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01.11.2015, 20:54

Gojiras Schlachten - 30k - Mechanicum Vs Solar Auxilla

Wie in meinen Newbie Thread angekündigt, will ich hier einige Schlachten der letzten Jahre wiedergeben. Da ich sie für unser Club Forum gerade eh am kopieren bin, ist es kein zu grosser Aufwand sie auch hier einzustellen. Bitte denkt dran das gerade die Ersten schon 3 Jahre zurückliegen (Davor hab ich meine Berichte ohne Bilder gemacht) und somit auch gegen Ende der 5. stattgefunden haben. Also nicht wundern wenn die zitierten Regeln nicht immer aktuell sind ;)

Dieser Beitrag wurde bereits 22 mal editiert, zuletzt von »Gojira« (09.06.2018, 12:00)


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01.11.2015, 20:56

Spiel 1 1750 Punkte Dark Angels Vs Ultramarines (Sicarius)

Das erste Spiel mit meinem Spartan. Da ich ihn passend einführen wollte, kam ich auf die Idee doch mal 3 Generationen von Land Raidern einzusetzen. Da so eine Liste jedoch "etwas" ;) cheesy ist, fragte ich meinen Gegner vor Beginn der Schlacht ob es für ihn in Ordnung ist das ich diese Liste spiele.

Da er selber ebenfalls 2 Raider einsetzen wollte, einer davon der Commando Tank von Calgar persoehnlich, gab er mir die Erlaubnis. Dadurch hatten wir einen echten Raider Battle.


Meine Raider Familie :)


Calgars Raider

Mein Gegner verteilte seine Armee beim Aufbau über die gesamte Spielfeldbreite. Da jedoch auf der linken Seite alleine schon 10 Victory Points lagen, konzentrierte ich mich komplett auf diese Flanke.

Meinen RT Raider spielte ich als Proteus. Dadurch konnte er vor dem ersten Zug scouten und das 3er Objective einnehmen. Den 5 Mann Tac Squad meines Gegners konnte ich schnell auslöschen und auch Calgar musste dank der massiven Anzahl von Lascannons bald zu Fuß gehn.

Nachdem die linke Flanke also unter Kontrolle war galt es sich der Rechten zuzuwenden von der jetzt die restliche Marines meines Gegners herüberkamen.



Ich wendete also meinen Spartan mit dem DeathWing Squad und Belial herum und begann das feurige Lied der Zerstörung erneut zu singen. Mit Unterstützung der anderen Einheiten die kein Ziel hatten, war dann auch der Terminator Squad mit Librarian schnell Geschichte. Das konstante Dauerfeuer meines Gegners auf den Spartan fuehrte allerdings auch zu dessen Untergang und so verließ Belial die alte, ehrwürdige Maschine um den Kampf persoehnlich zum Feind zu tragen.



Der Rest der Armee versuchte derweil die Hammertermies von Calgar auf eine vertretbare Groesse zu dezimieren. Dadurch war in Runde 5 nur noch Calgar und ein Termie in der Position um ein Missionsziel zu chargen. Mein Gegner splittete jedoch Calgar ab um ein (leider wenig effizientes) Orbital Bombardement durchzuführen. Den einzelnen, angreifenden Hammertermie erschoss die Meltagun im Snap Fire. Da war eine gehörige Portion Glück im Spiel.


Das gehaltene Missionsziel

Auf der rechten Flanke gelang es zwar nicht mehr das Missionsziel freizuraeumen, aber immerhin kamen der DeathWing noch nah genug dran um es zu umkämpfen (auch weil meine Sturmschilde besser hielten :P )



Zum Schluss stand es dann 12:1 für mich. Alles in allem wieder ein sehr schönes Spiel gegen Sicarius. Leider waren die Würfel nicht ausgeglichen. Wären sie es gewesen, hätte das Spiel auch genau andersrum ausgehn können.

Im Nachhinein denke ich wir hätten die Mission nicht auswürfeln sollen, sondern stattdessen uns auf das Relikt einigen sollen. Mit 5 Raidern auf dem Feld haetten wir dann Raiders of the Lost Ark spielen können. :D

Vielleicht dann bei einer Revanche. ;)

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01.11.2015, 21:00

Weniger ein Spielbericht, aber ich dachte ihr mögt die Fotos vielleicht trotzdem ;)

Apoc-Time :D

Gespielt wurde mit 8500 Punkte pro Seite. Zu allererst möchte ich mich bei meinen Mitspielern bedanken. Soviele geniale Aktionen und Erlebnisse und die entspannte Atmosphäre die den ganzen Tag am Tisch vorherrschte, haben diese Schlacht zu einem unvergesslichen Erlebniss werden lassen. Es war einfach nur Awesome.

Ezekiel hatte ein Super Szenario vorbereitet bei dem die Chaoshorde eine Brücke gegen die heranrückenden Blood Angels verteidigen mussten waehrend sie gleichzeitig die Stadt jenseits der Brücke erobern mussten.

Insgesamt haben wir runde 8 Stunden für die 5 turns benötigt plus jeweils eine Stunde auf- und Abbau. Dazu kam dann noch der Aufbau der Tische.

Wie schon oben gesagt, ich hatte viele Super Erlebnisse an diesem Tag und ich hoffe das es uns gelingt in dieser Konstellation bald wieder eine ähnliche Schlacht zu schlagen.

Nochmals vielen, vielen dank an euch :)

Zum Abschluss für die, die nicht dabei waren, hier ein paar Impressionen vom Tag.


Unsere Armee


Unser Gegner


Das Schlachtfeld


Meine neue Bastion hat ihren ersten Einsatz


Standen da nicht gerade noch ein Bunker und eine Geißel?


Schaue nie einem Stormblade ins Rohr


Die Furiosos zerlegen die zweite Geißel


Die letzte Geißel sucht nach Opfern für ihre gefallenen Brüder und wird dabei selber gejagt


Die Blood Angels stürmen die Brücke


Der entscheidende Kampf um die Brücke

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01.11.2015, 21:01

Spiel 1: 1500 Punkte. Dämonen Vs Blood Angels (Ezekiel)

Das erste Spiel seit Langem gegen Ezekiel. Das letzte mal war, wenn ich mich recht erinnere, vor der Apoc Schlacht gewesen. Ich hatte wieder meine Standart Mono Tzeentch Liste am Start, mein Gegner eine gemischte Liste mit Springertrupp, 2 Vindicator, Stormraven, einem Taktischen und ein Trupp Space Wolves.

Der erste Teil des Spiels war sehr merkwürdig. Nachdem mein Gegner sich aufgestellt hatte



brachte ich meine erste Welle über das Landing Pad herein



und verursachte einen ganzen Hull Point Schaden. Huestel. Das hatte ich mir etwas anders vorgestellt. Im Gegenzug verursachte mir mein Gegner nicht einmal das. So ging es Runde um Runde weiter. Entweder waren die Schadenswuerfel zu schwach oder die Rettungswuefel zu gut.

Selbst als ich meinen zweiten Flamertrupp in fast perfekte Position zum Ausschalten der feindlichen Assault Marines schockte und aus 13 würfeln immerhin die statistischen 7 herausholte, starben dank FnP gerade mal 3 Marines.



So kam es das wir erst in Turn 3 den Siegespunkt für First blood (ein zu tote geglanctes Rhino) verteilen konnten. Wir stellten uns beide die Frage ob unsere Truppen heute nur mit Wattebaellchen um sich schmissen.

Nach Turn 3 wendete sich allerdings das Blatt. Leider jedoch nur bei mir. Waehrend meine Treffer nun alle den gewünschten Schaden anrichteten, gelangen meinem Gegner selbst sichere Sachen auch weiterhin nicht. Bestes Beispiel hierfür war der Kampf Soul Grinder gegen Storm Raven.
Nachdem der Storm Raven es in 3 Runden mit Multi Melta und Blood Strike Missles nicht geschafft hatte den Grinder zu zerstören, nahm dieser ihn im Nahkampf auseinander als er in den HoverMode ging.



Schlieslich tötete Ezekiel auch noch mit seinem letzten Schuss vom Vindicator seinen eigenen Marine. Ich hatte alle Missionsziele und den Gegner getabled.

Echt schade das das Spiel gegen Schluss von den Würfeln her so einseitig wurde. Bis zum 3. Turn war es zwar recht seltsam, aber da uns beiden wenig gelang auch sehr spannend. Wie immer gegen Ezekiel trotzdem ein lustiges Spiel und ich freue mich schon riesig auf die Revanche. :)

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01.11.2015, 21:02

Diesen Freitag hatte ich wieder 2 Spiele mit meinen Mono-Tzeentch Dämonen.

Spiel 1: 1500 Punkte Dämonen Vs Thousand Sons (Ahriman)

Da scheint Egnach der Wandelbare Tzeentch erzürnt zu haben. Vielleicht hatte er sich einen Schnupfen eingefangen (was man ja durchaus als erstes Anzeichen eines Übertritts zu Nurgle interpretieren kann) oder er war zweimal in Folge auf seinem Lieblingsschlachtfeld angetreten. Was auch immer es war, Tzeentch schickte seine unbarmherzige Dämonenhorde los um seinen untreuen Diener vom Angesicht dieses Universums zu tilgen.

Da es hier um Ausrottung ging, war es auch sehr passend das wir als Mission Killpoints hatten. Mein Gegner stellte sich in Deckung hinter einen altes, verlassenes Orkgebaude



Bei mir kam dafür die falsche Welle. Die schockte ich erstmal defensiv und rannte lieber eine Runde anstatt ein paar Long Range Schüsse abzugeben. Wollte seinen Obliterators und seinem Vindicator kein zu lohnendes Ziel bieten.
Dementsprechend ereignislos verging die erste Runde. Auch in seiner ersten Schussphase, geschah nicht vieles. So erreichten meine Einheiten unbeschadet die Runde wo meine Reinforcements eintrafen, und ich endlich loslegen konnte die verräterische Brut ihre Lektion zu Lehren.

Während mein Dämonenprinz den Vindicator unter Beschuss nahm, kümmerten sich meine Horrors um einen Rhino der sich weit nach vorne gewagt hatte. Dieser wurde dann auch erfolgreich zu Kleinmetall verarbeitet. Die beiden Flamer Squads die sich um die Ueberlebenden Passagiere in Stellung brachten, verwandelten diese dann auch gekonnt in kleine Schmorbraten ala Tzeentch.



Der Rest meiner Armee brachte sich in Stellung um die 3 verbliebenen Squads anzugehen.



Mein Lord nahm sich mit Hilfe der Flamer den Thousand Sons Squads mit dem Warlord des Gegners an. Mein Daemonenprinz ging auf die Choosen los und die Screamer gingen auf den letzten Thousand Sons Squad los.

Der Lord löschte recht schnell mit Hilfe seines Soul Devourers den gegnerischen Warlord aus und eilte dann zum Choosen Squad. Diese hatten nämlich gerade den ersten Kill für meinen Gegner erreicht, indem sie den Prinzen bei seinem Charge erschossen.
Das Gluecksgefuehl war aber nur von kurzer Dauer. Denn als der Lord of Change mit seinen mächtigen Flügeln in ihrer Mitte landete, hatte auch ihr letztes Stündlein geschlagen.



Die Screamer erledigten auch ihren Teil der Aufgabe und so stand am Ende des 5. Turns nur noch ein einzelner, einsamer Obliterator. An dieser Stelle gab mein Gegner auf und die Dämonen kehrten nach verichteter Arbeit ins Warp zurück um grausige Experimente im verformen der gefallenen Seelen durchzuführen.

Auch wenn das Spiel etwas einseitig war, so war es doch wieder ein großer Spaß gegen Ahriman zu spielen. Wie ich schon in meinem letzten Bericht gegen ihn schrieb, schade das er so selten eine 40k Armee dabeihat. Aber vielleicht ändert sich da ja jetzt mit dem neuen Codex ;)


Spiel 2: 1500 Punkte Dämonen Vs Imp. Guard (der_Feind)

Mein zweites Spiel an diesem Abend fuehrte mich gegen die geballte Macht der Imperialen Armee. Der Lord of Change Alom Mar Am Ilak war auf der Suche nach dem Key of Wisdom. Allerdings musste er feststellen das auf dem Planeten eine mächtige, imperiale Garnison Stellung bezogen hatte. Daher benoetigte er mehr Truppen als ursprünglich geplant. Nicht zur Suche. Keinem seiner Untergebenen Dämonen hätte er anvertraut wonach er wirklich suchte. Sondern um die Imperialen zu beschäftigen und er sich ungestoert umsehen konnte. Zu diesem Zweck wollte er nun einen großen Riss im Warp erzeugen, was aber nur ging wenn er bestimmte mythische Plaetze kontrollieren konnte.

Der Feind (haha) hatte sich gegenüber des Beschwoerungszirkels hinter seiner Defenseline eingegraben. Sein Astropath hatte ihm mit Schaum vor dem Mund versichert das dies der Ort wäre an dem Alom Mar Am Ilak den Planeten betreten würde.



Nach bangen Stunden nahmen sie ein Flimmern in der Luft war und eh sie sich versahen, erschien der Lord sowie ein Daemonenprinz, ein Grinder und eine Einheit Screamer aus dem nichts. Ein Flamertrupp der sich in der Flanke materialisieren wollte hatte allerdings kein Glück und erschien stattdessen in der am weitesten entfernten Ecke des Schlachtfeldes.

Blitze zuckten über das Schlachtfeld doch noch hielt die Verteidigungslinie das Schlimmste ab. Lediglich der Moersertrupp musste erste Verluste verkraften.

Trotz all ihrer Vorbereitung waren die Imperialen Truppen doch von Angst ergriffen als sie diese maechtigen Kreaturen des Warp vor sich sahen. Mit schlotternden Armen versuchte sie ihre Waffen auf die Dämonen vor ihnen auszurichten doch Ihre Schüsse gingen weit fehl oder verpufften harmlos an den magischen Feldern die die Dämonen umgaben.

Nun erschien ein weiterer Flamer Trupp an der gegenüberliegenden fFanke und röstete den Command Trupp der die Quadgun bewachte. Nur ein tapferer Soldat blieb mutig stehen und rannte auch nicht davon als er die Screamer einem perversen Muster folgend auf sich zugerast kommen sah. Auch der Rest der Dämonen rückte vor. Diesmal schütze weder die Defenseline noch die Tarnnetze die Medusa in der Mitte und mit einer enormen Explosion riss sie viele umstehende Soldaten mit in den Tod als der tödliche Blitz des Tzeentch ihr Munitiondepot traf.
Die Screamer labten sich inzwischen an der Seele des einsamen, verbleiben Guardsman und zerrissen mit ihren unatuerlichen Mäulern nebenbei auch die zweite Medusa.



Den Tod so nahe vor dem Auge bäumten sich die verbleibenden Soldaten nochmals auf und versuchten nun auf kurze Entfernung den chaosbruten den Schaden zuzufügen der ihnen eine runde vorher nicht vergönnt war. Doch die dämonischen Energien waren eine zu große Hürde für ihre Waffen. Und so sahen sie einen tödlichen Schuss nach dem anderen an den daemonenfeldern zerplatzen.
Einziger lichtblick war das Eintreffen der ersten Vendetta. Ihr gelang es zumindest den Soul Grinder in den Warp zurueck zu blasen.

Wie ein Mahlstrom der Zerstörung wirbelten die Dämonen nun durch die verbleibenden Reihen der imperialen Armee und so war bald nur noch eine einsame Chimaere und die beiden Vendetten übrig.

Als letze verzweiflungstat versuchten diese zumindest den Lord davon abzuhalten weiterhin im realen Raum zu wandeln



Doch als der Staub von ihrem gemeinsamen Beschuss sich legte mussten sie zu ihrem Schrecken sehn, das Tzeentch die schützende Hand auch weiterhin fest über seinen Diener gehalten hatte und dieser ihnen ein spoettisches grinsen zeigte.

Die Pink Horrors hatten in der Zwischenzeit die mystischen Knotenpunkte rund um den beschwoerungszirkel eingenommen und begann ihren perversen Tanz zu dem sie wiedernatürliche Laute von sich gaben die nur ein nichtmenchliches Ohr als Gesang wahrzunehmen im stande war.



Die Besatzungen der Vendetten suchten daraufhin das weite und schalteten ihre Funkverbindungen ab um nicht die schmerzerfüllten Schreie ihrer Kameraden in der zurückbleibenden Chimaere hören zu müssen als ihre Seelen von perversen Energien gefoltert, zerrissen und dem ewigen Martyrium des Warp zugeführt wurden.


Auch in diesem Spiel hatten sich meine Dämonen als siegreich gezeigt. Das ich so durch die Reihen meines Gegners metzeln konnte lag aber nicht zuletzt daran das ich eine Menge saves bestand bei denen ich eigentlich Verluste haette erleiden müssen. Besonders meine Screamer waren hier sehr gesegnet. Ich hoffe das Spiel hat trotz der Niederlage auch meinem Gegner Spaß gemacht und ich freue mich schon auf unseren nächsten Schlagabtausch :)

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01.11.2015, 21:03

Spiel 1: 1750 Punkte Dark Angels Vs. Blood Angels (Sicarius)

Meine Fresse war das ein Nailbiter. Wir hatten als Mission jeder ein Objective. Die hatte ich schon lange nicht mehr. Mein Gegner hatte 2 Land Raider plus einem Storm Raven mit entsprechendem Inhalt. (inklusive eines Furiosos der am Ravenpopo baumelte) ich stellte meine übliche Mortis Dreadnought Liste die ich um einen Spartan erweiterte.

Die Objectives stellten wir fast gegenüber jeweils hinter die Fortification auf und ließen unsere Raider aufeinander starren.



Ich stellte meinen Spartan seinem Redeemer gegenueber. Aufgrund des Terrains sollte der LasRaider erstmal nicht so leicht auf mich anlegen können.

Die erste Runde Shooting verlief trotzdem sehr enttäuschend. Mit insgesamt 6 twin-link LasCannons nahm ich dem Redeemer mal gerade einen Hull Point ab. Glücklicherweise war jedoch der Beschuss meines Gegners ebenfalls ohne groesere Folgen.

Im nächsten Zug chargte der Inhalt des Redeemers meinen Spartan. Ein Sang Priester und ein Chaplain mit Faust plus ein Sergeant mit Hammer hatten aber trotz der erhöhten stärke Mühe mit der dicken Rüstung der ehrwürdigen Kriegsmaschine. Daraufhin schockte der Spartan durch die Reihen der Angreifer und machte so das Schussfeld frei für die Contemptoren hinter ihm.



Die Mortis Dreadnoughts bewegte ich nicht um den Storm Raven gebührend empfangen zu können.
Die Contemptoren, der Spartan und der TacSquad im Rhino eröffneten das Feuer auf die zitternden Marines. Da jedoch mein Gegner in diesem Spiel gefühlte 80% seiner FnP saves schaffte, standen immernoch 4 Mann des Trupps sowie die beiden Heroes.



Immerhin schaffte der Maschine Spirit des Spartan es noch mit der QuadLasCannon den Redeemer zur Explosion zu bringen. Ärgerlich das der Squad noch stand, aber was sollte er schon noch groß anrichten so in der Mitte all dieser Kanonen?

Nun, mein Gegner kam zu dem Schluss das Angriff die beste Verteidigung ist und chargte die Contemptoren. Wieder schützen seine FnP würfe ihn vor Schaden und so waren meine beide ehrwuerdigen Dreads gebunden.



Den Storm Raven schickte er so aufs Feld das aufgrund des Terrains nur einer der Mortis auf ihn schießen konnte. Allerdings war der einzige Schaden den er anrichtete, die Zerstoerung einer Rakete. Wie zu erwarten zerstörte der Raven im Return Fire den Dread.

In meiner Runde wollte ich nun endgültig den Raven rausnehmen bevor er seine Ladung auf mich loslassen konnte. Leider waren die einzigen Kanonen die ich auf ihn anlegen konnte, die Lascannons des Spartans.
Vorher lud ich noch Belial und den DeathWing aus und chargte mit diesen den verbleibenden Land Raider. Jedoch gelang es mir nur ihn dazu zu bringen sich nicht mehr zu bewegen. Der Spartan schaffte zwar insgesamt 3 glorreiche Treffer, aber aufgrund der Coversaves meines Gegners flog der Raven weiter mit einem verbleibenden Hull Point...
Der Nahkampf zwischen meinen Contemptoren und dem Assaultsquad ging weiter ohne das eine Seite der anderen einen schaden zufügen konnte.
Nebenbei legte sich noch mein Rhino im Krater des Redeemers lahm bei dem Versuch den TacSquad zum Objective auf die andere Seite zu bringen.

Bisher konnte also keine Seite wirklich die Oberhand gewinnen und nun war mein Gegner in der Position mein Objective anzugreifen das ich mit dem 5 Mann TacSquad im Razorback gesichert hatte.

Er lud also die Hammertermies mit Priester aus um mein Objective anzugreifen, während der Furioso meinen DeathWing chargte um seinen Land Raider zu retten.
Der Angriff auf den Razorback verlief wie zu erwarten, und meine Marines standen auf einmal mitten in einem rauchenden Krater umringt von Hammertermies (Schluck).



Meine Contemptoren gingen unter den kombinierten Schlägen von Hammer und Faust ebenfalls zu Boden.
Einzig mein DeathWing hielt, dank des glorreichen Hammertermies in ihrer Mitte, den Schlägen des Furiosos stand und schaltete nebenbei mit der Chainfist den letzen Land Raider aus. Während der Spartan den nun hoverten StormRaven endguelitg vom Himmel holte.



Nun war mein zweiter TacSquad Meilen von Objective meines Gegners entfernt, während dieser meine objective mit großer Sicherheit freiraeumen und einnehmen konnte. Mein DeathWing war im Nahkampf mit dem Furioso gebunden und hatte ihm bisher nicht mal einen Hull Point abnehmen können. Und wir waren im 5. Turn. Die Sache sah wirklich nicht gut für mich aus.

Wie zu erwarten war nahm mein Gegner mein Objective ein, jedoch schaffte ich es meinen DeathWing durch Zerstörung des Furiosos frei zu bekommen.

Ich setze alles auf eine Karte und brachte alle meine verbleibenenden Einheiten (Mortis Dread, Spartan, und TacSquad) in Sichtline zu den verbleibenden 4 Mann des Assault Squads. Diesesmal konnte der Priester seine Brueder nicht mehr retten und als das Feuer als Echo in der Ferne verklang, war der Squad und seine Offiziere vom Erdboden verschluckt. Mein Objective war nicht mehr eingenommen.

Auf der anderen Seite des Tisches schaffte der DeathWing den Charge in die TacMarines die das Objective meines Gegners hielten. 2 Paare Lightning claws machten kurzen Prozess und das Objective war mir.



In diesem Moment endete auch das Spiel und ich hatte 1:0 gewonnen.

Wie anfangs gesagt, megaspannend bis zum Schluss. Das Spiel hat einen riesenspass gemacht. Sicarius hat sehr gut und überlegt gespielt und um ein Haar den Sieg davongetragen. Aber eben nur um ein Haar ;)

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01.11.2015, 21:04

Auch diesen Freitag wieder nur ein Spiel. Aber dafür gab es ja dann am Samstag Apokalypse :)

Spiel 1: 1500 Punkte Grey Knights Vs Imp. Guard (Ahriman)

Da Ezekiel mich gebeten hatte ihm am naechsten Tag zur Apoc Schlacht ein paar Grey Knights zu leihen, brachte ich diese einfach schon am Vortag mit und nutzte diese dann auch zum Schlachten.

Mein Gegner stellte eine normale Imp. Armee dagegen was auf ein vergnuegliches Match vermuten ließ da auch ich kein competitive Spielereien in der Liste hatte (kein MSU, keine Psyflemen, kein Corteaz)

Als Mission hatten wir das Relict was mir einen gewissen Vorteil gab, da ich die schnellere und mobilere Truppen hatte.

Dementsprechend fuhr ich auch in der ersten runde mit dem Land Raider an die Rampe zum Missionsziel, und begann die feindlichen Truppen unter Beschuss zu nehmen.

Mein Gegner bewegte seinen großen Mob durch das Tor, wuerde aber noch eine ganze Weile brauchen bis er am Relict angekommen sein würde.



Die Befestigungsanlagen schützten mich vor den gefaehrlichsten Beschuss und so konnte ich die Feinde die mir direkt gegenüber standen leicht zerlegen. Erst recht als dann mein Storm Raven aus der Reserve kam. Nach kurzer Zeit war die Opposition ausgeschaltet und das Relikt sicher in meinem Land Raider.



Nun konnte aber der Teil auf der anderen Seite des Landefeldes in den Kampf eingreifen. Und schon platzte mein Rhino und die Knights fanden sich im offenen wieder.



Der Demolisher versuchte eine Sneaky Attack an der Spielfeldkannte entlang, aber mein Raider konterte das mit einem wohl gezielten Schuss aus der LasCannon und verwandelte den Panzer in einen grossen Krater.



Der Storm Raven machte Jagd auf das LasCannon Team und kam wie ein grosser Raubvogel über sie.



Nach einem kurzen aufflammen seiner Waffen lagen die gebrochenen Leiber der Guardsmen leblos neben ihren geschmolzenen Waffen.
Nicht viel besser erging es dem Mob der endlich an der Frontlinie angekommen war. Nachdem das konzentrierte Feuer der Grey Knights seine Stärke bereits deutlich reduziert hatte, nahmen sie dennoch den Nahkampf gegen die Knights auf, waren aber dort ebenfalls unterlegen.



Somit endete das Spiel 4:0 für mich (Relict + First Blood). Der geplatzte Rhino blieb auf meiner Seite mein einziger Verlust.

Das Spiel wurde hauptsächlich durch ein Mismatch der Armeen und die Missionsauswahl entschieden. Dann kamen noch ein/zwei glueckliche Treffer meinerseits hinzu. Bestes Beispiel hierfür war der Schusswechsel zwischen Land Raider und Leman Russ.

Hoffe es hat trotz des hohen Frustrationotential meinem Gegner trotzdem Spaß gemacht.

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01.11.2015, 21:04

Wie im letzten Post angekündigt, war am Samstag Apocalypse angesetzt.

Für das Spiel hatten wir diesmal 3000 Punkte + 1 Super Heavy (oder equivalent) pro Spieler. Das Szenario war eine Fortsetzung unserer letzten Schlacht.
Nachdem sich die Thousand Sons im Angesicht der Imperialen Streitkraefte aus dem Staub gemacht hatten, sah die Lage für die Iron Warriors nicht so gut aus. Sie zogen sich in ihre Basis nach Eisenstadt zurück in der Hoffnung die Angreifer dort abwehren zu können. Schnell wurde ihnen jedoch klar das die anrückende Streitmacht zu groß war um sie nur mit ihren eigenen Armeen abzuwehren. In ihrer Not fuehrte Ihr Lord in einem nahegelegenen Tempel ein blutiges Ritual durch und opferte auf bestialische Weise 36 (6*6) Jungfrauen um den Dämonenlord (irgendwie hört sich Dämonenlady falsche an :P ) Zarakynel zu beschwoeren um ihnen im Kampf beizustehen.

Leider lief bei dem Ritual jedoch nicht alles wie geplant (da war wohl jemand keine Jungfrau mehr) und so wurde statt eines Portals, zahlreiche Risse in den Warp überall in der Umgebung geöffnet aus denen die Dämonen nun unkontrolliert ausströmen konnten.

Dieses war die Ausgangslage als wir unsere Armeen aubauten.







Die Objectives waren im Wald bei dem abgestürzten Aquilla-Lander, in der Festung, auf dem Landefeld, im Eingang zur Stadt und auf dem Tempel.
In die Festung stellten wir zwar eine Einheit Kultisten, erwarteten allerdings nicht das die länger als bis Runde 2 überleben würden, da unsere Gegner ja gemaess Apoc regeln in 12" Abstand aufbauen konnten.

Aufgrund eines nahen Warprisses (wir hatten vereinbart das diese sich pro Runde W6" bewegen), machten unsere Feinde aber einen Umweg und die Kultisten blieben Groesstenteils aufgrund anderer draengenderer Ziele verschont.
Insgesamt verlief die erste Runde ohne grosse Verluste auf beiden Seiten. Am härtesten traf es noch die Death Company. Ihr Dreadnought löste sich in einen Feuerball auf und auch von den übrigen Marines schafften es nur der einer und der Chaplain in den Nahkampf mit den Iron Warriors.



Dort lieferten sie sich über Runden einen erbitterten Kampf und hatten die Chaos Marines schliesslich auf einen Marine reduziert als der Great Unclean One in das Gehaue und Gesteche eingriff und dem ganzen Geschwind ein Ende bereitete.

Der Baneblade und der Stormsword die langsam aber stetig auf die Festung zurollten wurden von Zarakynel und einer Einheit Screamers im Nahkampf in ihre Einzelteile zerlegt und hinterließen nur grosse Krater am Boden.







Nun waren aber auch die Storm Ravens der Blood Angels in Position und mit vereinten Kräften gelang es den Imperialen sowohl Zarakynel als auch den GUO ins Warp zurückzuschicken.

Am anderen Ende des Tisches hatten die Daemonetten den Tempel eingenommen und tanzten obszön um ihre Beute herum. Ein Trupp Grey Knights unter Führung eines Scriptors wollte jedoch um jeden Preis diesen Ort des Bösen ein für alle mal unschädlich machen, teleportierten sich zu diesem Zweck in die Nähe und machten sich auf den Weg zur Saeuberung.
Dabei wurden sie aber zunächst von der Wildheit überrascht mit der die Daemonetten ihre Stellung verteidigten. Als dann auch noch ihre berittenen Schwestern ihnen zur Hilfe eilten, war der Trupp schnell ausgelöscht und der Tempel wieder fest in der Händen des bösen Kreaturen.







Besser erging es den Blood Angels die es sich zur Aufgabe gemacht hatten die Stadt zu erobern. Ihnen gelang es sowohl den Shadowsword zu zerstören als auch all die Kultisten zu vertreiben. Jedoch mussten sie bei diesen Kaempfen auch schwere Verluste in den eigenen Reihen hinnehmen. Als dann noch alle Waffen in Reichweite auf den Captain anlegten, darunter schließlich sein Sturmschild zerbrach und ihm somit auch noch ein ehrenvoller Tod im Nahkampf genommen wurde, hörte man sein NOOOOOOOOOO über das Schlachtfeld schallen bevor er für immer verstummte.
Der letzte Überlebende der Vanguard forderte noch den Seargeant des letzten Iron Warriors Squads und erschlug diesen mit einer gezielten Koepfung.







Das brachte uns dann auch ans Ende unserer Schlacht. Abgesehn von dem Objective im abgestürzten Aquilla hatten die Imperialen kein weiteres Missionsziel eingenommen. Damit ging dieser Kampf an die Seite des Bösen und diese bekommen im nächsten Kapitel der Erzählung wieder die Offensive.


Wie schon im Apoc Thread vermerkt, war es auch diesmal wieder ein Riesenspass. All die angemalten Armeen auf dem coolen Terrain zu sehn, kann einen direkt süchtig machen. Ich freu mich schon riesig auf unsere nächste Schlacht.

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01.11.2015, 21:05

Nachdem ich letzte Woche 40k mäßig eine Pause gemacht habe um stattdessen eine Doppelrunde Spartacus zu spielen, gab es diese Woche wieder 2 Spiele. Als Armee waren meine Dark Angels am Start. Moeglicherweise zum letzten Mal bevor sie einen neuen Codex bekommen. Bin schon gespannt wie sie sich dann spielen. Immerhin konnte ich mich, dank der Forge World Goddies fuer sie, beim besten Willen nicht ueber ihre Power in der Schlacht beschweren.


Spiel 1: 1500 Punkte Dark Angels Vs Ultramarines (Sicarius)

Ein alter Klassiker. Wir bauten die neuen Befestigungsanlagen von der letzten Apoc-Schlacht in die Mitte, bekamen dann aber als Aufstellzonen die Laengsseiten. Dadurch war der Fortress auf jeden fall in einer Zone. Da ich den Wurf gewann, schnappte ich ihn mit auch sogleich und plazierte meine Firebase dort. Die Marines in den Rhinos stellte ich auf meine rechte Flanke um von dort zu den Missionszielen vorzustoßen.

Mein Gegner baute seine Armee hinter die Landeplattformen soweit in Cover wie moeglich und vor allem außerhalb der Reichweite meiner Contemptors.



Danach klaute er mir die Initiative und legte auf meinen ersten Contemptor an. Mir misslangen alle Cover-Saves und Kaaboom da war er nur noch Geschichte. Ich kümmerte mich mit meinen Mortis Dreadnoughts um die Devastoren und dezimierte diese auch einigermaßen, aber die wichtigsten Waffen blieben alle stehen.



Da er außer den Devastoren noch diverse andere Trupps mit Long Range AT hatte die ebenfalls außer Reichweite standen, war mir klar das wenn ich diese zerstören wollte naeher ran musste. Also kam ich mit dem Contemptor aus der Deckung und legte auf eine Tac Squad an.



Leider nicht so erfolgreich wie ich es gerne gewollt hatte. Vor allem da nun auch die Terminatoren in der Lage waren mich zu Chargen. Hatte mich da etwas verschätzt. Diese machten auch dann auch kurzen Prozess und hinterließen nur einen Krater im Boden.



Meinen Mortis gelangen auch keine weiteren Erfolge mehr. Alles auf das ich anlegte schaffte seinen Cover Saves, oder ich wuerfelte 1er fuer den Schaden, etc.
So war es dann auch nur eine Frage der Zeit bis die beiden ebenfalls ins Grass bissen.

Meine TacSquads versuchten in der Zwischenzeit seine vorrueckenden Trupps auszuschalten. Leider waren auch dort die Wuerfel gegen mich und es gelang mir nicht mal den einzelnen, heroischen Ueberlebenden des Feuergefechts in den Nahkampf zu bekommen.



Der aufmerksame Leser dieser Seiten wird sich jetzt vielleicht fragen: "Wo ist denn der DeathWing?"
Nun, diese Frage habe ich mich auch das gesamte Spiel ueber gestellt. Mein DeathWing hat es vier Runden lang geschafft einen Mishap aufgrund des Scatters zu bekommen. Dreimal ging es in die Ongoing Reserve, beim vierten Mal war er dann endguelitg Tod und hat somit das gesamte Spiel ueber nix gemacht.

Mit all diesen Ereignissen zusammen hab ich das Spiel dann auch haushoch verloren. Wenn ich richtig gerechnet habe war es ein 0:12.

Im Nachhinein denke ich es war ein Fehler den Fortress als Aufstellungszone zu nehmen. Auf der anderen Seite gelangen mir diesmal so wenig Aktionen das es denke ich wenig ausgemacht haette. Fuer meinen Gegner lief es es dagegen diesmal wie am Schnürchen. Angefangen mit dem Ini-Klau, der darauffolgenden direkten Zerstoerung des Contemptors bis hin zum Feuergefecht der Tactical Marines. All das haette ihm aber auch nichts genutzt wenn er nicht einen guten Plan gehabt haette. Diesen hat er dann auch fehlerfrei umgesetzt.

Ich hoffe beim naechsten Match machen es ihm meine wuerfel nicht ganz so einfach ;)


Spiel 2: 1500 Punkte Dark Angels Vs Chaos Space Marines (Schambach)

Schambach war der eigentliche Grund warum ich an diesem Abend die Dark Angels dabei hatte. Er hatte mich darum gebeten weil er gerne etwas Neues ausprobieren wollte.
Er stellte dann 3 Land Raider mit jeweils 4 Termis und 2 kleine Squads Cultisten.



Da meine Long Range AT in dieser Liste nur aus 2 Mortis Dreadnoughts besteht (Die zugegeben fuer diesen Job sehr gut geeignet sind) war mir klar das dies ein hartes Match werden wuerde bei dem sich das Ergebnis aus dem vorangegangenen Battle durchaus wiederholen koennte. Mir wurde etwas leichter ums Herz als wir eine Objective Mission bekamen, denn die beiden Kultisten squads sollten vernichtbar sein. Jedoch war es ausgerechnet diese bei der die Heavy Support Einheiten ebenfalls als Scoring gelten. Damit waren auch alle 3 Land Raider punktende Einheiten.

Aber noch war ja nicht aller Tage Abend. Ich teilte meine Tacs in Combat Squads und plazierte einen am sicheren Objective tief in meiner Aufstellzone.



Die Mortis konnte ich auf die Landeplattform stellen und hoffte das mir der 4++ Save den ein oder anderen Lascannon Schuss abzuwehren helfen wuerde.



Den DeathWing schickte ich auf Suicide Mission hinter den Fortress und dort auf Jagd nach den Kultisten. Das funktionierte auch am Anfang sehr gut und der erste Squad starb im Feuer der hereinteleportierten Terminator.

Mein Gegner schwenkte daraufhin 2 seiner 3 Raider herum und lies sie und deren Inhalt auf den DeathWing los.



Dagegen hatten die Termies dann auch keine Chance. Dem Feuer wiederstanden sie noch gut, aber im Nahkampf gingen sie dann gegen die Überzahl an Power Fists zu Boden.

Dafür war er aber nur mit einem Raider in den Rest meiner Armee hineingefahren. Und mit der gesamten Feuerkraft ging dieser dann auch samt Inhalt in 2 Runden in die ewigen Jagdgründe ein. Allerdings nicht ohne doch den ein oder anderen Verlust zu verursachen.

Die Rearguard Land Raider versuchten nun zum Hauptbattle dazuzustossen und die Missionsziele einzunehmen.



Dabei legte sich allerdings einer beim durchqueren des Geländes lahm und war damit effektiv aus dem Gefecht da er zu weit entfernt und mit wenigen echten Zielen dastand.

Meine Dreads nahmen den vorstoßenden Raider und seinen Inhalt aufs Korn und pulverisierten auch diesen. Der Kultisten Squad der das Objective an der Festung halten sollte wurde vom verbleibenden Contemptor ausgeloescht.



Damit blieb mir nur noch das Nachrücken und Einnehmen meiner Objectives in Reichweite bevor das Spiel dann nach 5 Runden endete.



Insgesamt endete das Spiel dann 12:2. Der große Fehler meines Gegners wa es zweidrittel seiner Armee in die Verteidigung eines Missionszieles zu investieren. Dadurch hat er mir Gelegenheit gegeben mit seiner Armee scheibchenweise klar zu kommen. Waere er am Anfang massiv mit allen 3 Raidern und den entsprechenden Terminatoren nach vorne gestoßen, haette ich meine Linie nur schwer halten koennen.

Alles in allem wieder ein sehr schoenes Spiel gegen Schambach und ich freue mich schon sehr auf unser naechstes aufeinandertreffen. :)

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17.01.2016, 15:13

Und hier folgt nun der Bericht von unserer letzten Apoc Schlacht.

Wir haben diesmal die 5-Stellen-Grenze durchbrochen und mit 10000 Punkten pro Seite (5000 pro Spieler) gespielt. Das Imperium (Ezekiel und ich) musste den Raumhafen gegen die anrückenden Horden des Chaos (schambach und ahriman) halten, damit die Zivilbevölkerung evakuiert werden kann.

Hier sind unsere Armeen:





Und das war unser Schlachtfeld:



Wir entschieden uns die Tacticals von Ezekiel in die zentrale Festung zu setzen. Laut Szenario waere diese pro Runde einen Punkt fuer unsere Gegner wert wenn diese sie halten. Um daher die Sache etwas zu sichern, brachte ich meine Contemptoren dahinter in Stellung damit diese die Feinde niedermaehen koennen, sollten sie die Festung überrennen. Zusaetzlich parkten wir noch einen Dark Shroud dahinter der den Cover Save der Tacs erhoeht.

Meine Tacs sicherten hingegen den Raumhafen. Davor stellte ich meine 3 Raider (einer davon ein Spartan) um mit ihnen etwaige Terminator des Chaos unter Beschuss zu nehmen und um schöne Breitseiten in die vorrueckenden Chaos Tanks abzugeben.



Unsere Gegner stellten ueber die gesamte Breite auf und formierten an ihrer Tischkannte eine feste Artillerie Stellung. Um diese zusätzlich abzusichern waren alle Tuerme ringsum mit Havocs zum bersten gefuellt.





Die erste Runde begann und unser Gegner lies seine gesamte Schlachtlinie maximal auf uns zurollen. Zu unserer Uebreraschung fuhr allerdings keiner der Truppentransporter zu unserer Festung. Auch die Schussphase verlief fuer uns sehr glimpflich. Dank guter Wuerfe bei den Cover Saves und den oftmal reduzierten BS unserer Gegner durch das vorprechen erlitten wir nahezu keine Verluste.

In unserem ersten Turn ließen wir nun unsere Drop Pods und Belial in die feindlichen Stellungen Schocken.





Allerdings hatten unsere Truppen wohl einen harten Flug durch die Atmosphäre gehabt, denn sie haben ebenfalls kaum Verluste gemacht. Lediglich der Librarian Squad konnte einen Defiler zerstoeren. Auch auf der anderen Seite passierte nicht soviel mehr abgesehn von dem Archilles der den ersten Chaos Land Raider sprengte.



Das sollte sich jedoch alles in der zweiten Runde aendern. Unsere Gegner ließen uns zunaechst spueren wieviel Feuerkraft die Iron Warriors samt ihrer Kultisten haben. Mit Muehe und Not blieben Belial und der Chain Fist DeathWing Marine stehen. Diese splitteten sich daraufhin auf und griffen einen der IW Squads und einen Basilisk an.





Zusaetzlich landete auch Dante als Unterstuetzng und versuchte leider wenig erfolgreich dem Serosword Schaden zuzufügen. Die Ueberlebenden des ersten Assault Squads nahmen einen weiteren Basilisken auseinander waehrend der Squad von Ezekiel die Kultisten anfing aufzureiben.

Am anderen Ende der Chaos Battleline kam der Daemonenprinz zurück um den Librarian (und vor allem die Meltaguns im Squad) daran zu hindern noch mehr Schaden dort im Rücken anzurichten. Unterstuetzt wurde er dabei von einem Squad Thousand Sons.



Allerdings war der Daemon in seiner Waffe gar nicht gluecklich dort gefangen zu sein und wendete sich prompt in dieser Ründe gegen seinen Herrn. Durch den daraus resultierenden WS 1 hielten sich seine Treffer in Grenzen. Im Gegenzug konnte der Librarian seine Staerke auf 10 steigern und den Prinzen auf diese weise Instant deathen (ich weiß, schauderhaftes denglisch :P )
In den nachfolgenden Runden wurde die Assault Marines dann aber Stück fuer Stück von den Thousand Sons zum Imperator geschickt.

Währenddessen teleportierte ein Squad Chaos Terminators in den Raumhafen.



Dank abstoßender Gebete ueberlebte ein Großteil des Squads das direkte Feuer der nahen Plasmakanone. Die umliegenden Tacticals schafften dann aber dennoch eine deutlich Reduzierung.

Vor der Festung wurde der erste Ansturm aus Defilern und Hellbrutes aufgehalten, auch mit der Hilfe der Land Raider an der linken Flanke.

In der Luft begann es auch hoch herzugehen. Ein Hell Talon kam der Chaos Seite zur Unterstuetzung wurde aber gleich von den Mortis Dreads empfangen und konnte danach nicht mehr weniger als 36" fliegen.



Erfolgreicher waren da die Storm Ravens der Marines die mit ihren Meltern und Lascannons die verbleibenden Transportpanzer der Chaos Marines sprengten.

In der dritten Runde nun kam der Vormarsch der Chaos Anhänger endguelitg zum erliegen. Die Terminator an der rechten Flanke waren bis auf einen Squad alle tot. Die verbleibenden kämpften sich mühevoll durch die Krater der Whirlwinds kamen aber in keine Position von der aus sie die imperialen Missionsziele bedrohen konnten.



Hinter der Festung materialisierten sich auf einmal Chaos Terminator und nahmen unsere Supporteinheiten ins Visier. Bevor sie jedoch irgendetwas Chargen konnten, wurden sie selber von einem Furioso angegriffen der aus dem Stormraven abgesprungen war.



Nach 2 Nahkampfrunden waren die Terminator zwar siegreich. Jedoch hatte nur einer ueberlebt. Dieser wurde kurzerhand vom Ezekiels Captain erschlagen.

An der linken Flanke hatte der Chaos General Probleme die Tactical Marines zu überwältigen. Als dann auch noch ein Trupp Grey Nights samt eines Librarians sich dorthin teleportierte hatte sein letztes Stuendlein geschlagen und der Raumhafen war wieder fest in imperialer Hand.







Nach rundemlangem Beschuss erledigten die Land Raider schließlich auch den Storm Lord der sich bis dahin Stueck fuer Stueck auf unsere Grabenstellungen zubewegt hatte.



Die Ueberlebenden chargten zwar noch die Stellungen, wurden dann aber dort von den Resten der Death Company und der gerade frisch eingetroffenen Veteranen schnell zu Hackfleisch verarbeitet.



Auf der anderen Seite des Tisches griff der zweite Furioso den Thousand Trupp an der gerade den Librarian Squad ausgeloescht hatte. Da die Sons keine Moeglichkeit hatten die Frontarmor von 13 zu durchdringen war dieser Kampf nur eine Frage der Zeit.

Zu Beginn der 4. Runde sah die Schlacht also alles andere als Rosig aus fuer unsere Gegner.



Da ein großer Teil der Chaos Einheiten mittlerweile zerstoert oder zumindest in Nahkaempfe verwickelt war, erlitten wir nun auch keine groesseren Verluste mehr. Wir hingegen hatten nun mittlerweile fast die gesamte Artilleriestellung ausgeräuchert. Lediglich die Havos saßen noch in ihren Tuermen.



Unsere Stormravens nahmen den Serosword ins Visir, aber die maechtige Maschine ließ sich nicht so leicht in die Knie zwingen und war auch weiterhin einsatzbereit.



Damit hatten wir nun unsere Missionsziele fest im Griff, hatten die Chaos Marines von den ihrigen soweit vertrieben das sie diese nicht mehr einnehmen konnten und hatten mit 2 Scout Trupps auch die Ziele am Rande des Feldes eingenommen.



An dieser Stelle gaben dann unsere Gegner auf. Der Raumhafen und damit die Evakuierung waren gesichert.
Allerdings heißt das nicht das nun das Imperium wieder die Vormachtstellung hat. Ganz im Gegenteil. Das Chaos sinnt sicher schon darueber nach wo es weitere Kraefte mobilisieren kann um den Planeten vollends in Besitz zu nehmen. Wir hingegen koennen den Raumhafen nutzen um frische Verstaerkungen zu landen. Wie es weitergeht, davon wird an gleicher Stelle zur gegeben Stunde berichtet :)


Insgesamt hat auch dieser Spieltag wieder großen Spaß gemacht. Ich war zwar den ganzen Tag ueber aufgrund einer daemlichen Erkaeltung am Dauernaseputzen, aber meine Kollegen am Tisch haben das mehr als wett gemacht. Ich kann es nicht erwarten das naechste Kapitel in dieser epischen Geschichte zu spielen. :D

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17.01.2016, 15:15

Wie schon bei der Schlacht davor, hatte sich genau fuer dieses WE ein Schnupfen bei mir eingenistet. Meine Nase spielte den ganzen Tag Niagara. Aber wenigstens haben die Kopfschmerzen sich diesmal in Grenzen gehalten.

Als Szenario hatten wir diesmal die Schlacht um einen Tempel im Wald. Von dort konnten die Chaos-Anhaenger frische Daemonen in die Schlacht rufen.

Dementsprechend bauten wir unser Spielfeld auf und benutzten dazu alle Baeume von Ahriman und mir.







Denke das Ergebnis kann sich sehen lassen :) Wir wollten die Baeume auch nicht zu eng stellen, schließlich mussten ja die Armeen auch noch aufgebaut und darin bewegt werden. Um das alles etwas handlicher zu gestalten hatten wir uns vor der Schlacht darauf geeinigt das im Wald die Nachtkampfregeln gelten. Dadurch konnten wir die Baeume frei verruecken wenn Sie im Weg waren.

Ezekiel und ich spielten erneut unsere Angels Marines. Bei mir kam dabei zum ersten mal mein Caestus zum Einsatz. Ich war gespannt wie er sich schlagen wuerde.





Ahriman und Schambach stellten ihre Thousand Sons und Iron Warriors.





Besonders der Shadow Sword von Ahriman flößte uns eine gehoerige Menge Respekt ein. Schliesslich ignorierte seine Strength D Waffe sowohl unsere Ruestungen als auch die Cover Saves.

Unsere Gegner stellten Ihre Armeen mit einem starken Focus auf ihrer linken Flanke auf. Dort gab es in der Siedlung zwei Nebenobjectives zu erobern.





Um nicht direkt von ihren Geschützen weggeblasen zu werden, konzentrierten wir uns auf die gegenueberliegende Flanke und die Einnahme der Festung.





Ahriman infiltrierte zum Schluss noch seinen Havoc-Squad in unsere rechte Flanke.



Von dort zerstörte er auch direkt zum Auftakt den ersten Whirlwind. Ansonsten schuetzte der Wald uns vor der schlimmsten Masse des Feindbeschusses.

In unserer Runde gelang es direkt einem Sanguardischen Gardisten sich trotz Re-Rolls in den Aesten zu verfangen und weder Ruestung noch Priester konnten ihn vor dem Tod bewahren.

Zur Rache fuer unseren armen Whirlwind landete der erste Sturmtrupp mit Unterstützung eines DeathWind zwischen den feindlichen Basilisken und melterte direkt einen zu Altmetall



Der Sturmtrupp von Ezekiel traf direkt neben Ahriman und seinen Auserwählten ein,



Daraus entwickelte sich ein epischer Nahkampf der den Großteil der Schlacht andauern sollte.

Leider schaffte es mein Spartan trotz des Re-Rolls sich beim ueberfahren der Verteidigungslinie lahm zu legen. Damit waren meine Teminator jetzt auf der linken Flanke gestrandet. Da Ezekiel seine Terminator ebenfalls dort hin teleportiert hatte, hatten wir nun eine massive Uebermacht beim Kampf um die Festung. Der Spartan schaffte es wenigstens noch seine linke Lascannon auf den Defiler zu richten und diesen zu zerstören.



Unsere Gegner warfen daraufhin ihre eigenen Terminator in die Schlacht. Zum einen durch Deep Strike und zum anderen aus den Land Raidern quellend. Wenn ich mich recht erinnere waren da mit einem Mal 4 Einheiten Terminator um den Tempel herum verteilt.





Diese nahmen sich auch direkt den Inquisitor vor der sich zielstrebig auf den Tempel zu bewegte um diesen zu verschließen.



Ein weiterer Trupp nahm sich die DeathCompany von Ezekiel vor. Während die DeathCompany unter den Einschlaegen der Energiefaeuste zusammenbrach, hielt der Inquisitor (auch dank eines Crusader in seiner Einheit) stand.

Am anderen Ende des Feldes versuchte die Iron Warrriors ihre geliebten Basilisken zu retten. Allerdings schossen sie etwas zu vorsichtig (vermutlich um nicht ihre Basilisken versehentlich zu treffen. Dadurch ueberlebten genug Blood Angels um noch einen weiteren Basilisken auszuschalten. Mit etwas mehr Risikofreude haette ich wohl sogar 2 ausschalten koennen.



Die Schlachtreihen hatten sich nun geschlossen und ein wütendes Gemetzel fing an.



Da kam aber auch unsere heiß ersehnte Luftunterstuetzung. Ezekiel brachte wieder seine beiden Storm Ravens, ich meinen gerade fertig gestellten Caestus. Ich war sehr gespannt wie dieser sich schlagen wuerde.



Die Storm Ravens hatten einen fulminanten Auftritt und nahmen dem Shadowsword alle Hull Points bis auf einen ab und sorgten dafuer das er naechste Runde weder schießen noch fahren konnte.

Bei meinem Caestus lief es es nicht so gut. Er nahm eine Terminator Einheit von Ahriman und den Land Raider der Iron Warriors auf Korn. Trotz eines direkten Hits toetete er nur 2 Terminator und kratzte den Raider nicht mal an.



In der Mitte des Spielfeldes kam Dante dem Inquisitor zur Hilfe. Gemeinsam erschlugen sie die Thousand Sons Terminator bis auf einen.



Dieser hielt sie im Nahkampf bis die Verstärkung der Iron Warriors eintraf. Ihr Chaos Lord und sein Terminator Trupp stürzten sich auf den Inquisitor, Dante und seine Sanguarnische Garde. Aufgrund von wiederholten Herausforderungen konnte Dante sich nie dem Trupp widmen, erschlug aber einen nach dem Anderen die Terminator Champions bis er endlich dem Lord gegenueber stand.



Erschöpft von all den Einzelkämpfern ging Dante schließlich zu Boden. Aber nicht ohne den Lord noch mit ins Grab zu reißen.

Die Schlacht war nun voll entbrannt. Keine Seite hatte es bisher geschafft sich einen Vorteil zu verschaffen. Ebenso war es bisher keinem gelungen einen Scoring Trupp an das Hauptmissionsziel, den Tempel, zu bringen.



In dieser Phase kamen nun unsere letzte Reserven aufs Spielfeld. Das waren zum einen der Grey Knight Squad...



...zum anderen mein letzter Sturmtrupp in einer Landungskapsel.



Den Grey Knights war es leider nicht vergönnt großen Einfluss auf den Verlauf der Schlacht zu nehmen. Kaum waren sie naemlich erschienen richteten die Thousand Sons ihre ganze Bemuehungen darauf sie schnell wieder loszuwerden. Neben vielen Schuessen aus ihren unheiligen Boltern gelang es dem Hexer auch sich in die Gehirne der Knights einzuschleichen. Daraufhin schlugen sie sich alle gegenseitig da sie den Feind in den eigenen Reihen sahen.

Fuer den Sturmtrupp lief es da schon besser. Er schaffte es sowohl dem Shadowsword den letzten Hullpoint abzunehmen als auch endlich das Missionsziel zu erreichen.



Während all dies geschah schnetzelte der Daemonenprinz sich langsam aber sicher durch die verbleibenden Sanguarnischen Garden. Seiner infernalen Staerke konnten die geweihten Ruestungen nicht standhalten. Immerhin gelang es einem Squad wenigstens noch einen Land Raider nahe de Tempel auszuschalten bevor der Prinz sein schauriges Werk vollrichtete.

Auch unsere Firebase war unter starken Beschuss. Runde um Runde schlugen die Geschosse in die Squads bei unserem Missionsziel ein. Doch der Imperator war mit uns und dank der Baeume und unserer Ruestungen hielten die Marines bis zum Schluss stand und hielten das Missionsziel.

Hinter unseren Land Raidern erschienen Obliterators aus dem Warp. Gluecklicherweise war ein Squad nicht ganz genau mit seinen Koordinaten und endete so gaaaanz am anderen Ende des Schlachtfeldes.

Die punktgenau Gelandeten wurden schnell und sicher von den Contemptoren entsorgt. Damit war mein rechter Raider frei um einen Pfad der Zerstoerung durch die feindlichen Reihen zu schneiden.



Nun begann die Endphase der Schlacht. Unsere Flieger gingen in den Hover Mode um besser ihre Ziele wählen zu koennen. Und in meinem Fall auch um den Marines an Bord die Gelegeheit zu geben auszusteigen.

Diese unterstützten den Sturmtrupp am Tempel. Dieser war stark dezimiert worden als ein Defiler sie im Nahkampf Angriff. Ein beherzter Schlag mit der Powerfist des Sergeants bereite aber der Hoellenmaschine ein vorzeitiges Ende bevor es den ganzen Trupp ausloeschen konnte.

Ein StormRaven fiel noch den Terminators der Iron Warriors zum Opfer. Das hatte aber auf die Missionsziele keine großen Auswirkungen mehr. Die Festung war mittlerweile fest in imperialer Hand.



Ebenso war der Tempel von uns gesichert worden. Unsere Gegner hatten ihr eigenes Missionsziel und das an der rechten Flanke. Insgesamt war der Endstand an Siegespunkten wenn ich mich nicht verrechnet habe 5:2.

Das war dann der Abschluss eines herrlichen 40k Tages. Die Schlacht war heiß, und wie zwischendurch erwaehnt, war lange Zeit nicht abzusehen wer den Sieg davontragen wuerde.

Ich freue mich maechtig auf unseren naechsten Schlagabtausch in dieser Runde :)



Ahriman arbeitet auch schon am naechsten Szenario ;)

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17.01.2016, 15:17

Und weiter gehts mit der nächsten Apoc Schlacht.

Wie immer spielten wir 9000 Punkte pro Seite. Das Szenario war diesmal etwas komplexer. Die Chaos Streitkräfte haben eine Sneak-Attack auf den Palast des Goveneurs durchgeführt und diesen gefangen genommen. Nun soll er zum Opferplatz gebracht und dort den Dunklen Goettern geopfert werden. Um dies zu verhindern fuehren die Marines einen Planet Strike durch.

Hauptobjective war der Goveneur. Nebenobjectives waren der Palast, der Tempel, die Bastion und das Landefeld. Zum guten Schluss versteckte sich noch der Stab des Goveneurs in den Ruinen der Stadt.

Hier ist zunaechst mal unser Schlachtfeld




Fuer diese Schlacht bin ich ausschließlich mit Blood Angels angetreten. Hab zu diesem Zweck meine Death Company und Astorath hervorgeholt. Und natuerlich konnten auch zwei Raider nicht fehlen. Schließlich sind schockende Raider einfach nur klasse :D



Unserer Gegner fuehrten diesmal zwei Helldrakes mit und hatten zusaetzlich einen dicken Batzen PDFs dabei.



Gemaess Szenario bauten unsere Gegner zuerst auf und konzentrierten ihre Kraefte vor allem auf den Tempel und den Palast. Eine weitere Einheit bewachte den Opferaltar.





Wir begannen unseren Angriff mit dem orbitalen Bombardement. Allerdings erwies sich die Durchschlagskraft unserer Geschosse als nicht so hoch. Dadurch mussten wir etliche Schuesse aufs gleiche Ziel lenken um die Feuerstellungen unserer Gegner zu dezimieren. Schlussendlich schafften wir es dann aber doch den einen oder anderen Panzer zu knacken.

Danach kam unsere erste Welle. Glücklicherweise kamen fast alle unsere Squads in Runde 1. Dank Descent of Angels konnte ich meine Sanguard und die DeathCompany sehr nah an die Rhinos der Iron Warrios schocken.







Auch der DeathWing mit Belial von meinem Battle Brother erschien genau im Ruecken des Feindes.



Ebenso schockte auch mein erster Land Raider in den Rücken des Palastes und nahm den Daemonen-Prinzen aufs Korn.



Dank der mitgebrachten Meltawaffen verwandelten sich die Rhinos unserer Gegner in kleine Tuempel geschmolzenen Metalls. Auch der Caestus half dabei mit. Dadurch mussten ueberall die Iron Warrios ihre geliebten Fahrzeuge verlassen und wir konnten sie (da wir ja Planetstrike spielten) direkt angreifen.







Das wurde eine sehr bittere erste Runde fuer unsere Gegner. Wir toeteten alle Iron Warrior Troop Squads sowie den Thousand Son Squad der den Altar bewachte.

Auch der Vindicator und einer der Defiler wurden mit zerstoert.



Der zweite Defiler wurde lahmgelegt und hatte dadurch ein sehr begrenztes Feuerfeld.
Auf der anderen Seite des Spielfeldes griff der DeathCompany Dreadnought den Trupp von Ahriman an. Nach ein paar schnellen Streckuebungen mit seinen Klauen lag der Trupp danieder und der maechtige Hexer ihm direkt gegenueber. Dank der uebernatuerlichen Energien die ihn umgaben, konnte er den Schlaegen der wuetenten Maschine wiederstehen.



Nebenbei landete ein Tactical-Squad mit seinem Drop Pod in den Ruinen und sicherte dadurch den General der PDF. Dies sicherte uns einen Siegespunkt und gab zusaetzlich noch Off-Table Support.



Nun galt es den Vergeltungsmaßnahmen der Verteitiger standzuhalten. Diese brachten zunaechst ihre Verstaerkung ins Spiel. Die Terminator, Obliterators und die Raptoren schockten um uns herum und brachten sich in Stellung mit ihren Plasma und Meltawaffen fuer größtmöglichen Schaden zu sorgen. Auch der Erste der beiden Drakes traf ein.








Der Daemonenprinz hatte auch genug davon immer nur eigene Leute sterben zu sehen und chargte aus dem Palast heraus den tapferen Marines entgegen. Kurz darauf war von diesen nichts mehr uebrig und sein boshaftes Gelaechter schalte ueber das Schlachtfeld.



Auf dem Rest der Tische verrichtete das kombinierte Plasmafeuer ganze Arbeit. Etliche unserer Trupps wurden ausgeloescht oder stark dezimiert. Besonders die Sanguarische Garde bekam dies zu spueren. Der Trupp von Dante jedoch ueberlebte ungeschoren.

Kurz darauf befanden sich alle unsere Warlords im Duell. Belial hatte Ahriman herausgefordert und Dante den Chaos Lord der Iron Warriors.





Während Belial siegreich aus dem Duell hervorging, erschlugen sich Dante und der General gegenseitig. Fuer solche Momente sind die Challenge Regeln gemacht :D

Die Schlacht war nun in vollem Gange.






Nachdem die DeathCompany die Thousand Sons am Altar in den Staub getreten hatte ;) , machte sie sich nun auf den Goveneur aus den Faengen des naechsten Sons Squad zu befreien. Nach einem kurzem Gemetzel waren sie auch erfolgreich.



Doch das war noch nicht das Ende vom Lied. Die Thousand Sons hatten noch ein Ass im Ärmel und schnappten sich den Goveneur zurueck. Daraufhin entbrannte ein erbitterter Nahkampf



aus dem zunaechst die Angel of Death als Sieger hervorgehen



Nachdem jedoch der mittlerweile vom Warpsmith reparierte Defiler mit Kanonen und Klauen eingriff, konnten sich die letzten Ueberlebenden der PDF den Goveneur unter den Nagel reißen.





Mutig versucht noch der Captain mit der Relique das Blatt zu wenden, wird aber erschossen bevor er eingreifen kann.



Nachdem die PDF aber ein weiteres Mal unter Feuer geraten ist und dabei einen der ihren verlor, verloren sie auch den Mut und ließen den Goveneur stehen waehrend sie ihr Heil in der Flucht suchten. So hatte dieser zwar ueberlebt, da aber die Imperialen auch keinen Standart Squad mehr in seine Naehe bringen konnten, brachte er keiner Seite Siegpunkte.

Ueber dem Landefeld war in der Zwischenzeit der zweite Drache erschienen und hatte seine Flammen auf die Marines gespien.



Um weiteres Unheil abzuwenden riefen diese direkt nach Luftunterstützung. Diese erschien prompt im Heck des Heldrake, schaffte es aber nicht seinen Daemonischen Save zu durchdringen und ihn vom Himmel zu holen. Lediglich den Flamer konnte er ihn aus dem Maul schießen.



Wutentbrannt ueber den Verlust seines Hexenfeuers stürzte sich der Drake auf den Caestus und nahm ihm im Ueberflug prompt alle 3 verbleibenden Hull Points ab. Mit einem gigantischen Explosion schlug der Caestus auf dem Beschwoerungszirkel ein und riss den TacSquad an Bord mit in den Tot.



Ein weiteres mal gelang es ihm seinen Jaeger zu entgehen und sich ein neues Ziel zu suchen. Diesmal hatte er sich den DeathCompany Dread ausgesucht der gerade die letzten Ueberlebenden des Thousand Sons Termie Squads vermoebelt hatte. Mit der Explosion des Stormraven, der von seinem Maschinenbruder im Raider abgeschossen worden war, im Rücken, stieß er auf den wilden Laeufer hinab und hinterließ ein weiteres brennendes Wrack.




Im Palast hatten die Überlebenden der Sanguarischen Garde mittlerweile alle verbleibenden Kräfte der PDf getötetet.


Lediglich der Leutnant hielt ihren Attacken stand. Es gelang ihm die engelhaften Marines lang genug aufzuhalten bis die Terminator eintrafen um diese zu zerstückeln. Ihre Freude war allerdings nur von kurzer Dauer da nun der Land Raider sie ins Ziel nahm nachdem er letzte Runde den Daemonenprinz erschossen hatte.

Seine Frontrampe öffnete sich und entließ den letzen Sturmtrupp der Angels in den Palast. Mit vereintem Beschuss gelang es sowohl die Terminator als auch den widerspenstigen Leutnant zu erschießen und so auch den Palast aus den Klauen des Chaos zu befreien.



Damit war die Schlacht geschlagen. Wir hatten zwar nicht den Goveneur in unserem Besitz, aber wir konnten ihm vor einem vorzeitigen Ende bewahren. Außerdem hatten wir 3 seiner 4 Stabsmitglieder retten koennen und die Bastion, den Tempel, den Raumhafen und den Palast unter unsere Kontrolle gebracht.

Das fuehrte zu einem Endergebnis von 13:1.

Wie schon an anderer Stelle beschrieben, hat auch diese Apoc Schlacht wieder einen Riesenspass gemacht. (Was vor allem an meinen 3 klasse Mitspielern lag) Die naechste Schlacht ist sicher nur eine Frage der Zeit :D

Die Schlacht war zugleich auch der Abschied von den alten Apoc-Regeln. Nun da die neuen draußen sind werden wir in Zukunft mit diesen spielen. Da wir jedoch immer spezielle Szenarien spielen, wird sich vermutlich gar nicht soviel fuer uns aendern ;)

13

17.01.2016, 15:19

Anfang des Monats war wieder Apoc Time. Diesmal ging es mit vereinten Ultra-Marines und Dark Angels gegen Tyraninden. Ero-Sennin hatte sich bereit erklaert das Szenario zu erstellen und waehrend der Partie als Spielleiter zu agieren.

Gespielt wurde ein Last Stand Szenario. Wir hatten einen Fortress in der Mitte und die Tyraniden kamen von beiden Seiten. Es gab insgesamt 9 Objectives (der Fortress mit 5 Punkten, 4 Ruinen in direkter Nachbarschaft mit jeweils 3 Punkten und 4 Ziele im Niemansland fuer jeweils 1 Punkt)

Alle Standart und Sturmauswahlen der Tyraniden konnten erneut in die Schlacht gefuehrt werden sobald sie komplett ausgeloescht waren. Das machte uns doch einige Angst als wir so die beiden Armeen zu Beginn aufbauten.








Wir fragten uns besorgt wie wir diese Ueberzahl, die ja im Spiel nicht weniger werden wuerde, von den Missionszielen fernhalten sollten. Da obendrein auch noch auf dem ganzen Schlachtfeld alle Tyraniden immer in Synapsenreichweite galten war auch die Konzentration des Feuers auf die grossen Kreaturen keine Loesung.



Mit einem flauem Gefuehl in unserem Mägen bezogen wir Stellung rund um den zentralen Festungsbau und hofften das unsere Bolter nicht versagten.







Wir teilten uns die Verteidigung auf. Ich uebernahm die Verteidigung nach 'Sueden' waehrend Sicarius seine Truppen gen 'Norden' richtete.

Unsere Gegner teilten sich ebenfalls die Angriffszonen auf. Ahriman griff meine Flanke an





...und Schwarmtyrant die Flanke von Sicarius.





An dieser Stelle ueberraschte uns unser Spielleiter damit das wir fuer jeden getoeteten Marine einen Re-Roll bekommen. Das kam unerwartet und ich war gespannt wie sich das auf das Spiel auswirken wuerde.

Der Angriff der Tyraniden begann mit dem hervorbrechen von 5 Trygonen und einem Mawloc. Da beim neuen Apoc das Eintreffen von Reserven komplett von den Spielern gesteuert werden kann konnten unsere Gegner auf diese Weise die Tunnelregel voll einsetzen.
Die Trygone brachen an unseren beiden Flanken aus dem Erdboden hervor und waren damit schon quasi an uns ran bevor wir die Ersten abschiessen konnten.



Um die Situation zu retten verlies Marneus Calgar seinen schuetzenden Land Raider und setzte zum Charge auf die Trygone an.



Zusammen mit seiner Ehrengarde und Tigerius chargte er die beiden vorderen Trygone auf einmal. Leider war der Angriff nicht ganz so erfolgreich wie Sicarius dachte und so starb ein Grossteil der Ehrengarde aber nur einer der Trygone.

Ich nahm in der Zwischenzeit mit meinen Raidern und Dreads die grossen Kreaturen von Ahriman auseinander. Meine Tacticals in der Festung zielten auf die kleinen Bugs und versuchten sie daran zu hindern dieselbe zu erreichen.

Beides gelang auch ganz gut in den ersten beiden Runden. Die Festung blieb ausser Reichweite und die grossen Bugs fielen. Die Hauptverluste bei mir waren einer der Contemptoren und ein Raider der durch eine Zoantrophe die aus den Tunneln kam in einen Krater verwandelt wurde.

Aber auch wenn es mir gelang die Bugs von der Festung fernzuhalten so stroemten doch immer weitere nach





und umziengelten uns doch an allen anderen Stellen.



Auch auf der Seite von Sicarius sah die Sache nicht ganz so rosig aus. Der Vorsturm der Kaefer hatte dort fuer heftige Verluste gesorgt. Nicht zuletzt auch durch den Hirodule der grosse Loecher in die vorgelagerte Verteidigung riss.
Das fuehrte allerdings auch dazu das wir an anderen Stellen unsere Re-Rolls einsetzen konnten. Sowohl unsere Librarians als auch die Terminator auf den Flanken konnten damit ein ums andere Mal vor Schaden bewahrt werden.

In einem desperaten Versuch die Tyraniden davon abzuhalten die 3 Siegpunkte fuer das Missionsziel auf seiner Seite zu bekommen, lies Sicarius seine Sturmmarines die heranrueckenden Ganten angreifen.



Ahnliches geschah auch auf meiner Seite. Ich hatte es leider nicht geschafft dem Tervigon die letzte Wunde abzunehmen. Also entschloss sich mein Dreadnought zum Chargen.



Nach ein paar wuchtigen Hieben mit seiner Faust lag der grosse Kaefer auf dem Rücken und streckte die Beine von sich.
Sein Bruder versuchte es ihm gleichzutun und griff die Zoantrophe an die leider den Beschuss ueberlebt hatte.



Jedoch war er wohl nicht so kampferfahren wie sein Bruder und so zog sich dieses Duell uebr mehrere Runden hin bis endlich der Psychische Schild durchbrochen war und sich die Gehirnmasse ueber das Schlachtfeld verteilte.

Mittlerweile war auf der Seite von Sicarius die Hierodule durch unsere Verteidigung gebrochen und konnte nun ihren Säurestahl auf die Festung richten. Da dies ein Hellstorm Template war gab uns die Festung dagegen auch keine Deckung.


Ouch, das tat massiv weh. Durch diese eine Attacke verloren wir einen Grossteil unserer Garnison. (aber immerhin hatten wir dadurch wieder einen Haufen neuer Rerolls) Um zu vermeiden das dies nochmal passieren wuerde, schwenkte ich meine Mortis Dreads und begann die auesseren Land Raider um die Burg herumzufahren.
Mit einem gezielten LasCannon Schuss zwischen die Auge der Bestie machten wir ihrem Leben ein Ende.

Leider kein Ende nahmen die Wellen von kleinen Krabbeltieren die uber das Feld fluteten. Auch der Sturmtrupp der sich bislang wacker gehalten hatte wurde allmaehlich unter Leibern begraben. Dieses Objective wuerden wir wohl nicht bis zum Schluss verteidigen koennen.



An anderer Stelle kam auch Welle ueber Welle auf meine Terminator zu. Doch dort waren es Tyranidenkrieger.



Die Elite des Imperiums wehrte sich standhaft, aber der Prime forderte seinen Blutzoll. So standen zum Schluss nur noch 2 der tapferen Marines.

Unsere Gegner konzentrierten nahezu all ihre Kraefte nun darauf die beiden Objectives am rechten und linken Spielfeldrand einzunehmen. Durch die Szenarioregel die es den Tyraniden erlaubte jede runde 12" weiter vorne auf der Flanke aus der Reseve zu kommen, konnten sie quasi direkt neben den Objectives aufbauen (aber zum Glueck nicht angreifen)

Auf der einen Flanke verteidigte Marneus Calgar und die Überlebenden seiner Ehrengarde die Bastion.


Auf der anderen Seite standen die letzten Mannen der 1st Company der Ultramarines auf der Bunkerruine. Dank der Re-Rolls die von ihren gefallenen Bruedern zur Verfuegung gestellt wurden, hielten sie Welle um Welle der Kaefer stand. Unterstuetzt wurden sie lediglich von meinem Redeemer der sich mittlerweile zu dieser Flanke vorgearbeitet hatte. Aber auch fuer diese maechtige Kriegsmaschine waren die heranrueckenden Leiber einfach zu viel.
Doch noch konnten wir dieses Objective umkaempfen.


Wutentbrannt ueber die Toetung des Tervigon chargte der Schwarmherrscher den verantwortlichen Dreadnought. Eine Runde konnte die ehrwuerdige Maschine sogar standhalten. Dann durchbohrten seine Schwerter den uralten Sakophag.


In der Mitte wiederum wurde es nun fuer uns sehr brenzlig. Die ersten Tyraniden schafften es in die Festung und erschlugen die Reste von Sicarius Tacticals dort. Dank des Gegenangriffs der Commander konnten diese aber schnell erschlagen werden und keine weiteren Kaefer konnten die Mauern erklimmen.


Damit kommen wir zur letzten Runde. Sicarus umkaempfte weiterhin die Objectives an der linken und rechten Flanke mit seinen Terminatoren und die zentrale Festung war fest in unserer Hand mit kaum einem Bug in der Naehe um diese zu erstuermen. Das Objective um das die Sturm Marines kaempften war verloren ohne das wir noch etwas unternehmen konnten um es zu um kaempfen und die 4 1-Punkt Objectives waren fuer uns von vornherein unerreichbar, wenn wir nicht extremes Glueck gehabt haetten.

Blieb das 3-Punkte Objective auf meiner Seite was zu diesem Zeitpunkt noch im Besitz der Tyraniden war. Ich hatte bis zu diesem Zeitpunkt Belial mitsamt seines Deathwing im Spartan gehalten um nun das Objective zu umkaempfen. Dank des konzentrierten Feuers aller verfuegbaren Waffen konnte das Gebäude sogar von Kaefern befreit werden. Allerdings gab es da noch genuegend Nachschub und so war das Gebäude einen halben Spielzug spaeter wieder umkaempft.

An dieser Stelle endete das Spiel mit 7:7. Wir hatten die Festung und die 2 Gagantuans erschlagen (gibt nach den neuen Regeln jeweils einen Siegpunkt) und unsere Gegner hatten die 4 einzelnen plus ein 3er Objective. Der Rest war umkaempft.

Trotz dieses Ergebnisses waren die Bugs ueberall und man hatte ein echtes Last Stand Feeling.






Insgesamt eine sehr schoene Schlacht mit einem Super-Flair. Die Re-Rolls haben die Sache sehr spannend gemacht und uns die Moeglichkeit gegeben das Ende der Schlacht zu erleben. Vielen Dank an dieser Stelle nochmals an unseren Spielleiter und alle meine Mitspieler.
Die naechste Tyranideninvasion kommt bestimmt. Meine Marines werden bereit stehen um den naechsten Planeten zu verteidigen :D

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17.01.2016, 15:20

Letzten Sonntag war es wieder an der Zeit fuer Apocalypse. Da Ezekiel jedoch kurzfristig nicht konnte, entschieden Schambach und ich uns dazu eine kleine Apoc Schlacht zu schlagen. Wir legten uns auf 3500 Punkte fest und entschieden uns die Schlacht im Eye of Terror stattfinden zu lassen. Um das darzustellen hatten wir zum einen Warp-Rift Marker die ueber das Feld wanderten. Zum Anderen die Natural Disaster Tabelle aus aus der Warzone Vraks. (Im Eifer des Gefechtes haben wir dann beide vergessen auf dieser zu würfeln...)

Da wir im Eye of Terror waren und ich eine gute Masse an Daemonen dabeihatte, kamen wir auf die Idee einen Stronghold Battle zu machen. Jeder von uns stellte einen Fortress auf der jeweils 5 Victory Points wert war. Zusätzlich gab es Slay the Warlord und Line Breaker.
Ziel war es dann die Burg des jeweils anderen einzunehmen.

Hier erstmal unsere Armeen:





Und hier unser Spielfeld mit den Riftmarkern:



Ich baute innerhalb der Verteidigungslinie auf und stellte alle meine Sturmdämonen nach vorne.



Meinen Fortress bewachten die Kultisten, mein Warpsmith mit seinen CSM wartete im Rhino davor um einzugreifen wo sie benoetigt würden. Meine BloodCrusher platzierte ich hinter dem Fortress. Vorallem weil mein Gegner jede Menge S8 Waffen in seiner Aufstellung stehen hatte und ich vermeiden wollte das sie sich ins Warp auflösen bevor sie was machen konnten.

Mein Gegner bemannte seinen Fortress mit einem Havoc Squad und einem CSM Squad. Flankiert wurde das ganze von 2 Forgefiends.



Der zweite Havoc Squad sicherte die linke Flanke und hatte dort die Geschuetzstellung eingenommen.



Direkt dahinter liefen die Motoren des Fuhrparks heiß um auf meine Burg vor zu stürmen.



Ich hatte den ersten Turn und nahm direkt die Forgefiends und die Havoc Squads ins Visier.

Da man bei Apoc frei wählen kann wann die Reserven kommen (je nachdem welcher Typ es ist) lies ich meine Blight Drones und den Drake direkt in der ersten Runde reinkommen.
Der Drake wurde direkt von den Havocs getroffen und bekam Locked Velocity. Damit war ich erheblich in meiner Bewegung mit ihm eingeschraenkt.
Besser erging es den Dronen. Ihnen gelang es die Las-Havocs auf 2 Mann zu reduzieren. Damit war diese Gefahr schonmal gebannt.

Den Forgefiend zur Linken des Fortress fiel meinen Screamern im Ueberflug zum Opfer. Eine weitere Gefahr gebannt. Aber dafür standen die Screamer jetzt direkt in der Aufstellungszone meines Gegners.

Dieser lies daraufhin in seiner Runde alles darauf schießen was in Reichweite war.



Und so stand am Ende nur noch ein einsamer Screamer mit nur einer Wunde.

Der Vorstoß zu meinen Fortress wurde von einer 1 beim Test des LandRaiders auf Gelände überschattet. Damit waren die Terminator außen vor und machten sich auf dem Weg die eigene Burg zu verteidigen.

In meiner zweiten Runde stürmte ich mit meinen LoC die Burg meines Gegners.



Mein Bloodthirster nahm sich die Obliterator an der rechten Flanke vor.



Gleichzeitig rückten die Daemonetten vor um die Burg dann auch endgueltig einzunehmen.



Mit Hilfe der Pink Horrors die auch diese Runde die Havocs unter Beschuss nahmen, räumte mein LoC die Burg leer und stieß einen Triumphschrei aus.



Meinem Helldrake gelang es im Ueberflug den gegnerischen HellDrake aus dem Himmel zu holen. Und meinem Forgefiend gelang dank der Entfesselung seine Warpforgeenergien den zweiten Forgefiend außer Gefecht zu setzen.
Alles in allem eine sehr erfolgreiche Runde.

Das konnte sich mein Gegner natürlich nicht bieten lassen und ging seinerseits nun zum totalen Angriff über.

An der linken Flanke versuchte ein Rhino den Druchbruch während gleichzeitig die Raptoren auf den freien Flaechen vor meiner Burg landeten.





Da sie sich aber lieber auffächerten als zu schießen, richteten sie in dieser Runde keinen Schaden an. Mit dem Verlust von Havocs, Forgefiends und Hell Drake kam auch sonst nicht sehr viel Schaden von meinen Gegner in die meine Reihen. Den Obliterator konnten
den Bloodthirster zur Landung zu zwingen, ihm gelang aber sein Save und so wurde er dann gecharged. Die Obliterator erwiesen sich als sehr zähe Gegner und so dauerte der Kampf mehrere Runden und kostete meinen großen Daemon so manche Wunde.

Die Schlacht war nun im vollem Gange



und der Kampf tobte vor beiden Burgen erbittert.

Da ich natürlich vermeiden wollte das meine Burg von den Raptoren eingenommen wird drehte ich sowohl die Forgefiends als auch eine der Blight Drones herum um diese ins Visier zu nehmen. Zusätzlich brachte ich auch die Pink Horrors und die BloodCrusher in Stellung. Die Crusher hatten vorher noch mit ihrer Ikone fuer das sichere Erscheinen der BloodLetter gesorgt.



Auf der anderen Seite des Feldes drangen meine Blight Drones auf der Suche nach neuen Zielen in die Aufstellungszone meines Gegners ein.



Nachdem sich das Feuerwerk vor meiner Burg gelichtet hatte, waren die beiden Squads auf 2 bzw. 4 Mann geschrumpft. Der Groesere von beiden hatte aber nun aufgrund der Pink Horrors einen 4+ FnP. Das kam ihm zugute als meine BloodCrusher die Überlebenden chargten. Obwohl ich jede Menge Verwundungen machte, bestanden die Raptoren doch fast alle ihre Saves.
Nur um dann ihren Leadership Test zu fumblen, meinen Crushern zu entkommen, sich daraufhin wieder zu sammeln und dabei in perfekter Position zu stehen um meine Pink Horrors mit Flammen zu grillen... Grr

Auf der linken Flanke gelang es meinen Soul Grinder den vorgestürmten Rhino zu zerstoeren. Nun musste er sich nur noch des Inhaltes entledigen.



Auf der gegnerischen Seite gelang meinem LoC nicht der Charge in die Terminator. Dadurch stand er schutzlos inmitten der feindlichen Armee und bezog dort reichlich Feuer bevor die Terminatoren dann ihn chargten.



Der Grosse Daemon wurde nacheinander vom Champion und vom Warlord herausgefordert. Beide schickte er ohne lang zu Fackeln ins Jenseits bevor er dann schlieslich auch den Trupp in seine Einzelteile zerlegte.

Mittlerweile war er aber insgesamt so angeschlagen das er die nächste Runde Beschuss nicht mehr überlebte und wutentbrannt (aber mit einer schoenen Sammlung neuer Seelen) ins Warp zurückkehrte.

Die zwei Überlebenden des zweiten Raptoren Squads griffen die Kultisten in meiner Burg an und nach einem kurzen aber heftigen Schlagabtausch wurden diese überrannt. Nun lebte nur noch ein Raptor und sah sich meinem BloodLetter Squad gegenüber.



Um nicht zu Hackfleisch verarbeitet zu werden, rettete er sich auf die höchste Zinne und bewarf die Daemonen von dort mit Schmähungen.



Jedoch hatte er vergessen das die BloodLetter nicht das Einzige auf dem Feld waren was ihn tot sehen wollte. Und so drehte einer der ForgeFiends und deckte ihn mit einem Volley an Schüssen ein. Damit war die Burg wieder fest in meiner Hand.

Ebenfalls fest in meiner Hand war mittlerweile die Burg meines Gegners. Die Daemonetten schwärmten aus und nahmen jeden Winkel in Besitz.



Damit war das Spiel groesstenteils gelaufen. Meine CSM um meinen Warpsmith machten sich zusätzlich zu den BloodLettern in meiner Burg breit während die BloodCrusher zusammen mit dem zweiten Squad Daemonetten in die gegnerische Aufstellungszone eindrangen.



Dort wurden zunächst die letzten CSM meines Gegners niedergemacht bevor sich die Wucht der Daemonenattacken gegen den Warpsmith entlud.



Als die Daemonetten dann auf die Obliterator vorrückten brachen wir das Spiel ab und ich hatte mit 12:0 gewonnen.



Wie schon alle Spiele vorher war auch dieses Spiel gegen Schambach super entspannt. Vielen Dank an dieser Stelle von mir fuer diesen Super Spieletag.

Was mir bei dem zum Schluss doch sehr hohen Sieg enorm geholfen hat waren meine Daemonischen Rettungswuerfe. Gefühlt schaffte ich gut 2/3 der 5+ Saves. Dazu kam noch mein Glueck in der ersten Runde als ich sowohl die LasCannon Havocs als auch den ersten Forgefiend direkt ausschalten konnte. Damit verlor mein Gegner einen guten Teil seiner Long Range Firepower.

Ich freu mich auf jeden Fall schon auf unseren nächsten Schlagabtausch :D

15

17.01.2016, 15:21

Und hier nun wie versprochen der ausführliche Bericht unserer Apoc-Schlacht vom Sonntag. Gespielt haben Sicarius mit Grey Knights, Feind mit Imperialer Armee, Schambach mit Chaos Space Marines und ich mit meinen Daemonen.

Ahrimann hat als Meister fungiert und ein schickes Scenario geschrieben bei dem wir uns um die Minen auf einem Bergwerksplaneten stritten. Es gab in jeder Ecke ein Missionsziel das jeweils 2 VP wert war und in der Mitte ein zentrales fuer 3 VP.
Zusätzlich hatten wir 4 Minenausgänge in Form von Kratern entlang der Mittellinie. Diese waren pro Spielzug 1 VP wert wenn man alleine am Ende der Runde diesen besetzt hielt. Zum Scoren zählten die gleichen Regeln wie im normalen 40K.

Bei den Armeen hatten wir uns auf 4500 Punkte mit einem Lord of War pro Spieler geeinigt.

Dies war unser Schlachtfeld:


Und hier unsere Armeen

Die imperiale Garde


Die Grey Knights


Die Daemonen


Die Chaos Space Marines


Als ich die geballte Firepower unserer Gegner sah, wunderte ich doch ob wir da eine Chance hätten. Nicht zuletzt bei dem doch eher spärlichen Cover in der Tischmitte das meinen Daemonen erlauben würde zur anderen Seite zu laufen.
Schocken war auch keine gute Option da Sicarius seine beiden GK Trupps geschickt platziert hatte um mittels Warpbeben genau dieses zu verhindern.

Abgesehn von diesen beiden gab es Artillerie entlang der gesamten Tischkannte. In der Mitte wartete ein Infanteriezug ungeduldig darauf zum zentralen Objective vorzurücken. Flankiert wurde das von den Land Raidern der GK.
Zuguterletzt gab es noch einen zentral plazierten Baneblade um Feuerunterstuetzung zu liefern wo immer diese benötigt sein würde.







Schambach und ich ueberlegten lange wie wir mit dieser geballten Macht umgehen sollten. (Sorry nochmal das das Aufbauen dadurch etwas länger gedauert hat). Aber schließlich hatten wir einen Plan geschmiedet und waren gespannt ob dieser aufgehen wuerde.

Ich platzierte an der rechten Flanke in den dortigen Wäldern meine neuen Plague Drones um von dort in die Imperiale Artillerie vorzustoßen. Trotz ihrer Schnelligkeit würde das ein langer Weg.



Unterstützt wurden sie dabei von Zarakynel die auch mein Warlord war. Ein PlagueBearer Squad auf dem Objective rundete die Sache ab.

In der Mitte und an der linken Flanke setzten wir auf Schambachs Kultisten um das erste Feuer abzufangen oder Schutz mit ihren Koerpern zu liefern. Den Fellblade platzierte Schambach ganz an der rechten Kannte. Mit seinen 100" Reichweite sollte er dennoch in der Lage sein ein Großteil des Tisches mit seinem Feuer einzudecken.

Wenn möglich wollten wir so schnell wie möglich zu den Minen vorstoßen um uns die Runden-VPs zu sichern.





Da unsere Gegner den Wurf um die erste Runde gewonnen und sich auch fuer diese entscheiden hatten, warteten wir nun gebangt was noch stehen würde wenn die erste Salve vorrueber war.
Zunaechst kam aber erstmal die Luftunterstützung.



Mit 2 Storm Raven und 2 Vendettas war diese beachtlich. Unsere Gegner entschieden sich die geballte Feuerkraft zu konzentrieren und ließen mit ihren Kanonen den Fell Blade erzittern. Die gewaltige Maschine brachte das aber nicht zum innehalten und zumindest fuer den ersten Zug war uns die Feuerkraft noch sicher.

Die Artillerie hatte sich vor allem zwei Ziele vorgenommen. Zum einen die Kultisten die wir in den Graeben platziert hatten und zum anderen die Rhinos der Iron Warriors.


Am Ende der Schussphase waren alle gesprengt. Der Inhalt hatte aber relativ unbeschadet überstanden. Insgesamt war der Beschuss fuer uns Ok verlaufen. Wir hatten zwar einiges an Verlusten, aber nichts was uns wirklich wehtat. (Abgesehn von den Rhinos die natürlich den Iron Warriors Tränen in die Augen trieben)

Nun kam unsere erste Runde. Mit dem Chaos Gate das wir als Asset bekommen hatten schickten wir einen Stoßtrupp in den Ruecken unserer Feinde. Ich war gespannt wieviel Schaden wir dort anrichten würden.


Abgesehn davon bestand unsere Runde hauptsächlich aus vorbewegen. Die überlebenden Kultistensquads machten sich auf den Weg zu den Minen und meine Plaque Drones verließen den schütztenden Wald und machten sich auf die Artillerie der Imps zu flanken. Zarakynel schritt ebenfalls in den breiten Todesstreifen und ich hoffte das ihr Rettungssave sie vor dem schlimmsten bewahren wuerde.

Zwei meiner Blight Drones stießen zentral vor um den Infanterieblob in der Mitte mit aetzendem Schleim einzuhüllen.


Das funktionierte sogar so gut das das Feuer der Pink Horrors diese dann dazu brachte zu fliehen.
Unsere Strikeforce im Rücken unserer Feinde, richtete leider keinen groesseren Schaden an. Immerhin zog sie die Aufmerksamkeit von Corteaz und Draigo auf sich. Das entlastete unsere vorrückenden Truppen auf der anderen anderen Schlachtfeldseite.


Waehrend ihres nächsten Turns schickten unsere Gegner nun ihren eigenen Stoßtrupp in unsere Flanke. Ein Trupp Grey Knight Terminator unter Leitung von Thawn teleportierte sich in unsere Aufstellungszone.



Mit meinem großen SeekerSquad und den Grindern in der Naehe, hielt sich meine Angst aber in Grenzen. Ich chargte beide in den Trupp hinein und, wie geplant, loeschten diese den Trupp vollständig aus.



Einzig Thawn weigerte sich beharrlich tot zu bleiben und spielte fuer den Rest des Spiels Zombie.


Jedesmal wenn ich ihn getötet hatte, kam er wieder. Grr ;)

Auf der rechten Flanke gelang es unseren Gegnern den Fell Blade zu sprengen. Das bedeute nicht nur einen Victory Punkt fuer den sie, aber auch das uns nun einiges an Long Range Feuerkraft fehlen würde. Auf der linken Flanke mussten meine Plague Drones die ersten Verluste hinnehmen, da alle verfügbaren Kanonen auf diese schossen. Und ohne Cover nutzt auch das Shrouding nicht viel..

In der Mitte des Schlachtfeldes bahnte sich ein episches Duell an. Der Seneschall der Grey Knights forderte Zarakynel.


Die Große Daemonin lies sich aber von dem edlen Ritter nicht aufhalten und beförderte ihn mit einem einzigen Schwung ihres Schwertes ins Jenseits. Mit ihrem Siegesschrei rief sie ihre Garde aus Daemonetten herbei damit diese beginnen konnten sich um die Objectives zu kümmern.



Bei meinen CSM Alliierten ging der Storm Raven jetzt in Hover Mode um sicher seine Fracht abzuladen. Der erste Raven war zuvor aufgrund einer nicht ausfuerbahren Zwangsbewegung abgestuerzt und hatte nur mit Mühe noch den Dread absetzen können.


Die Iron Warriors erwiesen sich allerdings als sehr kenntnisreich im Umgang mit Maschinen und setzen den Dread geschwind außer Gefecht. Damit war die Position wieder gesichert, nur die Minen waren weiterhin auf der linken Spielhaelfte nicht besetzt.

Auf der anderen Seite des Feldes hatte Draigo den Decimator gecharged der dort aus dem Chaos Gate getreten war. Die maechtige Ruestung und die unheiligen Schutzrunen hielten den Schlaegen des Großmeisters jedoch lange stand.


Bis er schließlich nach einigen Runden den Nahkmapf dann doch noch fuer sich entscheiden konnte, hatte die Daemonische Maschine ihm zwei seiner 4 Wunden abgenommen.

In unserem dritten Turn gelang es den Kultisten endlich sich durch das gegnerische Feuer zu einem der Mineneingaenge vorzukämpfen. Damit hielten wir in dieser Runde 3 der Eingaenge, was uns nach den 2 VP aus Runde 2 nochmals 3 VP einbrachte.


Die Schlacht war nun im vollen Gange. An allen Ecken wurde verbittert gekämpft.




Unsere Einheiten hatten endlich die Aufstellzone unserer Gegner erreicht und konnte anfangen die Anzahl der Geschuetze die jede Runde auf uns einregneten zu verringen. Gleichzeitig entwickelte sich ein Luftkampf zwischen dem HellDrake und den Vendetten. Weder Schambach noch ich hatten damit gerechnet das die Drakes überleben sobald die feindlichen Flieger auf sie anlegen, aber es geschah dann doch ein Wunder. Der HellDrake überlebte bis in Runde 5. Den zweiten hatten wir auf der rechten Flanke erscheinen lassen. Dort war er weit genug von den Vendetten entfernt um vorerst in Gefahr zu sein. Auch war dort ein Purifer Squad samt Librarian durch einen etwas zu kurz geratenen Gelaendetest in schöner Formation fuer die Schablone aufgestellt. Geröstet mag ich Grey Knights am liebsten ;)

Ich brachte nun auch die letzte Verstaerkung in Form meiner BloodLetter ins Spiel. Ich hatte sie ja eigentlich zusammen mit den Juggers als Countercharge Einheiten hinten halten wollen. Da aber außer dem Dread aus dem abgestuertzen Raven keine Einheit zum Chargen auftauchte, machten sich die Jugger auf den Weg nach vorne und die Bloodletter stellten sich dem Dread in den Weg um ihn von wichtigeren Einheiten abzuhalten.


Eine einsam umherfliegende Blight Drone versuchte noch durch eine Sneakattack in den Rücken den Dread auszuschalten, das gelang ihr aber leider, trotz des Ueberaschungseffektes, nicht.


Meine PlagueBearer hatten es sich zwischendurch auf dem Mineneingang bei Schleim und Kotzbrocken gemütlich eingerichtet


Während mein Great Unclean One endlich anfangen konnte die Artillerie auszuschalten. Sein Iron Arm leistete ganze Dienste ihn vor Verwundungen zu schützen. Von den Plague Drones war leider nur eine mit einer einzelnen Wunde in der gegnerischen Aufstellungszone angekommen. Diese richtete dann Erwartungsgemäß auch keinen großen Schaden mehr an.


Nicht weit davon entfernt hatten die Daemonetten den Kommandeur der Imperialen Armee und seinen Kommandosquad erreicht. Sein Kraftfeld hielt ihn lange genug am Leben um seine Finest Hour auszurufen. Damit bekam er einen 3++ Save. Dies hielt ihn eine weitere Runde am Leben, bevor die Klauen seinen Koerper auf Arten penetrierten die er sich niemals träumen lies.


In der Mitte des Feldes war mein BloodThirster Corteaz zum Opfer gefallen der durch Verwuenschung und Segnung die Chancen soweit beeinflussen konnte bis er im Kugelhagel der PsiBolter starb.
Pask hatte in seiner letzten Schussphase große Loecher in die kleinen Horrors geschossen. Bevor diese sich wehren konnten waren sie dann auch noch von Zombie-Thawn angegriffen worden. Diesem gelang es allerdings nur einen einzigen Horror zu töten. Da ich aber beim Instability Test die 12 warf, verabschiedete sich trotzdem direkt der ganze Squad zurück ins Warp.

Darüber war natürlich der Lord of Change sehr erzürnt. Da sich weiter hinten die Seekers ein weiteres Mal Thawn entledigten, griff er vorne Pask an und öffnete dessen Russen wie eine Konservendose. Die Seele des Imperialen Helden ließ er sich dann auf der Zunge zergehen.


Schließlich kam auch der erste Scoring Squad unserer Gegner bei einem Minenausgang an. Die dort ausharrenden Kultisten waren keine Gegner fuer die Elite der Elite der Elite des Imperiums. (Bei Paladinen gibt's noch ein Elite mehr ;) )


In der gleichen Runde rief Draigo seine Finest Hour aus. Mit einem Mal kam er 18" quer durch das Gelaende auf meine große Daemonin zugelaufen. Mit der wollte ich mich eigentlich darum kümmern. Dummerweise gelang ihm aber dann der Charge nicht. Wenn ich mich recht erinnere waren es 8"und gewürfelt wurde eine 6 :/ .
So einer Herausforderung konnte Zarakynel sich natürlich nicht entziehen. Ich ueberlegte noch ob ich meine Finest Hour auch ausrufen sollte, da jedoch der tripple movement der hauptsächliche Buff wäre (die meisten anderen hatte sie aufgrund ihrer Regeln schon), entschied ich mich dagegen.
Mit schnelle Schritten ging sie in das Duell.


Und noch bevor Draigo reagieren konnte, lag sein Schild gespalten im Staub und zwei große Loecher in seiner Brust gurgelten seine letzten Blutstopfen auf die Daemonische Klinge der Daemonin. Diese ließ sich das Lebenselixier des einst strahlenden Helden auf der Zunge zergehen bevor sie ihren Siegesschrei über das Schlachtfeld hallen ließ.

In der Mitte des Spielfeldes hatte der Lord of Change endlich den BaneBlade erreicht und machte sich daran die gewaltige Machine zu Schrott zu verwandeln. Dies gelang zwar noch nicht in der ersten Runde, aber als er dann im letzten Turn nachsetze explodierte der Panzer in einer apokalyptischen Explosion.


Der auf wundersame Weise immernoch lebende Helldrake nahm sich nun Corteaz und seine Purgiatoren vor. Ein kurzer Flammenstoss und der Trupp war nahezu komplett ausgelöscht. Eine Blight Drone in der Naehe setze nochmal nach und auch der mächtige Inquisitor lag gebrochen im Staub. Dies war ein wahrhaft bitterer Tag für das Imperium


Unsere Gegner versuchten nun desperate die verbleibenden Objectives einzunehmen. Die beiden an der rechten Flanke waren fest in dämonischer Hand (oder besser Klaue). Das 2VP auf der Landeplattform wurde von einem Trupp Veteranen, der sich dort das ganze Spiel in Deckung gehalten hatte, eingenommen. Das 2VP Objective an unserer linken Flanke wurde von den Bloodlettern und einem herbeigeeilten Dreadknight umkämpft. Das 3 VP Ziel in der Mitte wurde diese Runde von den Paladinen, die ja dank Draigo auch punktend sind eingenommen.

Dann schlug wieder die dämonische Instability zu. Meine BloodLetter verloren den Kampf mit dem Dreadnought um eins, würfelten eine 12 und lösten sich komplett auf. Damit hatten unsere Gegner nun 7 der 11 VP fuer sich.

Zum Glück bekamen wir über ein Asset nochmal w3 Einheiten Verstaerkung. Dieses hatten wir uns bis zum Schluss aufgehoben. Wir würfelten eine 3 und ließen damit die BloodLetter, die Pink Horrors und die Screamer wiederkommen.
Die Horrors verschockten leider beim Versuch das Objective auf der Platform zu umkämpfen, aber den BloodLettern gelang die sichere Landung. Damit war dieses zumindest umkaempft.


An das zentrale Objective konnten wir ein paar Kultisten und die verbleibenden Seeker bewegen. Zusätzlich rief ich nun endlich mit Zarakynel meine Finest Hour aus und chargte von der linken Flanke 36" in die Mitte um die Paladine anzugreifen. Ich löschte diese zwar nicht komplett aus, aber auch dieses würde unseren Gegner nun keine Punkte mehr bringen.


Das Objective in unsere rechten Flanke konnten wir mit weiteren Kultisten und den Screamern umkämpfen.


Damit endete die Schlacht und wir machten uns ans zaehlen.

Unsere Gegner hatten:
Den FellBlade
3 Minenpunkte

Wir hatten:
Den Baneblade
Draigo waehrend Finest Hour
Kommandeur der Imerialen Armee
9 Minenpunkte
2 2VP Objectives

Endstand war damit 17:4.

Insgesamt eine sehr ereignisreiche Schlacht bei der wir alle am Ende erschöpft waren. Das Szenario, zusammen mit den beteiligten Armeen und dem Terrrain forderten alle eine gehörige Portion Hirnschmalz ab. Dadurch bedingt zogen sich die ersten Turns diesmal länger als wir es von anderen Schlachten dieser Groessenordnung gewohnt waren.

Was im Endeffekt den großen Vorsprung ausgemacht hat war das es uns fruehzeitig gelang die Mienenausgaenge auf der rechten Flanke einzunehmen. Dort hatten unsere Gegner nur wenige Truppen die uns diese wieder streitig machen konnten.

Mir persoehnlich hat die Schlacht großen Spaß gemacht. Ich hoffe meinen Mitspielern ging es ebenso 8)

16

17.01.2016, 15:23

Die Bilder habit ihr ja vielleicht schon in unserem Apoc-Thread gesehen. Hier nun der Spiebericht zur dieser epischen Schlacht.

Gespielt haben wir wie immer 4500 Punkte pro Spieler und damit 9000 Punkte pro Seite.





Als Mission hatten wir dieses Mal den absoluten Beginn einer Chaos Invasion. Einige Kultisten hatten sich zu einem uralten Opferplatz in den Wald geschlichen um dort eine Jungfrau zu opfern. Das würde einen Warpriss öffnen über den die Daemonischen Horden und die Iron Warriors auf die Welt gelangen könnten.



Um einen Brueckenkopf zu etablieren mussten die Chaos Verbuendeten sowohl die Werkhalle des Mechanicus als auch die Ordensfeste der Marines einnehmen. Die Imperialen mussten den Opferstein einnehmen um den Warpriss zu schließen.

Die beiden Imperialen Objectives waren jeweils 2 VPs wert, der Opferstein 3.

Die Imperialen mussten als Verteidiger zuerst aufbauen und machten sich in ihren Stellungen bereit.







Sodann ließen wir unsere erste Welle aus dem Warpriss hervorstuermen. Wir konnten in 12" Umkreis um das Pentagramm Schocken ohne Abzuweichen. Wenn wir dort schockten durften wir auch direkt angreifen, aber da dort kein Feind in Reichweite war, kam das zunächst nicht zum Tragen.

In der ersten Welle ließen wir vor allem unser schweres Geraet erscheinen, unterstützt von meinen Großen Daemonen.



Das war auch mein erster Einsatz fuer meinen Greater Brass Scorpion. Ich war gespannt wie die Daemonische Maschine sich schlagen würde.



Wir eröffneten das Feuer und töteten sowohl die gesamte First Line of Defense der Marines als auch einige Guardsmen. Wir stellten uns vor wie den Guardsmen in ihren Stellungen diverse Koerperfluessigkeiten am Koerper herabliefen beim Anblick der Chaotischen Horden.



Unsere Gegner ließen sich aber nicht lange erschüttern und setzten schnell zur Gegenoffensive an. Zunächst teleportierte sich Belial mit einem großen Trupp Deathwing mitten in die Chaos Linien. Durch den Beschuss zerstoerten sie den ersten von 2 Basilisken. Der zweite wurde dann zusammen mit den Forgefiends gecharged. Der Basilisk hatte dagegen keine Chance, die Fiends überlebten gerade so.



Auf der anderen Seite des Schlachtfeldes sprangen die Gardisten der Imperialen Armee ab und setzen sich direkt ins Heck und die Seite unseres Baneswords. Mit ihren Meltern und Plasmawaffen zersiebten sie die dicke Panzerung der mächtigen Maschine und trafen schließlich die Munitionskammer. Diese explodierte in einem feurigen Rieseninferno und riss dabei 90% der Gardisten mit in den Tot. Der Rest stand mit versengten Augenbrauen auf dem Feld und würde wohl so schnell nicht mehr hören können.



Auch unsere anderen Kriegsmaschinen erging es nicht sehr viel besser. Lediglich unsere Forgefiends und der Greater Brass Scorpion hatten diese Retaliation überlebt. Und das auch nur unter Verlust einiger wertvoller Huellenpunkte.

Die Situation sah nicht gut fuer uns aus. Doch viel Wahl hatten wir nicht. Wir mussten schliesslich irgendwie zu den Objectives. Mein Chaos Partner schockte daher seine 9 Obliterators und den Terminator Squad samt Captain in den Rücken der imperialen Armee. Leider war die Ausbeute fuer dieses gewagte Manoever zunaechst nicht so hoch wie erhofft.

Meine Khornedaemonen machten sich derweil im Schatten des Brass Scorpions daran die Ordensfestung zu stuermen. Leider hatte der Scorpion kaum ein Ziel fuer seine maechtigen Waffen. Und so erlegte er gerade mal einen 5-Mann Trupp der einen der vorderen Tuerme besetzt hielt.



Besser sah es da schon im Mittelfeld aus. Um der Terminator Herr zu werden schickte ich sowohl meinen BloodThirster als auch meinen Lord of Change in den Nahmkampf. Der Lord wurde vom Sergeant herausgefordert und musste sich daher mit ihm beschaeftigen aber der BloodThirster machte das mehr als wett. Mit seiner maechtigen Axe of Khorne maehte er durch den Deathwing. Keine Rüstung und kein Sturmschild konnte ihm standhalten. So vielen vor ihm 5 der Elitemarines und schliesslich auch Belial dem er mit einem letzten Schwung den Kopf sauber vom Hals trennte.



Aber auch unsere Gegner hatten noch Reserven. Und so schickten die Marines nun ihre StormRavens ins Feld. Diese schickte sofort ihr gesamtes Arsenal in den Brass Scorpion und liesen die Daemonische Ausgeburt in einem riesigen Feuerball zerplatzen. Nur mit Glück konnte sich einer der Ravens noch in der Luft halten als die gigantische Druckwelle ihn erreichte.



Am anderen Ende des Feldes drehte sich der Baneblade um 180 grad und liess sein Geschuetz auf auf die Terminator und Obliterators los. Einen grossen Knall spaeter waren alle Terminator incl. Chaos Lord tot.

Die Schlacht war nun im vollen Gange und das gesamte Feld war ein grosses Massaker.



Zur Rettung der Deathwing Terminator schickten die Marines nun auch noch eine Einheit Deathwing Knights sowie die Death-Company der Blood Angels hinzu. Das wuerde ein epischer Kampf werden.
Es gelang ihnen dem BloodThirster bis auf eine Wunde zu reduzieren und die Daemonetten, die ebenfalls beteiligt waren, auszuloeschen. Durch die Daemonic Instability wurde dabei auch der Lord of Change ausgeloescht.

Im Pentagram trafen derweil mein letzter Soul Grinder und der Death Company Dreadnought aufeinander. Da der Dread mit Klauen ausgestattet war, hatte er keine Chance gegen den Grinder und ein weiterer Krater entstand auf dem Schlachtfeld.



Ein tapferer Trupp Guardsmen versuchte im Schlachtengewirr in die Mitte des Pentagrams zum Warp Riss vorzustossen. Aber sie hatten die Rechnung ohne die wachsamen BloodLetter gemacht. Diese fingen sie kurz vor ihrem Ziel ab und machten kurzen Prozess mit den Eindringlingen.


Die Obliterators machten nun wieder gut wo sie bei ihrem Erscheinen versagt hatten. Eine nach der anderen fielen die stolzen Panzer der Imperialen ihren Kanonen zum Opfer. Auch der maechtige Baneblade konnte einer zweiten Runde Feuer nicht wiederstehen und zerbarst.

Entsetzt ueber den Verlust ihrer Panzer gingen die Soldaten zu Verzweiflungstaten ueber um sich zu raechen. Gegen die monstroesen Obliterators konnten diese aber nichts ausrichten. Und so naeherten sich die Ausgeburten des Warp langsam aber sicher dem Objective.


Das war auch hoechste Zeit denn das Spiel ging auf die Schlussgerade und wir hatten noch immer keines der Ziele eingenommen. So zogen wir noch einmal unsere Kraefte zusammen und starteten einen weiteren Vorstoss.
Bei der Ordensfestung waren dies meine beiden Rhinos mit Chaos Space Marines die mutig in die Bresche fuhren.



Bei der Stadt schickte ich nun meine BloodLetter in den Sturm um zu den Obliteratoren meines Verbuendeten vorzustossen und dort gemeinsam das Fabriktor zu halten.


Die Obliterator erreichten das Tor zuerst, wurden dann aber von den Guardsmen nochmal zurueckgeschlagen. Nur um kurz darauf von der zweiten Welle ueberollt zu werden.


In der Mitte des Spielfeldes tobte der Kampf um die Forgefiends noch immer. Dank eines Keeper of Secrets der aus dem Warp zur Verstaerkung herankam, hatte sich der Kampf nochmal gewendet. Der BloodThirster war mittlerweile gefallen, aber dafür auch fast alle Marines. Insgesamt ging dieser Nahkampf ueber die gesamte Laenge der Schlacht und es waren insgesamt 2700 Punkte dort involviert. Kann es denn noch epischer werden? :D

Vor der Ordensfestung war uns das Glueck dafuer nicht hold. Da wir es zu Anfang nicht geschafft hatten in die Festung vorzudringen waren dort noch immer soviele Marines am Leben das an ein Einnehmen des Objectives nicht zu denken war. Dementsprechend wurden meine mutigen Chaos Marines auch direkt in der Bresche abgefangen durch die sie vorher so mutig gestuermt kamen



An dieser Stelle ging die Schlacht zu Ende und wir einigten uns auf ein Unentschieden. Es war uns zwar gelungen zur Fabrik vorzustossen, aber bei der Ordensfestung hatten wir auf voller Laenge versagt. Wenigstens konnten wir die Marines auch vom Warp Riss fernhalten und so sicherstellen das unsere Verstaerkungen aus dem Warp zu dem Planeten gelangen koennten.

Der naechste Kampf wird sich nun um die Sicherung des Brueckenkopfs drehen. Chaos hat die Stadt vollstaendig eingenommen und die imperialen versuchen nun diese wieder zu befreien.

Wir hatten an diesem Tag wieder eine Menge Spass. Die Figuren auf so einem grossen Schlachtfeld zu sehen und zu bewegen ist einfach nur geil. Ich hoffe das lesen hat euch auch Spass gemacht. :)

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17.01.2016, 15:24

Kommen wir nun wie im letzten Bericht versprochen zu unserer neuesten Apoc Schlacht. Diesmal hatten wir eine Tyranideninvasion auf eine Imperiale Stadt samt angrenzender Festung. Die Verteidiger waren die Marines von Ezekiel und mir, die Angreifer Ahrimans und Schwarmtyranns Tyraniden. Gespielt haben wir wie immer mit 9000 Punkten pro Seite.

Das Spielfeld war diesmal etwas ungewöhnlicher aufgebaut. Statt unserer üblichen 96" auf 72" Platte, bauten wir diesmal zwei normale Platten in L-Form und eine 48" * 48" Platte in den Winkel. Auf der kleinen Platte war unsere Space Marine Festung. Auf einer der großen Platten die Stadt, und auf der letzten das Feld vor der Stadt.

Stadt und Festung waren vom Feld aus nur über zwei Rampen zu erreichen. Fuer alle denen das jetzt etwas zu kompliziert war, hier mal ein Bild von unserem Schlachtfeld nach dem Aufbau.



Wir hatten insgesamt 5 Missionsziel. Die Kanone in der Festung, zwei in den Straßen der Stadt und eben die beiden Eingaenge am oberen Ende der Rampen. Diese beiden waren jeweils 3 VP wert, der Rest jeweils 1.


Aber genug des Vorgeplänkels. Kommen wir nun zur eigentlichen Schlacht. Wir hatten die beiden Eingaenge mit Raidern bzw. meinem Spartan gesichert.





Der groeßte Teil von Ezekiels Infanterie sicherte die Festung waehrend meine Jungs sich mehr auf die Stadt konzentrierten.



Dort hatte ich auch meine Todeskompanie mit Lemartes und Astorath platziert um die hereinfallenden Horden zu counterchargen.

Als die Horden am Horizont erschienen und das Feld vor der Stadt fluteten entsicherten unsere Mannen ihre Waffen und Vertrauten auf den Imperator.





Plötzlich brachen rund um die Festung und in der Stadt aus der Erde etliche Trygonen, Ravager und ein Morgon hervor.



Zum Glueck konnten sie aber nicht angreifen da sie ja eben erst geschockt waren. Härter traf es dafür meine Land Raider am Stadteingang die von den Zoanthropen ins Visir genommen wurden. Hier gelang mir kaum ein Deny the Witch und so wurde der erste direkt gesprengt und der Redeemer lahmgelegt.

Es wurde also dringend Zeit die Kaverlerie (sprich unsere Flieger) rauszuholen. Wir entschieden uns alle zur Verteidigung der Festung zu senden.



Gleichzeitig brachte Ezekiel alle seine Marines aus dem Bunker und teleportierte den DeathWing herein. Gemeinsam eröffneten sie das Feuer auf die Eindringlinge.



Das Ergebnis war ein toter Morgon, ein toter Trygn und viele tote Ravager. Die Ehrengarde ging dann noch in den Nahkampf mit einem weiteren Trygonen, konnte aber diesen nur schwer verwunden.

Vor der Stadt lief es erheblich schlechter. Ich machte den Fehler den zentralen Hive Tyrant von Schwarmtyrann ausschalten zu wollen. (Das würde uns 3 zusätzliche VP über mein Strategic Asset bringen) Dazu richtete ich alle meine LasCannons auf ihn aus und schoss. Dummerweise hatte ich vergessen wie mächtig die Cover Saves bei Tyraniden sich stapeln können.



Da unser Gegner auch in diesem Moment die Wuerfel auf seiner Seite hatte, verursachte ich nicht eine Wunde.

In der der Stadt waren neben den Trygonen nun auch die Liktoren und Genestealer aus ihren Loechern gekrochen. Damit diese nicht mehr Unheil anrichten konnten, schickten wir unser Counter-Charge Einheiten entgegen.





Leider hatten wir nicht genügend Einheiten um alle abzufangen und darum sahen sich meine Tacticals an den Objectives plötzlich einer Horde Stealer gegenüber.

Diese ließen sich dann auch nicht lange bitten und nahmen zunaechst die Rhinos und in den folgenden Runden auch den Inhalt auseinander.



Hinter der Festung stroemten derweil die Ganten aus den Loechern welche die Trygone hinterlassen hatten.



Glücklicherweise konnten auch sie in dieser Runde noch nicht angreifen, was uns Zeit zum reagieren gab.

Die Ehrengarde fand sich derweil plötzlich im Nahkampf mit zwei Trygonen statt einem wieder.



Kurzerhand erschlugen sie zunaechst den bereits angeschlagenen bevor sie sich dem Letzten zuwanden.

Am Stadttor starb nun auch der Redeemer einen glanzlosen Tod und gab damit den Zugang zur Stadt endgültig frei. Am Eingang der Festung jedoch kam der Angriff nicht so recht voran. Lediglich einige Ganten Squads stürmten die Rampe hinauf um die Marines in den Stellungen links und rechts anzugreifen. Diese wehrten sich aber zunächst erfolgreich.

In unserer Runde nahmen wir uns der eingedrungen Massen an Käfer vor. Die Ehrengarde musste zwar schwer Federn lassen, aber es gelang ihr doch den letzten Trygonen auszuschalten. Mit Hilfe der mächtigen Standarte schossen die Tactical Squads alle Ganten zu Biomasse und räumten damit die Kanone wieder frei damit wir in der nächsten Runde wieder feuern konnten.

Vor der Stadt gelang es mir diesmal einige Krieger mit meinen Lascannons zu töten. Aber die Cover Saves machten es weiterhin schwierig hier ernsthaft Schaden anzurichten.

In der Stadt griff meine Todeskompanie an.



Allerdings waren die kombinierten Attacken von Astorath und Lemartes bereits ausreichend um der Gefahr herr zu werden.

Das verschaffte uns aber nicht mal den Hauch einer Atempause da die nächsten Käfer bereits aus den Tunnel krochen und die Straßen fluteten.



Auch auf den Rampen nahm der Strom aus Körpern kein Ende.





Zahllose Ganten gefuerht von den Hierodulen erklommen die Stufen. Im Stadtteil um das Tor waren wir mittlerweile weit in der Unterzahl. Als dann auch noch die Hierodule das Tor durchbrach gab ich den Teil mental auf.



Am zweiten Stadtobjective hielt mein Tactical Squad überraschend den Genestealern stand. In jeder Runde nahmen sie eine Anzahl von Stealern mit sich in den Tod. Vielleicht wuerde es uns gelingen dieses bis zum Ende zu halten.

Astorath und seine Todeskompanie wurden nun von dem Trygonen und den Kriegern aus dem Tunnel angegriffen. Gegen Lash Whips und BoneSwords sahen allerdings auch diese mächtigen Berserker schwach aus. Astorath hielt gegen den Trygonen zunächst stand und reduzierte ihn sogar auf eine Wunde. Dann aber fanden die Klauen ihr Ziel und mein Warlord lag danieder.



Die Stadt mochte zwar verloren sein, aber die Festung hielt nach wie vor Stand. Mein Spartan bewachte weiterhin das Objective am Eingang und ließ seine LasCannons die monströse Kreatur ins Ziel nehmen.



Da auch meine beiden Mortis und der letzte, verbleibende Land Raider hier mithalfen, klafften schnell große Loecher in den Flanken der Kreatur. Ein gezielter Kopfschuss gab ihr dann den Rest und der Kadaver sank auf der Rampe in sich zusammen und rutschte langsam die Rampe wieder hinunter.

In der Stadt waren derweil die DeathWing Knights in der Mitte des Gemetzels angekommen. Dank ihrer Schilde konnte sie den BoneSwords der Krieger wiederstehen und im Gegenzug diese mit ihren Keulen zu Brei verarbeiten.



Eine in die Stadt eingefallene Drude wurde von den Storm Ravens und dem Contemptor vom Himmel geholt.



An der Festung bissen sich die Tyraniden, im wahrsten Sinne des Wortes, die Zaehne aus. Trotzdem gaben sie nicht auf und schickten die nächste Welle an Bugs die Rampe hoch.



Nun wurde es Zeit fuer den Einsatz meiner Sturmtermies im Spartan. Ich ließ sie aussteigen und eröffnete von rundherum das Feuer um ihnen den Weg zu öffnen.



Es gelang mir die erste Reihe Ganten zu töten und auch die Krieger gingen zu Boden. Damit war der Weg zu dem Hive Tyrant fuer mein Strategic Asset frei. Die Termies chargten und ließen ihre Hammer erbarmungslos auf den Tyrant und seine Wache hernieder fahren. Das Ergebnis war ein sehr lebloser Tyrant und eine leere Rampe.



Die Festung war eine weitere Runde fest in unserer Hand. Während die Marines an der Kanone anfingen sich zu langweilen...



hatte die Hierodule in der Stadt mittlerweile auch die letzten DeathWing Knights in den Staub getreten und machte sich nun auf den Weg zur Festung. Bei meinen Tacticals hatte uebberaschend ein Marine bis zum Schluss überlebt. Das verdankte er dem herbeigeeilten Sturmtrupp meine Partners. Der Ueberlebende machte sich sofort auf das Missionsziel zu sichern.

Die Tyraniden wollten sich an der Festung auch weiterhin nicht geschlagen geben und schickten die nächste Welle gefuerht vom Schwarmherrscher in die Schlacht. Ein weiterer Tyrant erreichte das obere Ende, konnte aber den Spartan keinen Schaden zufügen.



Am unteren Ende wurden meine Terminator von der schieren Masse an Leibern aufgerieben aber nicht ausgelöscht. Und so hielt die Verteidigung auch noch Stand als der DeathWing unter der Fuehrung von Belial schließlich die Rampe erreichte und auch sein Gewicht in die Schlacht warf.



Dazwischen gelang es mir noch mit einem gutgezielten Schuss vorbei an allem Cover den letzten Hierodule in der Stadt die Lichter auszublasen. Damit war auch die groesste Gefahr fuer die Festung aus dieser Richtung gebannt. Die Stadt selber war aber nicht mehr zu retten. Der erste Tervigon zog ein und bald würde es dort ein neue Brutstätte fuer die Tyraniden geben.



Auf der Rampe ging es dagegen zum Schluss nochmal richtig zur Sache. Die vereinten Terminator kämpften verbissen gegen die Leiberflut an während die Tyraniden ihre letzten Reserven ins Getuemmel schickten. Keine Seite konnte die Oberhand gewinnen, das Objective jedoch blieb fuer die Tyraniden unerreichbar.



An dieser Stelle endete unser Spiel und wir zählten unser Überlebenden und die VPs. Wir entschlossen uns mein Strategic Asset nicht zu zählen da es im Nachhinein betrachtet mit 3 VPs doch etwas maechtig erschien. So kamen wir zu einem Stand von 7:5 fuer die Marines.

Ich hoffe mein Bericht konnte etwas von der Spannung herüberbringen die bei dieser Schlacht entstand. Diese endlosen Wellen an Leibern hatten schon etwas sehr episches. Und mit den Deep Strikern in unserem Backfield und den Ausbrüchen an den Toren um diese zu halten hatte die ganze Schlacht trotz des statischen Szenarios eine unglaubliche Dynamik.

Vielen Dank an Ezekiel fuer die Vorbereitung der Schlacht und das Bauen der Rampen.

Vielen Dank auch an Ahriman und Schwarmtyrann fuer die kurzfristige Umstellung eurer Plaene.

Zum Schluss ein allerletztes Danke an euch alle. Das war ein super Spieletag. :)

18

17.01.2016, 15:36

Und damit sind wir bei der aktuellen Edition.

Und es ist mal wieder Zeit für Apocalypse. Nachdem unser letztes Spiel in diesem Format nun schon einige Zeit her ist, freute ich mich sehr auf diesen Sonntag. Kurzfristig wurden die Dark Angels von Ezekiel zum Rock zurueck gerufen, aber die Ultramarines von Sicarius konnten kurzfristig die Luecke fuellen.

Unser Szenario war identisch zu unserer letzten Schlacht. Es galt die Stadt und die angrenzende Festung zu verteidigen. Statt Tyraniden hatten wir diesmal Marines und Astras vor den Toren. Die Verteidiger waren Sero mit seinen Iron Warriors und meine Wenigkeit mit Daemonen.

Die Tore waren jeweils 3 VP wert, die Aquilla Festung 2. Zusaetzlich hatten wir noch 2 weitere Objectives in der Stadt die jeweils 1 VP wert waren.

Meine Armee wurde angefuehrt von Zarakynel.



Ich war gespannt ihre neuen Regeln aus dem IA 13 auszuprobieren. Ansonsten hatte ich eine bunte Mischung, wobei ich mit Rucksicht auf meine Fuehrerin keine Khorne Einheiten mitnahm.

Mein Brother in Arms hatte seines Fellblade dabei. Angefuehrt wurde die Arme von einem Chaos Lord.



Sicarius hatte Marneus Calgar als seinen Warlord erkoren und lies die Armee von einem Imperial Knight unterstuetzen. Die Astras hatten dafuer einen am Start mit dem er seine Guardsmen direkt in die Stadt befoerdern wollte.



Unser Schlachfeld hatte den gleichen Aufbau wie bei unserer Schlacht gegen die Tyraniden. Das Feld ausserhalb der Stadt war auf normaler Hoehe. Die Stadt und die Festung waren erhoben und nur ueber die beiden Rampen zu erreichen.



Als Verteidiger bauten wir zuerst auf. Wir teilten uns grob in Iron Warriors in der Festung und Daemonen in der Stadt. Ich versuchte meine schnellen Einheiten so zentral wie moeglich zu stellen um eventuelle Schocktruppen umserer Gegner besser abfangen zu koennen. Einen Trupp Daemonetten sowie den GUO und die beiden PlagueBearer Squads hielt ich in Reserve.
Die Iron Warriors gruben sich in die Festung ein. Der Fellblade geschuetzt an der hinteren Kannte. Die Artillerie wurde verteilt aufgestellt um zu verhindern das ein gluecklicher Treffer des Manticors alle Basilisken gleichzeitig ausschaltet. Alle Obliterators kamen in die Reserve.



Unsere Gegner stellten ihre Panzermacht unter Fuehrung der LoW in Sichtweite der Rampen auf. Die Artillerie, wie es sich gehoerte, an der hinteren Tischkannte. Sie entschieden sich lediglich die Tempestus Truppen und die Land Speeder mit doppelt Multi-Melta Bewaffnung schocken zu lassen. Dazu kamen noch einmal 2 Veteranentrupps und ein Hellhound die Outflanken durften.





Die Schlacht begann und unsere Gegner rueckten geschlossen auf die Stadt vor. Sicarius ging mit Calgar und dem Knight Richtung Festung, Ahriman liess seinen Stormlord zur Stadt rollen.



Die Schocktruppen unserer Gegner konzentrierten sich auf den Firestorm Bunker in der Hoffnung die Flugrouten fuer ihre Flieger zu sichern. Allerdings gab es nicht viele gute Landeplaetze in der Naehe. Dadurch kamen sich die Truppen selber ins Gehege.
Der 2. Land Speeder von Sicarius landete direkt im Ersten trotz einer Minimalabweichung von 2".


Der Bunker ueberlebte die verbleibenden Schuesse und blieb damit weiterhin eine Gefahr fuer Storm Raven und Co.

Ansonsten tat sich auch nicht viel. Ein Rhino der Iron Warriors wurde von der Artillerie zerstoert, aber der Rest der Truppen war ausser Sicht- oder Reichweite.

Auch in unserer Runde geschah nicht viel. Da draussen die gesammten Schuesse der feindlichen Armee auf uns warteten entschieden wir uns gegen einen Ausfall. Einzige Ausnahme waren die Obliterator. Diese versuchten wir in den Rücken des Knights zu schocken. Allerdings wichen sie allesamt ab und durften stattdessen von unseren Gegnern platziert werden. Sie fanden sich daraufhin tief in der Stadt wieder.

Ansonsten entsorgten wir noch schnell und effizient die gelandeten Schocktruppen und dann gings auch schon in den naechsten Turn.

Obwohl der Firestorm noch intakt war entschieden sich unsere Gegner nun dafuer die AirCav ins Feld zu schicken.


Der Firestorm versagte leider dabei den StormRaven vom Himmel zu holen, aber wenigstens zwang er ihn zu einem Jink.

Die Speerspitze des Sturms war nun auf der Rampe, aber noch nicht in Chargereichweite. Somit blieb uns noch eine Runde.


Ich bedauerte an der Stelle sehr das meine Armee sowenig Long-Range Feuerkraft hatte. Das nahm mir quasi jegliche Moeglichkeit unsere Angreifer aufzuweichen bevor sie ihr Ziel erreichen konnten. Unsere Gegner wiederum konnten uns jede Runde mit Artilerie und anderen weitreichenden Waffen treffen.



Zu unserem Glueck waren die Mauer unserer Festung und Stadt aber Solide und hielten den meisten Schaden erfolgreich von uns ab.

Der Hell Hound flankte in die Stadt in die Naehe meiner Daemonetten, aber da ich sie in der ersten Runde fuer diesen Fall auseinadergezogen hatte, hielt sich auch hier der Schaden in Grenzen.

Dafuer gelang es einem verspaetet eingetroffenen Tempestus Trupp den Firestorm Bunker zu sprengen.

Da unsere Gegner wie schon beschrieben noch ausserhalb der Chargereichweite waren, sprach auch diesemal nichts fuer einen Ausfall. Stattdessen nahmen meine Seeker Rache fuer den Bunker und meine Blight Drones ueberschutteten einen weiteren Trupp mit Fauliger Saeure. Dies fuehrte zu dessen vollstaendiger Aufloesung.

Einer meiner SoulGrinder nutze noch seine Harvester Cannon um dem Storm Raven den Rest zu geben und in der Stadt ueberflogen sowohl der Heldrake als auch der Lord of Change die Vendetta und brachten diese damit zum Absturz.
Ansonsten machten sich die Armeen bereit fuer den Sturm auf die Tore.

Und dieser kam mit voller Wucht. Zunaechst schritt der Knight von Sicarius mit hoch erhobenen Haupt in die Festung.


Doch das Pech verfolgte Sicarius in diesem kritischen Moment und der Knight schaffte nicht seinen Charge in die nahen Terminator.

Vor den Toren der Stadt stuermten die Terminator der Ultramarines im Schatten des Stormlords aus ihrem Land Raider

[

Doch auch hier war ihnen das Glueck nicht hold. Der Rhino der ihr Ziel war, wurde bereits in der Schussphase zerstört. Da die Truppen von Sero aber nach hinten aussteigen konnten, waren sie für die Termies nicht zu erreichen.

In der Stadt stiegen die Veteranen aus ihrer Valkyrie und einer weiterer Trupp der sich eingeschlichen hatte gab sich zu erkennen. Beide konnten aber nur begrenzten Schaden anrichteten.


Nun war die Zeit der Daemonen gekommen. Zunächst rief Zarakynel ihre Daemonetten aus dem Warp herbei, bevor sie sich auf Eindringlinge stürzte.




Die Veteranen hatten gegen den Daemonenlord nicht die geringste Chance.

Gleichzeitig lies ich die Blight Drones in Position gehen um den Marines auf der Rampe in die Flanke zu schießen. Doch da diese TDA trugen, prallten die Geschosse meist wirkungslos ab.



Zuguterletzt lies ich auch meine Einheiten die ich tiefer in der Stadt geparkt hatte an die Front zu holen. Da jetzt keine Gefahr mehr bestand das schockende Einheiten uns die Missionsmarker streitig machen könnten, gab es keinen Grund mehr diese in Bereitschaft zu halten.


Am Tor ließ ich den ersten SoulGrinder die Terminator chargen. Meine Daemonischen Schilde hielten und im Gegenzug konnte ich einen der Terminator töten. Der Kampf verhinderte aber erstmal das weitere Truppen in die Stadt nachrücken konnten.

In der Festung war die Stunde der Iron Warriors gekommen. Ihr Lord rief seine Finest Hour aus und chargte mit seinen Terminatoren den Knight. Da sie Armorbane als Sonderregel bekamen war es für sie ein leichtes den Reaktor zur Explosion zu bringen.



Die viel dann auch entsprechend apokalyptisch aus und nahm gut die Haelfte der Eisen Krieger mit in den Tod.

Doch der Knight war nur die Speerspitze. Durch den Rauch der Explosion stuermte Marneus Calgar mit seiner Ehrengarde in die Festung.
Dahinter kamen die weiteren Truppen unter Führung von Tigerius.



Der Knight musste gerächt werden. Und so forderte Marneus den Chaos Lord zum Duell.



Bevor aber einer der beiden Kontrahenten einen Schlag tun könnte, hatten die Centurionen bereits ganze Arbeit getan und den Kampf entschieden. Der Chaos Lord lag geschlagen im Staub.

In der Stadt wollten derzeit die Guardsmen aus dem Stormlord in die Schlacht stürmen. Dabei ist ihnen aber der Nahkampf mit den Terminatoren und ein weiterer Rhino im Weg und es kommt zum Mega-Stau.


Das ist natürlich eine Einladung die ich nicht ausschlage und lege mit allen verfuegbaren Blight Drones und dem zweiten SoulGrinder auf die Masse an. Danach standen nur noch 7 der mutigen Kaempfer. Diese wurden dann von Zarakynel gecharged und ausgelöscht. Damit könnte sie ihre Wunden wieder auf Vordermann bringen. Diese waren in der vorhergehenden Schussphase stark dezimiert worden als die gesamte Imperiale Armee die eine Sichtlinie ziehen konnte, auf sie angelegt hatte.

In den Kampf mit den Terminatoren griffen nun die Fiends ein, allerdings mit wenig Erfolg. Der Kampf blieb weiter Unentschieden.

In der Stadt eilten der Great Uncleane One und die Seeker den bedrängten Iron Warriors zur Hilfe.



Da aber sowohl der Trupp von Marneus als auch die Seeker unsichtbar waren, konnte auch hier keine Seite die Oberhand gewinnen.
Meine Blight Drohnes räumten noch die Rampe von Tactical Marines frei um unseren Gegnern das Einnehmen der Objectives zu erschweren.

Die Schlacht näherte sich nun dem Ende und so brachte ich die PlagueBearer und Daemonetten zu den Toren. Wir hatten am Anfang vereinbart mit Objective Secured zu spielen um Truppen etwas mehr Gewicht zu geben.

Die bestehenden Nahkämpfe zogen sich noch weiter hin, aber unsere Gegner hatte selber keine Troops mehr in der Naehe der Tore und so konnten wir alle Objectives zum Spielende halten während die Obliterator weiter durch die Stadt irrten auf der Suche nach der Schlacht.




Das wars mal wieder mit diesem Bericht. Ich hoffe unsere Gegner haben trotz der herben Niederlage auch ihren Spaß gehabt. Und ihr hattet Spaß beim Lesen :)

19

17.01.2016, 15:36

Spiel 1: 1500 Punkte Chaos Space Marines Vs Grey Knights (Sicarius)

Diese Woche hatte ich mal wieder meine Warpforge Liste am Start. Also 2 Forgefiend, ein Maulerfiend, ein Decimator, ein Heldrake zusammen mit 2 CSM Squads und einem Kultistentrupp. Alles unter Führung eines Warpsmiths.

Mein Gegner kam mit einer Grey Knight Terminator Armee die durch 2 Dreadknights und einem Redeemer unterstützt wurde.

Ich stellte meine Armee sehr defensiv auf und konnte dadurch in der ersten Runde nur einen seiner Dreadknights ins Schussfeld bekommen. Immerhin nahm ich ihm dabei eine Wunde ab.

Er eröffnete seine Offensive mit einer gewagten Landung seiner Terminator in meiner Mitte, unterstuetzt durch die beiden Dreadknights die über das Feld gesprungen kamen.



Der Beschuss hielt sich allerdings in Grenzen. Lediglich das Rhino mit meinem Warpsmith platzte.

Ich richtete meine DaemonEngines auf seine Terminator und schoss mit allem was ich hatte.



Es gelang mir zwar 3 der Grauen Ritter zu töten, da aber noch der Grand Master und der Librarian in dem Squad waren, konnte er die Verluste verkraften.

Weiter vorne im Feld chargte mein Maulerfiend den Land Raider.



Und obwohl dies in meinen bisherigen Spielen immer zur Vernichtung des Raiders führte, gelang es dem Fiend diesmal nicht den dicken Panzer vom Schlachtfeld zu nehmen. Lediglich einen Rumpfpunkt konnte ich ihn abnehmen.

Diese Gelegenheit lies sich mein Gegner natürlich nicht nehmen. Während der Raider zurück setzte um ein Missionsziel einzunehmen, stürmte der zweite Termie Squad aus dessen Luke und verprügelte den Maulerfiend nach Strich und Faden. Da nützte auch der Daemonische Save nichts mehr.

In meiner Aufstellungszone ging das Chargen munter weiter. Der erste Dreadknight chargte meinen Forgefiend, der zweite den Rhino mit meinem zweiten CSM Squad, und die Termies meinen Squad mit Warpsmith.

Das Gemetzel war schnell und Schmerzvoll. Alle 3 erfüllten ihre jeweilige Aufgabe ohne Probleme oder entscheidender Gegenwehr.

Es sah sehr düster aus für meiner Chaos Space Marines aber ich wollte doch sehen ob ich das Blatt nicht noch wenden könnte.

Mein verbleibender Forgefiend nahm zusammen mit dem Decimator einen der Dreadknights ins Visier. Allerdings ohne groesseren Schaden anzurichten.

Mein verbleibender CSM Squad konnte wenigstens noch den Terminator Sqaud dank seiner Plasmawerfer auf den Grand Master reduzieren.



Ein kleiner Erfolg, aber nicht genug um das Blatt zu wenden.

In seinem dritten Zug konnte mein Gegner den Sargdeckel über meiner Armee schließen. Der Termiesquad der meinen Maulerfiend getötet hatte, nahm sich den letzten Forgefiend vor. Die Dreadknights chargten derweil den Decimator und den letzten Marine Squad. Der Grand Master besetze seelenruhig das zentrale Missionsziel.

Danach stand von ihr nur noch der Kultistentrupp den ich an einem Objective am rechten Rand geparkt hatte.



An dieser Stelle gab ich auf denn selbst diese 2 Punkte würde ich sicherlich nicht bis zum Spielende halten können.


Auch in diesem Spiel hat sich wieder gezeigt das meine WarpForge Liste keinen Einheit hqt mit der man harte Nahkampfgegner angehen kann. Außer dem Maulerfiend hab ich nichts was im Nahkampf austeilen kann und für eine Beschussarmee sind 24 Schuss die mich über 600 Punkte kosten zu wenig.

Schade das mit dem IA 13 keine neuen Daemonenmaschinen erschienen sind. Mal schauen was der nächste Codex bringt.

20

17.01.2016, 15:38

Diese Woche hatten wir einen echten Nailbiter. Nachdem die letzten Spiele von Sicarius und mir alle etwas einseitig waren, war es diesmal spannend bis zum Schluss.

Spiel 1: 1500 Punkte Chaos Daemonen Vs Ultra Marines (Sicarius)

Mit dem neuen BloodThirster am Horizont wollte ich zumindest einmal noch meinem Alten einen nette Abschiedsschlacht geben. Er hat mich nun für knapp 28 Jahre durch 7 Editionen begleitet und hat so manchem Gegner dem Schaedelthron geopfert.



Dazu nahm ich einen Great Unclean One, 2 Squads PlaqueBearer und 1 Squad BloodLetter. Abgerundet wurde das ganze mit 1 Soul Grinder und 2 Blight Drones.

Mein Gegner hatte eine mechanisierte Marine Liste die mit Sicarian und Contemptor auch reichlich Feuerkraft auf den Tisch brachte. Dazu hatte er auch eine ThunderFire Cannon.



Als Mission hatten wir Big Guns Never Tire und ich durfte anfangen.
Da ich vor dem Sicarian mächtig Respect hatte, hab ich meine Einheiten alle Diagonal von ihm gestellt. Dort waren sie durch die große Festung in Mitte erstmal gut geschützt.

In der ersten Runde passierte daher auch nicht viel. Es gelang mir der ThundeFire Cannon eine Wunde abzunehmen und das wars auch schon. Auch mein Gegner positionierte sich nur nach Vorne, richtete aber keinen weiteren Schaden an.

In Runde 2 kam die Haelfte meiner Reserven. Leider kam nicht mein PlaqueBearer Squad mit Icon und so musste ich ich den GUO freihändig landen. Was mir auch gut gelang. Weniger gut erging es den BloodLettern. Sie wichen ab, und bekamen die 1 auf der Mishaptabelle. 200 Punkte und ein Obj. Secured Squad weniger. Und mein Gegner hatte First Blood.
Immerhin landete der zweite PlaqueBearer Squad auf dem Missionsziel und die erste Blight Drone konnte die ThunderFire Cannon endgültig ausschalten.



Mein Gegner gedachte nun der alten Maxime das Angriff die beste Verteidigung ist und schickte seine Terminator gegen meinen Great Uncleae One. Da ich jedoch vorher erfolgreich Iron Arm auf ihn zauberte, konnten sie ihn nur leicht verwunden. Auch den Beschuss der gesamten restlichen Armee überlebte er mit nur wenigen Kratzern.



In der nächsten Runde hatte Khorne ein einsehen und wollte nicht das seine BloodLetter so klanglos vom Spielfeld verschwanden. Dank der Warp Sturmtabelle bekam ich 14 neue Bloodies zurück und schickte sie sofort zum freien Misssionsziel auf die linke Flanke.



Auf der anderen Seite des Spielfeldes knackten meine Drohnen gemeinsam mit dem Grinder den Rhino des TacSquads. Leider gelang es den Drones nicht bis zum letzten Schuss dem Rhino den Bauch nach oben zu drehen und ich konnte keinen dicken Blast vom Grinder mehr in die Marines feuern.

Im Nahkampf kam mein BloodThirster dem GUO zu Hilfe. Ich wollte vermeiden das mein großer Nurgle Daemon zu lange von den Terminatoren aufgehalten wurde.



Mit den vereinten Kraeften war der Squad dann auch schnell ausgeschaltet und beide Daemonen konnten sich anderen Zielen widmen.

Im Angesicht dieser Daemonischen Uebermacht, legte mein Gegner erneut alles verfuegbare Feuer auf den Great Unclean One. Das reduzierte ihn auf nur noch 3 Wunden.



Mein Gegner hatte nun nur noch seinen Contemptor und benötigte bei der Verwundung 3 Sechsen. Und bekam diese auch. Da diese alle mit Rending waren, konnte ich auch nicht meinen 3+ Ruester dagegen einsetzen. Mir blieb nur mein dämonischer 5++. Und promt versiebte ich alle!
Mein schöner Daemon war weg und mein Gegner tanzte (verständlicherweise) vor Freude.

Am anderen Ende des Feldes stieg der zweite Tac Squad aus seinem Rhino und nahm die frisch eingetroffenen BloodLetter unter Beschuss. Nur 3 überlebten diesen Kugelhagel.

Meine Armee wurde nun auch immer dünner und vor allem die Einheiten mit denen ich die Objectives besetzen konnte. Um der Lage wieder her zu werden parkte ich zunaechst meinen zweiten PlaqueBearer Squad am Objective an der zentralen Ruine und zog den zweiten in den Schutz der Baeume zurück.
Mein BloodThirster machte sich auf um seinen kleinen Brüdern zu helfen und mein SoulGrinder ging den LandRaider an.



Die mächtige Klaue biss sich in die Panzerung und mit einem schrecklichen, metallischen Knirschen zerbarst die Huelle der großen Maschine. Auch mein BloodThirster war erfolgreich. Das Abwehrfeuer der Marines konnte ihm nichts anhaben und gemeinsam mit den ueberlebenden BloodLettern metzelte er den Tac Squad gekonnt nieder.

Noch war die Schlacht aber noch nicht zu Ende. Mein Gegner holte zum Gegneschlag aus und wollte soviele Daemonen wie möglich zurück ins Warp schicken.
Mit dem Sicarian holte er die letze Drone vom Himmel, der Contemptor schoss meinem Grinder den letzen Huellenpunkt weg und die Sternguard legte am BloodThirster vorbei auf den letzten BloodLetter an der das Missionsziel besetzt hatte.



Glücklicherweise stand noch immer der Thirster am Objective und damit war dieses zumindest umkämpft.

Nun endlich ließ auch der Wuerfel das Spiel enden und wir zählten die Punkte. Mein Gegner hatte ein Objective, Slay the Warlord, First Blood und einen Heavy Support (den Grinder). Machte zusammen 6 Punkte.
Ich hatte 2 Objectives und Slay the Warlord, machte zusammen 7 Punkte.

Endstand also 7:6.

Wie schon eingangs geschrieben, das war ein echt knappes Match und hätte gerade in der Endphase ganz locker noch kippen können wenn die Wuerfel anders gefallen wären. Insgesamt eine würdige Schlacht um meinen alten BloodThirster die letze Ehre zu erweisen. Mal schauen wann ich den neuen aufs Feld stellen kann...