanie (vermutlich eher 2)
- 1 Kommissar
- 1 Ministorum Priester
- 1 Primaris Psioniker
- Oberst Adam Fenix ;)

Elite:
- 10 Halblinge (Kromlech Halblinge)
- ca. 15 Kasrkin (Scions)
- 10 Kampfpsioniker

Standard:
- ca. 100 Infanteristen
- 18 Waffenteams
- 10 Elysianer (danke an Crysis^^)
- 2 Chimären

Sturm:
- 2 Höllenhunde/Todeswölfe
- 5 Sturmsentis
- 1 Valkyre

Unterstützung:
- 3 Leman Russ Kampfpanzer (Kampfpanzer, Eradicator, Vanquisher)
- 1 Basilisk

Lord of War:
- 1 Baneblade
- 1 Stormlord

Anschaffungsliste:
(heute Abend wird alles gezählt und gesichtet daher noch unvollständig, ein guter Teil von Crysis)
- 1 Vendetta
- 1 Valkyre
- 1 Leman Russ Exterminator
- 1 Troyan selbstbau
- 2 Chimären (oder war es nur eine? )
- 1 Manticor

- 1 Basilisk
- 1 Leman Russ Punisher
- 3 Wyverns
- Elysianer (genaue Liste folgt noch ;) )
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10.11.2015, 09:41

Hintergrund und Kurzgeschichten

Das 287. Cadia ist eines der vielen ausgehobenen Regimenter von Cadia. Die Soldaten sind, wie es für Cadianische Regimenter üblich ist, von Kindheitsbeinen an auf das Äußerste getrimmt. Dabei gehen sie streng nach der Tactica Imperiales vor. Somit bilden größere Verbände von Infanteriezügen die Frontlinie und Feuerbasis, welche durch den Einsatz von Leman Russ Schwadronen und Artillerie unterstützt werden. Für die Flankierung sind mechanisierte Einsatztruppen und Sturmpanzer zuständig, die in unwegsameren Geländeabschnitten auch auf Sentinels des Armageddon-Schemas zurückgreifen können. Viele Schlachten wurden bereits mit der Zusammenarbeit des 43. Elysianischen Luftlandecorps und dem 34. schwerem Cadianischem Panzerregiment ausgetragen. Wobei die Zusammenarbeit mit erstaunlich wenigen Bürokratischen Schwierigkeiten von Statten ging. Im Laufe der Zeit, hat sich bei dem Regiment ein für imperiale Verhältnisse sehr umsichtiger Einsatz mit der Ressource Mensch eingestellt. Unnötige Risiken werden auf das notwendige Minimum beschränkt und ein Strategischer Punkt durchaus auch vorübergehend aufgegeben um eine Neuformierung zu gewährleisten, die für den Erfolg einer Schlacht entscheidend sein kann. Diese Mentalität entspringt wohl den Reihen der Bereavers. Diese Trupps werden aus einzelnen Soldaten gebildet, die als einzige Überlebende ihrer ursprünglichen Trupps zurückgeblieben sind. Ihre einzige Chance, es zurück in die normalen Reihen zu schaffen ist das Überleben als Bereaver und das Aufsteigen in den Rang eines Truppsergeants. Inzwischen ist jeder Sergeant und fast jeder Offizier ein ehemaliger Bereaver und versucht daher seinen Leuten diese Erfahrung zu ersparen, wodurch sehr gute Leistungen bei Feldeinsätzen zu Stande kommen. Die Bereaver lackieren ihre Ausrüstung in Schwarz und markieren ihre Schulterpanzerung mit zwei roten Streifen, um die Trauer über ihre toten Kameraden zu signalisieren. Sie werden auf waghalsige und lebensgefährliche Missionen geschickt und haben letztendlich nur zwei Möglichkeiten dieser Hölle zu entkommen. Entweder sie folgen ihren verstorbenen Kameraden in einen ehrenvollen Tod oder sie kämpfen sich durch und steigen als Truppführer der Bereavers auf, um dort Erfahrungen zu sammeln um später in die Riege der Unteroffiziere und später der Offiziere aufzusteigen. Zu diesem Zeitpunkt muss der Bereaver seine schwarze Ausrüstung, als Andenken an seine Kameraden und als Mahnmal an seine ehemalige Schwäche, bei sich aufbewahren, während er völlig neu eingerüstet wird und seinen eigenen Trupp unterstellt bekommt.

Spoiler: Der Untote





Der Untote

Ramirez gehörte schon immer zu der Art Offizier, dessen Nähe man besser mied.
Bereits zu Beginn seiner Laufbahn hatte er schnell den Ruf weg, einer der strengsten und drakonischsten Offiziere des gesamten Regimentes zu sein. Der Verlust von Mensch und Material bedeuteten nichts, solange man seine Aufgabe erfüllte. Natürlich immer unter der Prämisse, keine Selbstmordaktionen zu vollführen. Dennoch wird unter den einfachen Soldaten geunkt, dass Ramirez wohl mehr Verluste hervorruft, als es die Feinde der Menschheit es je zu Stande bringen könnten.
Jene Truppenteile, welche länger unter Ramirez dienten, wissen jedoch, dass dies nichts mit seiner gefühlskalten und erbarmungslosen Art zu tun hat. Vielmehr scheint er unter einem schwarzen Stern geboren zu sein, der das Schlachtenpech magisch anzieht.

Unfälle, Hinterhalte, zahlenmäßige Unterlegenheit und schlechte Kampfbedingungen scheinen wie ein Damoklesschwert über dem Oberstleutnant zu schweben und ihn und seine Untergebenen zu verfolgen. Werden die Kompanien von Artillerie beschossen, kann man sich sicher sein, dass die ersten Einschläge in Ramirez Reihen stattfinden. Wenn die Schlachtfelder nur über Gebirgspfade zu erreichen sind, weiß jeder wessen Kompanie mit Steinschlägen zu kämpfen haben wird.
Hinterhalte, freundliches Feuer, Querschläger und Fehlfunktionen sind so gut wie vorprogrammiert. Der einzige Grund warum Ramirez seinen Posten behält und er noch nicht von seinen Untergebenen gefragged wurde, liegt in einer weiteren persönlichen Besonderheit dieses Mannes, welche ihm auch zu seinem Spitznamen verholfen hatte.

Egal was auf ihn und seine Truppen zukommt, er stemmt sich mit aller Macht dagegen und produziert Ergebnisse und Erfolge.
Auch seinem Körper ist dies mittlerweile gut anzusehen. So besteht der Mensch inzwischen mehr aus bionischen Ersatzteilen, als aus Fleisch und Blut. Große Teile seines Gesichtes und seiner rechten Körperhälfte sind bei der Tankexplosion eines Höllenhundes vom Promethium verbrannt und entstellt worden.
Ein unmittelbarer Granattreffer hatte ihm einen Großteil der inneren Organe zerfetzt. Den linken Arm verlor er an der Todeswalze eines Kampfpanzas der Orks, an welchem er jedoch im Gegenzug eine Sprengladung anbringen konnte um das Gefährt und seinen Inhalt in Flammen aufgehen zu lassen.
Seine medizinische Akte liest sich inzwischen wie ein Lexikon für Kriegsverletzungen und es geht das Gerücht um, dass man aus dem Metall, welches man im Laufe der Zeit aus seinem Körper gezogen hatte, ohne weiteres, einen Leman Russ Kampfpanzer anfertigen könnte, würde man es einschmelzen.
Doch entgegen aller Umstände, kämpft Ramirez ohne Unterlass weiter um seine Aufgaben zu erfüllen und genau dies sind die Werte, welche ihm die Achtung und den Respekt des gesamten Regiments einbringt.

Zitat eines Soldaten unter der Führung von Oberstleutnant Ramirez:
„Ich habe heute einen Mann gesehen. Einen Mann der hätte Sterben sollen. Doch er kämpft weiter. Wie kann ich mich da über ein paar Fleischwunden beschweren und das Gewehr bei Seite legen?“
zum Lesen den Text mit der Maus markieren


Spoiler: Keine Pause

Die Kanonen donnerten unentwegt und spielten sich somit in die Symphonie des Krieges ein. Berstendes Metall, splitternde Einschläge in den ehemaligen Straßen der Makropole, Schmerzensschreie der Verwundeten, geschriene Befehle, wütendes Brüllen, das unermüdliche markante Knacken von Lasergewehren sowie das Rattern der primitiven Waffen der Grünhäute stimmten in eine gewaltige Geräuschkulisse ein. Aber die Geräusche des Krieges waren nicht einmal halb so schlimm wie der Geruch. Es gab fast nichts Schlimmeres als die vermengten Gerüche aus Schießpulver, Abgasen und Blut. Ganz zu schweigen von den Ausdünstungen der Grünhäute.

Der Oberstleutnant konnte sich glücklich schätzen, dass er schon seit Jahren nicht mehr riechen und schmecken konnte. Generell fühlte er nichts mehr in seiner gesamten linken Körperhälfte, seit dem Vorfall mit der Todeswalze. Das Schlachtenglück hatte sich einmal mehr gegen ihn und seine Mannen gewendet. Die erwarteten Reserven und Unterstützungseinheiten wurden andernorts aufgehalten und somit stand die 13. Kompanie allein einer Übermacht entgegen. Das einzig positive an der Situation war, dass sich die Verluste bisher auf ein Minimum beschränkten, zumindest nach Ramirez Auffassung, der solchen Situationen schon mehr als genug trotzen durfte.

Das Problem waren mal wieder nicht jene Soldaten, welche nun schon seit Jahren der 13. angehörten, sondern die Frischlinge. Jeder von ihnen hatte sich selbst schon aufgegeben, als die Abkommandierung zur Kompanie des Untoten erfolgte. Wahrscheinlich würde es nicht mal die Hälfte von ihnen schaffen die ersten Monate in der 13. zu überstehen. Doch empfand er für diese armen Teufel ebenso wenig Mitleid, wie für sich selbst. Wobei selbst einige der Veteranen der Kompanie diese Messlatte als für zu hoch angelegt hielten. Die Anzahl der Individuen die sich in Punkto Durchhaltevermögen mit dem Untoten messen konnten war verschwindend gering. Dennoch musste man sich eingestehen, dass dieses schonungslose Vorgehen, die abgebrühtesten Bastarde hervorbrachte, die dem Regiment zur Verfügung standen. Diese Art der Feuertaufe musste jeder Soldat der 13. Kompanie über sich ergehen lassen. Entweder man biss sich durch und trotzte dem Schicksal oder man starb.

Weitere Einschläge von den Kanonen der Orks gingen in den Reihen von Ramirez Leuten nieder und das Blut derer, die sich nicht rechtzeitig vor dem darauf folgenden Splitterhagel wegducken konnten, floss in tiefen Rinnsalen an der Grabenlinie entlang. Die Leichenberge der gefallenen Grünhäute türmten sich bereits unter dem unerbittlichen Abwehrfeuer der imperialen Verteidigung und boten somit den nachfolgenden Orks immer mehr und mehr Deckungsmöglichkeiten. Bald schon würden sie einfach überrannt werden und viele Optionen blieben Ramirez nicht mehr um dies abzuwenden. Daher wies er die Pioniere an, schon einmal den hinteren Bereich zu verminen. Denn wenn dies wirklich der letzte Einsatz der 13. werden sollte, dann würden sie mit einem Knall gehen. An Flucht vor dem Feind dachte bis auf einige der Frischlinge vielleicht ohnehin niemand. Die Konsequenzen für Befehlsverweigerung kannte jeder. Wobei dies auch nur einen geringen Teil der Motivation ausmachte. Die meisten jedoch blieben nur aus einem Grund. Solange der Untote nicht wich, würden auch sie nicht weichen. Bei all dem Pech das diesen Mann verfolgte, wussten sie dennoch alle, dass er es irgendwie schaffen würde und wenn Ramirez dies vermochte, dann ja wohl auch die gesamte 13. Kompanie.

Das Geräusch von Raketen ließ einige, darunter auch Ramirez kurz in den Himmel aufblicken. Gerade noch rechtzeitig konnte er dem anrasenden Stormboy ausweichen. Dieser schien die Kontrolle über seinen primitiven Raketenrucksack verloren zu haben und bohrte sich schreiend nur wenige Meter von Ramirez entfernt in den Boden, was eine kleine Explosion nach sich zog und die Grünhaut in Flammen aufgehen lies. Einige der Splitter gingen in Ramirez linkes Bein, welches zum Glück schon lange nicht mehr sein eigenes war, sondern eine bionische Prothese. Bevor sich das Biest auswälzen konnte, erleichterte Ramirez dessen Schmerzen durch einen gezielten Schuss mit der Boltpistole in den Kopf der Kreatur. Auf diese Weise vorgewarnt bellte er geistesgegenwärtig schnelle Befehle für die hinterste Reihe der Feuerlinie, damit sich diese wie ein Mann wendeten und das Feuer auf die anfliegenden Orks eröffnen konnten. Nur ein Ork kam durch den Geschosshagel durch und landete unbeholfen in Ramirez Nähe. Dieser stürmte sofort auf den widerlichen Xenos zu, damit dieser gar nicht erst den Schwung eines Angriffs nutzen konnte und trieb ihm die Bionische Faust unter das dicke Kinn. Ein abscheuliches Knacken war trotz des restlichen Schlachtenlärms deutlich zu vernehmen als der Kopf des Orks nach oben gerissen wurde. Der Untote lies diese Gelegenheit nicht verstreichen und legte mit der Boltpistole sofort auf den entblößten Hals des Orks an um diesen in einer blutigen Explosion in Stücke zu reißen. Man mochte es kaum glauben, aber das Blut dieser Kreaturen stank noch schlimmer als ihr Schweiß und wieder einmal konnte Ramirez froh darüber sein, nicht mehr riechen zu können. Nun ging es darum sich schnell auf weitere solcher Manöver einzurichten. Einige Männer aus der letzten Reihe wurden angewiesen den Himmel im Auge zu behalten und auf Befehl, das gleiche Vorgehen wie eben durchzuführen sollten noch mehr Grünhäute angeflogen kommen.

Die Situation in den ersten Reihen verschlimmerte sich jedoch zusehends und mehr als eine Stunde würden sie die Feuerlinie wohl nicht mehr halten können. Ramirez lies daher auch die verbliebenden Chimären darauf vorbereiten, sie zu fahrenden Bomben umzufunktionieren. Eine Taktik, die als letztes Mittel herhalten musste, wollten sie denn der Grünen Flut noch einen größeren Blutzoll abverlangen. Ein hohles Pfeifen lies alle Anwesenden für einen Bruchteil zusammenzucken. Diese widerwärtigen Xenos schienen nun endgültig genug zu haben und setzten nun Artillerie ein um den Durchbruch ungeachtet ihrer eigenen Krieger zu erzwingen. Jedoch schlugen die schweren Granaten und Tremorgeschosse wider Erwarten nicht in die vorderen Reihen von Ramirez Truppen und den Orks ein sondern gingen wesentlich weiter hinten in den Horden nieder.
„Cordan dieser Bastard“, dachte sich Ramirez. Seine Stimmung lag zwischen Wut und Erleichterung. Er konnte den Artillerieoffizier noch nie leiden, aber dies beruhte auf Gegenseitigkeit. Nur ihm würde es einfallen, Verbündeten solche Gefahren auszusetzen. Seine Fehde mit diesem adligen Schnösel sollte jedoch warten. Wichtiger war, dass es die Verstärkungseinheiten wohl geschafft hatten einen freien Korridor zu öffnen. Es würde wohl doch noch nicht heute enden.

Aber noch war nichts sicher. Die Orktruppen, die nun durch die Artillerieschneise von ihren restlichen Einheiten abgeschnitten waren, würden nun noch verbissener Angreifen, wie ein in die Ecke getriebenes Tier. Dies war auf Grund der Ermüdung von Mensch und Material der 13. Kompanie keine gute Ausgangslage. Daher setzte er nun darauf, dass keine weiteren Stormboyz angerauscht kamen und Befahl auch der letzten Reihe wieder volles Feuer nach vorne zu geben. Seine Funker ließ er die Nachricht durchgeben, in welchen Abschnitten Minen lagen, damit der Nachschub die sicheren Routen wählen konnten. Dies kam Ramirez auch gut zu Pass, da er somit automatisch die Unterstützungselemente in die Flanke der Bestien treiben konnte, ohne dass sich jemand in seine Planung einmischte und einfach nur die Feuerlinie verstärkte. Die Männer und Frauen unter seinem Kommando würden nicht als bloßes Kanonenfutter enden.
Keine fünf Minuten später sollte er jedoch seine Entscheidung bereuen, die Absicherung gegen die Sprungtruppen der Orks aufgegeben zu haben, als ein großer Mob hinten den Reihen der Kompanie aufschlug und sich anschickte ihnen in den Rücken zu fallen. Die mit Knarren wild um sich schießenden Grünhäute töteten dabei gleich mehrere Soldaten der hinteren Reihen und Pioniertruppen. Schnell sammelte der Untote einige der Soldaten um sich und machte sich zum Gegenangriff bereit. Das darauf folgende Gemetzel schlug leider schnell zu Gunsten der Orks um, welche durch ihre Wildheit und ihren robusten Körperbau, den meisten Soldaten überlegen waren. Jedoch vermochte keiner der Orks sich gegen die bionisch verstärkten Schläge des Oberstleutnants zu wehren. Eine Grünhaut nach der anderen verlor an der scharfen Schneide seines Schwertes seine Glieder oder gar seinen Kopf. Als er gerade einen weiteren Ork niedermachte erhob sich hinter ihm jedoch ein großer Schatten. Der Boss der Meute brüllte so laut, dass es sich selbst durch das Artilleriefeuer deutlich abhob. Gerade noch rechtzeitig konnte Ramirez seinen bionischen Arm zum Abwehren des Spalters nutzen. Jedoch war der Schlag so stark, dass er davongeschleudert wurde. Der harte Aufprall ließ die künstlichen Lungen des Offiziers auf Hochtouren laufen, damit dieser bei Bewusstsein blieb. Er versuchte den Arm zu bewegen, doch dieser reagierte nicht. Als der Spalter von ober herabsauste konnte er sich noch wegrollen um nicht in zwei Hälften zerteilt zu werden. Ramirez zertrümmerte mit einem gezielten Tritt seines metallenen Beins eine Kniescheibe des Orks woraufhin dieser wütend aufheulte und noch im Fallen begriffen ein weiteres Mal nach ihm ausholte. Jedoch war der Untote bereits wieder auf den Beinen, wich dem Schlag aus und trat ein weiteres mal mit der Stahlsohle zu. Diesmal landete der Treffer im Gesicht des Orks und brach damit die gewaltigen Hauer des Ungetüms auseinander. Nun verlor der Ork vollkommen das verbliebene Gleichgewicht und landete vor Ramirez im Dreck. Dieser zog emotionslos wie immer seine Boltpistole und beendete damit den Kampf für sich. Als er sich wieder vollends aufrichtete um seinen Leuten zu helfen, sah er jedoch, dass sich sämtliche Reihen im vorderen Bereich nun den verbliebenen Stormboyz widmeten und diese einen nach dem anderen niedermachte. Der Grund dafür lag kurz hinter der ehemaligen Feuerlinie. Eine ganze Schwadron an Höllenhunden und Chimären kam aus dem Dickicht gebrochen und fiel dem isoliertem Haufen Orks in die Flanke. Das reinigende Promethium reduzierte die grünen Horden zu Asche und Schlacke. Nun war es an den gepanzerten Einheiten, den Artilleriegürtel immer weiter nach vorne zu bringen. Jedoch war an Pause nicht zu denken, auch wenn alles schmerzte und der bionische Arm noch immer nicht reagierte. Er musste seine Kompanie neu ordnen und wieder Einsatzbereit machen. Hinzu kam dass er auch sämtliche Verluste zu melden hatte. Sein Tag war noch lange nicht vorbei, seinen Kameraden gestand er jedoch nur zu gerne eine Pause ein.
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10.11.2015, 09:48

So ab jetzt kann kommentiert werden. Hintergrundtechnisch kommt schon heute im Laufe des Tages mehr reingeflattert.
Heute Abend ein großes Bild von allen Modellen aufgereiht auf dem Wohnzimmertisch, sowie die Inventurliste dafür.
Hoffe ihr habt Spaß dran und ich kann mich endlich wieder mehr zum Pinseln aufraffen.
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10.11.2015, 20:31

Da freue ich mich wirklich sehr! Ich wünsche Dir viel Spaß und gutes Gelingen :up:
Du musst erst seinen Namen töten, bevor Du Ihn töten kannst!

Miniaturen von maxumus!
CMon

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10.11.2015, 20:56

Moinsen Toshiro,

na das hier sieht doch vom Aufbau her deutlich besser aus, als das geschlossene Projekt.
du bist auf jeden aboniert.
Dir ein tollen Start (wobei der schonmal gelungen ist) und ein gutes Gelingen.

Sei dir unserer Motivation bewusst ;)
Gruß Jack

Schmerz ist für den Moment, aber Stolz ist für die Ewigkeit



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10.11.2015, 22:50

Schönes Ding! Lass es krachen!
Mit brüderlichen Grüßen

Hobbes

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10.11.2015, 23:47

Freundliche Grüße aus der Nachbarschaft, vom 221. Cadia :D

Sieht schick aus, was Du da lostrittst! Freu mich richtig drauf ...!
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Nachtschattens 221. Caleda <Armeeaufbau ... Sonstiges> Nachtschattens Werkbank



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11.11.2015, 04:18

Viel Erfolg!
40K-Opa der ersten Stunde – kann in seinen Gichtgriffeln kaum noch die Minis halten...

Toshiro

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11.11.2015, 10:22

Danke für den ganzen Zuspruch. ^^
Habe heute erst einmal einen neuen Akku für die Cam bestellt, dieser kommt dann morgen. :pinch:
Wollt ihr heute Abend Handybilder von den Minis haben oder geht's den einen Tag auch noch ohne? (mea culpa)
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11.11.2015, 10:26

Na ja....

Ich glaube ich kann mich noch gedulden.
Auch, wenn es schwer fällt. ;)
Gruß Jack

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11.11.2015, 11:43

WoW Toshi und ich dachte ich hätte viele Imps, aber was du da hast ist ja 'ne Horde~
Da wünsch ich dir viel Spass bei den anstehenden Projekten :thumbsup:
Mitglied des Konzils der HOUNDS OF CALEDA - Ältester des neunten Klans: Caleda's Stormfalcons

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this world's unforgiving // even brilliant lights will cease to burn

Kkkooo

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11.11.2015, 12:12

General klagt nicht kämpft :) dann mal gutes gelingen ich bin gespannt :)

Tycho

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11.11.2015, 14:59

eine große und gute mischung hast du ja schon mal, dann bin ich ja gespannt wie sie sich entwickeln.

wäre ich begabter was malen angeht und motivierter dann würde ich das mit meinen soros auch mal machen können
Greetz Tycho


"Friede durch überlegene Feuerkraft."


Die Existenz von Flammenwerfern lässt uns darauf schliessen, das irgendwann irgendwo irgendeiner dachte:
"Hey, das da will ich anzünden, aber ich bin zu weit weg"