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25.04.2010, 22:34

Die Arena II - Schlachtfeld

Und abermals sind Kämpfer aus allen Teilen des Universums zusammengekommen um hier den stärksten unter sich zu finden. Viele nehmen freiwillig teil, aber nicht wenige wurden durch wundersame oder grausame Fügungen des Schicksals hierher verschlagen und wieder andere bringt ein weitaus dunklerer Grund an diesen Ort.

Es ist kaum ein Jahr her das das letzte Turnier zu Ende ging und ein junger White Scar namens Ronon das Feld als Sieger verließ nachdem er den mächtigen Chaoshexer Goragh im Finalkampf niederstrecken konnte. Doch auch diesmal ist sein Titel keinesfalls sicher denn das Teilnehmerfeld hat sich im Vergleich zum letzten Mal sogar noch gesteigert so es denn überhaupt möglich war. Finstere Xenos und strahlende Helden treffen hier aufeinander und nicht einmal die Götter wissen wie es ausgehen mag.

Nun denn, der Zeitpunkt ist gekommen das die zweite Arena beginnt und die Tribünen quellen geradezu über vor erwartungsvollen Zuschauern. Ganze Orkstämme bestreiten einen Schreiwettkampf gegen Khorneberzerker welche mit ihren Äxten ungeduldig auf den schwarzen Obsidian einschlagen, erregt durch das Schauspiel was sich ihnen bald bieten würde. Abseits davon stehen Gestalten in der verschiedenfarbigsten Servorüstungen, begleitet von einigen scheinbar alterslosen Menschen in vornehmen Kleidern. Ganz oben kann man Schatten vor dem blutroten Himmel erahnen welcher über den Rand der Arena schleichen und sich die besten Plätze sichern…

Plötzlich verstummt die Menge als sich das gewaltige schwarze östliche Tor langsam öffnet und eine kleine Gestalt eintritt. Sie ist kaum 1,90 groß und trägt eine schwarze heruntergekommene Inquisitionsrüstung. Auch wenn sie alleine ist bemerkt man doch immer noch die militärische Disziplin welche ihr eingetrichtert wurde sichert sie sich doch nach allen Seiten ab bevor sie die Arena betritt.

Auf der gegenüberliegenden Seite öffnet sich nun ebenfalls ein Tor doch lange Zeit betritt niemand oder nichts das Sandfeld. Dann, mit einem gewaltigen Sprung wie von einer riesigen blutroten Katze, landet ein Wesen gut 15 Meter innerhalb der Arena. Auf dem gepanzerten Wesen sitzt eine übermenschliche Gestalt. Diese trägt eine blutrote Rüstung welche mit Malen des Khorne verziert ist und eine gewaltige schwarze Klinge lässig in der rechten Hand. Laut brüllt sie und ihr Reittier ihren Hass heraus und preschen ohne zu zögern auf ihr Opfer zu.

Der Inquisitionsgardist greift mit offensichtlich zitternden Händen seinen Melter und drückt sich mit dem Rücken an die nahe Arenawand…

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26.04.2010, 15:56

… schon stürzt sich der Anbeter der auf ihn. Der Gardist zielt mit zitternden Händen grob in die Richtung seines Angreifers und drückt ab. Die Melterladung rast auf den gepanzerten Behemoth zu, doch der riesige Moloch rammt einfach seine Stirn gegen das Geschoss und lässt es zu nichts verpuffen. Mit einer Geste reiner Verachtung feuert der Chaoschampion ebenfalls seinen Melter ab und eine Handbreit neben dem Kopf des Gardisten löst sich die Mauer auf.

Vor Zorn über diesen erbärmlichen Gegner übermannt, zuckt das mächtige Schwert Azlagor immer wieder in Richtung des Gardisten, um diese Farce so schnell es nur geht zu beenden. Dieser kann zwar den ersten paar Schlägen gut entgehen, doch bald haben der Chaoschampion und sein Reittier ihn in eine Ecke gedrängt. Verzweifelt reißt der Mensch seinen Schild immer wieder in den Weg des Schwertes und jedes Mal erwartet er, dass seine Knochen beim Aufprall zerbrechen.

Mit einem Mut, den Lucas sich selbst nicht zugetraut hätte, schwingt er seinen Kriegshammer in einem weiten Bogen und trifft das Reittier seines Gegners gegen den Brustkorb. Offensichtlich verwirrt durch diese unerwartete Gegenwehr taumelt es ein Stück zurück. Sein Reiter reißt erzürnt an den Zügeln und versucht es wieder auf diesen Wurm zu hetzen, der es gewagt hatte ihn anzugreifen.

Sein Gegner war tatsächlich etwas vor ihm zurückgewichen. Niemand in der Arena war darüber erstaunter als Lucas selbst. Nun denn, wenn er hier schon sterben sollte, so würde er wenigstens kämpfend untergehen und hoffentlich einen schnellen Tod erhalten. Mit ungezielten Hieben rennt er auf den Feind zu, welcher ihn um gut das Doppelte überragt und trifft das gewaltige Reittier abermals. Diesmal schmettert er seinen Hammer gegen die Schläfe des Molochs. Dieser bleibt noch einen Moment zitternd stehen, unwillig den Treffer zu verstehen, und bricht dann zusammen wobei es seinen Reiter unter sich begräbt.

Umezawa flucht laut als sein Tier unter ihm zusammenbricht. Weniger wegen des Verlustes, als viel eher, das es sich von so einem Schwächling hat töten lassen. Mit kräftigen Schnitten trennt er nun die Panzerplatten und Muskeln auf, um sich zu befreien. Da fällt ein Schatten auf ihn. Vor Umezawa steht eine schattenhafte Gestalt, um ihren Kopf befindet sich ein blutroter Heiligenschein. Er blinzelt vernommen und erkennt dann das es nur sein Opfer ist, welche es wagt, sich ihm zu nähern.

Lucas blickt hinab auf den blutrünstigen Chaosgeneral, welcher da vor ihm unter seinem Reittier begraben liegt. Für einen kurzen Moment meinte er sowas wie Verblüffung in den bislang kalten Augen des Schlächters zu erkennen, doch dies änderte sich schnell wieder in den kalten Hass, der diese Kreatur des Chaos beseelt. Auch jetzt noch reckt sie ihm ihre gepanzerten Händen entgegen, um ihn zu fassen und zu zerreißen. Langsam hebt Lucas seinen Energiehammer mit beiden Händen, stemmt ihn hoch über seinen Kopf und lässt seine Waffe dann mit aller Kraft, die ihm noch geblieben ist, auf den Kopf des Chaos Space Marines hinab schnellen.

Als der Hammer den Schädel trifft wird die Arena von einem lauten Schrei erschüttert den der Chaosgeneral ausstößt bevor er tot in sich zusammen sackt. Binnen Sekunden beginnen alle drei,das Schwert, der Moloch und sein Reiter, zu verfallen, bis nur noch ihre blanken weißen Knochen, der blutrote Panzer und das Heft des mächtigen Dämonenschwertes im Sand der Arena liegen. Erschöpft bricht Lucas Marsiene zusammen und wird schließlich von einigen Dienern der Arena in sein Quartier zurückgebracht.


Der Kampf in Fakten:
Spoiler
Umezawa schießt: 1 Schuss – trifft nicht (1)
Lucas Marsiene: 1 Schuss – trifft (6) – verwundet (3) –ReW hält (5)

=====

Keiner greift an

=====

1. Nahkampfrunde:
Zusatzattacken Umezawa: (2,6)
Umezawa: 13 Attacken – 8 Treffer (1,1,2,2,2,3,3,4,5,5,5,6,6) – 6 Wunden (1,1,2,2,4,4,5,5) – 6 ReW halten (4,4,5,5,6,6)
Lucas Marsiene: 2 Attacken – 1 Treffer (3,6) Wiederholung (3) – 1 Wunde (4) – ReW hält nicht (3)

LP Umezawa der Stille: 2
LP Lucas Marsiene: 1

=====

2. Nahkampfrunde:
Umezawa darf nichts machen.
Lucas Marsiene: 2 Attacken – kein Treffer (1,3) Wiederholung(6) – 1 Wunde (3) – ReW hält nicht (1)

LP Umezawa der Stille:1
LP Lucas Marsiene: 1


=====

3. Nahkampfrunde:
Umezawa darf nichts machen.
Lucas Marsiene: 2 Attacken – 1 Treffer (2,4) Wiederholung(5) – 2 Wunden (4,5) – ReW halten nicht (4,4)

LP Umezawa der Stille: tot
LP Lucas Marsiene: 1

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Der unterlegene Held von:
Spoiler


Toshi86


*************** 1 HQ ***************

Chaosgeneral 90 Punkte
- Mal des Khorne 10 Pkt. (+1 Atk.)
- Dämonenwaffe 40 Pkt. *(da von Khorne +2 W6 Atk)
- Kombi-Melter 10 Pkt.
- Dämonisches Reittier 30 Pkt. ( Moloch des Khorne versteht sich +1 Atk. & +1 Str.)
- - - > 180 Punkte


Insgesamte Punkte Chaos Space Marines : 180

KG BF S W LP I A MW RW
6 5 5 4 3 5 5(*) 10 3+

-Furchtlos
-Unabhängiges Charaktermodell
-5+ ReW



Umezawa der Stille

Umezawa der Stille "verdiente" sich diesen Namen in Hunderten von Schlachten die er für seinen Blutgott schlug. Das letzte das ein jeder der ihm gegenüber stand warnehmen sollte war diese unnartürliche, betrückende, kalte Stille.
Anders als die anderen Berserker fiel er nicht schreien und geifernd über seine Opfer her, er wollte diese Augenblicke geniesen, er wollte die furcht seines gegenübers sehen und vorallem wollte er dessen Herz in seiner Brust pochen hören welche sich vor Furcht, Freude oder welchen Gründen auch immer zu überschlagen schien wenn sie diesem Hünen und seinem mächtigen Moloch gegenüber standen.
Der Moloch war ein geschenk seines Herren, eine blutrünstige Besitie die den auserwählten Champion in die Schlacht und nun auch in die Arena führen sollte.
Wenig ist über dieses Ungetüm bekannt da niemand je übelebt hat um über sie zu berichten, selbst die anderen Berserker des Khorne meiden Umezawa und die Bestie außerhalb einer Schalcht.

Er war ein Champion seines Blutgottes auserwählt für diesen Kampf in der Arena, sollten seine Dämonen schon versagt haben so habe er noch immer diesen Champion im rennen der es schaffen sollte diese Tunier für sich zu entscheiden aber letztendlich ist egal wessen Blut fliest...

Zweihandschwert Azgalor ist eine Relikt aus einer seiner vielen Schlachten, eine Klinge in die ein Dämon gebunden wurde der eben so Wahnsinnig wie sein Besitzer ist.
Ein Eisen farbener Griff aus unbekannten Material trägt die riesige matt schwarze Klinge die doch zu glühen scheint. Launisch wie der inne wohnende Dämon ist kann sie ihre Struktur ändern um sich in einer gewaltige Peitsche zu Formen.
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3

26.04.2010, 17:41

Der Wächter schlich durch den Gang.....

Er klopfte vorsichtig an der Tür der Kammer. Dann trat er einen Schritt zurück und lauschte....es drang kein einziges Geräusch aus dem Inneren.
Die Tür wurde geräuschlos einen Spalt geöffnet. Der Wächter versuchte etwas in der Dunkelheit zu erkennen, doch außer einem merkwürdigen Geruch nahmen seine Sinne nichts war.
Es schoss plötzlich eine schwarz behandschuhte Hand aus der Dunkelheit und riss den Wächter in die Kammer. Der Wächter hatte das Gefühl, er würde jeden Winkel der Kammer gleichzeitig erreichen, so wurde er herumgeschleudert. Dann erfasste ihn ein furchtbarer Schmerz und er war bewegungsunfähig. Die schwarz behandschuhten Hände umschlossen wie ein Schraubstock lansam seinen Hals.
Er vernahm eine rauhe dunkle Stimme, die in sein Ohr zischte:"Wer ist es?"
Der Wächter gurgelte...konnte aber keinen Ton herausbringen. Er deutete ächzend mit den Augen nach unten.
Der tödliche Krieger ließ ihn los und schleuderte ihn gegen die Wand. "Wer....ist....es?", zischte es aus der Dunkelheit.
"Ein Chaosanführer", keuchte der Wächter in die Dunkelheit."
"Astroroth!!!", stammelte der Wächter in Todesangst, bevor sich die Nadel in seinen Hals bohrte.
Der dunkle Krieger dachte nach, während er die Leiche des Informanten beseitigte. Astroroth war ein mächtiger Chaosgeneral, der eine riesige Bestie bei sich führte. Er hatte von seinen Gräueltaten gehört und er schwor sich in dieser Nacht, die Bestie und seinen Herren im bevorstehenden Kampf zu ihrem Blutgott zu schicken.......
MfG
Schwertbruder

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Keine Furcht! Keine Gnade! Kein anderes Bier!


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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Schwertbruder« (26.04.2010, 18:13)


4

27.04.2010, 00:09

"Astoroth" der wahnsinnige Schlächter des Khorne Vs. Eversor-Assassine "Nero"

.........Als der Wächter die Fackeln im Zugangsbereich anzündete, hörte er ein dunkles Schnauben hinter sich. Er drehte sich langsam um und reckte die Fackel angsterfüllt in den Raum. Was er dort sah, ließ das Blut in seinen Adern gefrieren. Ein fürchterlich anmutender Chaosgeneral des Khorne saß auf einem mächtigen Moloch und blickte ihn mit durchdringenden Flammenaugen an. Dann zog er langsam ein riesiges Schwert aus dem am Moloch angebrachten Holster und deutete mit der Waffe auf den Wächter. Der Wächter bewegte sich zitternd rückwärts auf ein Steintor zu. "Öffne das Tor, Sterblicher", raunte der Chaoskrieger dem Wächter zu, der sofort einen Mechanismus am Tor betätigte und dann weg rannte. Der Chaoskrieger gab seinem Reittier die Stachelsporen und ritt langsam in die Arena, wo ein schwarz gepanzerter Krieger mit Totenkopfmaske auf ihn wartete. Dieser sah nicht gerade bullig aus, war aber bis in die Sehnen durchtrainiert. Ein Assassine, dachte Astoroth und rückte unaufällig eine riesige Schusswaffe griffbereit.

Nero wartete noch ab.........er musste zunächst mal den General des Khorne einschätzen. Der Moloch war gewaltig und es würde schwierig werden, an den Chaoskrieger heran zu kommen. Sein Gegner war mit einem riesigen Schwert bewaffnet. Ansonsten konnte Nero nichts Besonderes erkennen. In diesem Moment zog Nero seine Eliminatorpistole, begann zu laufen und feuerte eine Salve auf Astoroth ab. Er musste in Bewegung bleiben, um Astoroth kein leichtes Ziel zu bieten. Die Geschosse schlugen in der Rüstung des Chaos ein, wurden hineingezogen und absorbiert. Astoroth lachte wie wahnsinnig, riss dann den Melter hoch und feuerte ebenfalls auf seinen Kontrahenten, der sich immer noch mit enormer Schnelligkeit durch den Kampf bewegte. Die Feuerkugel schlug, aufgrund der Schnelligkeit des Assassinen, nur im Arenaboden ein und schmolzen den Sand zu einer Glühenden Masse zusammen. Astoroth warf seine schwere Schusswaffe von sich, gab dem Moloch abermals die Stachelsporen und ritt mit beidhändig erhobenem Schwert auf den Assassinen zu. Der Anblick war furchterregend und hätte jeden normalen Infanteristen wimmernd niederkauern lassen. Sein Gegner war jedoch kein gewöhnlicher Infanterist sondern ein Eversor-Assassine. Er tötete nicht lautlos aus dem Hinterhalt sondern mitten im Kampfgetümmel und suchte sich immer den stärksten Gegner als persönliches Ziel zur Vernichtung aus.........bevorzugt Chaosgeneräle, die an Selbstüberschätzung litten.

Nero rannte direkt auf die beiden Monster zu, sprang mit einem gewaltigen Satz über den Kopf des Moloch und riss Astoroth mit der Neurotoxinklaue das letzte verfaulte Fleisch aus dem Gesicht. Dieser brüllte auf und schlug Nero mit voller Wucht den Griffknauf seines dämonischen Schwertes gegen die Stirn, so dass dieser durch die Wucht zurückgeschleudert wurde. Ein Raunen ging durch die Zuschauer als Nero mit verformtem Totenkopfhelm auf dem Arenaboden aufschlug und kurz davor war, das Bewusstsein zu verlieren. Astoroth lachte laut auf, als er in die Reste seines Gesichtes fasste. Dann sprang er von seinem Moloch und stürzte sich auf den benommenen Assassinen. Dieser konnte nur noch im Halbbewusstsein reagieren und bewegte sich zunächst nicht. Als Astoroth nah genug herangekommen war, stieß der Assassine mit seinem Energieschwert zu und glitt an der lebenden Rüstung des Chaoskriegers ab. Astoroth ließ den Assassinen mit voller Wucht gegen seinen Ellenbogenpanzer laufen, holte zu einem gewaltigen Hieb mit der Dämonenklinge aus und zerschlug den Assassinen in zwei Hälften. Nero versuchte ein letztes Mal, sich einen Kampfdrogencocktail zu spritzen, während er am Boden lag........aber es war zu spät. Als der Chaosgeneral auf ihn zukam, verschwamm die Arena bereits vor seinen Augen und verfärbte sich blutrot. Die Zuschauer waren außer sich und forderten den Kopf von Nero. Das war ein Gefallen, den Astoroth ihnen gerne tat und so hatte er seine erste Trophäe für seinen Gott errungen.

Der Kampf in Fakten:
Spoiler
Nero schießt: 2 Schuss – 2 Treffer (3,6) – 1 Wunde (2,4) – RW hält (4)
Astoroth schießt: 1 Schuss – 1 Treffer (6) – 1 Wunde (3) ReW hält (6)

====

Nero greift an

1. Nahkampfrunde:
Zusatzattacken Nero: 2
Zusatzattacken Astoroth: 2,6

Nero: 5 Attacken – 2 Treffer (1,1,3,5,6) – 2 Wunden – 1 ReW hält (3,6)
Astoroth: 13 Attacken – 9 Treffer (1,1,1,2,3,3,3,3,3,4,5,5,5,6) – 6 Wunden (1,1,2,3,4,4,5,6,6) – 1 ReW hält nicht (3,4,6,6,6,6)

LP Nero: 2
LP Astoroth: 2

=====

2. Nahkampfrunde:
Zusatzattacken Astoroth: 4,6

Nero: 3 Attacken – 1 Treffer (2,3,6) – 1 Wunde – ReW hält (5)
Astoroth: 15 Attacken – 7 Treffer (1,1,1,1,1,1,2,4,5,5,5,6,6,6) – 5 Wunden (2,2,4,4,5,6,6) – 2 ReW halten (2,3,3,4,6)

LP Nero: tot
LP Astoroth: 2
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Der unterlegene Held:
Spoiler
"Nero" von Chris M
KG 5, BF5, S 4, W4, 2 LP, I5, A3, MW 10, RW 4+


Assassinen sind furchtlos und können nicht niedergehalten werden.

Ausweichen: Assassine bekommt einen 4+ Rettungswurf

Infiltrator


Ausrüstung: E-Waffe und Melterbomben; Eliminatorpistole: Kombi-Nadelpistole, beide je 12" Reichweite. 2 Profile: 1. Boltpistole S4, DS5 Pistole 2. Nadelpistole: S:X, DS6; Nadelpistole verwundet immer auf 4+ unabhängig vom Widerstand
Neurotoxinkralle: Gilt als Nahkampfwaffe, Trefferwurf durchführen, aber kein Verwundungswurf; verwundet immer auf 4+ unabhängig vom Widerstand. Es sind keine Rüstungswürfe dagegen erlaubt.

Kampfdrogen: 12" Angriffsbewegung, (müsste also laut den Arenaregeln als Bikebewegung zählen), Drogen geben +W6 Attacken, wenn der Eversor angreift.


Sonderregeln:
Feuerhagel: Eversor zählt immer als unbewegt, wenn er mit der Pistole feuert, darf daher 2x feuern.

Bio-Explosion: Wenn der Eversor stirbt, dann kommt eine Explosivschablone über die Eversor. Jedes Modell darunter wird automatisch mit S5 getroffen, Rüstungswürfe sind erlaubt.

Kosten: 95p


AUF BEFEHL SEINER HEILIGSTEN MAJESTÄT DES GOTT-IMPERATORS VON TERRA

BESCHLAGNAHMTE DOSSIERS DER INQUISITION NUR FÜR BEFUGTES PERSONAL

AKTE 112:67B:AA6:Xad

ZUGANGSBERECHTIGUNG: MAGENTA


Biografie:

Nero lebte schon seit er sich zurückerinnern kann in der dreckigen Unterstadt einer Makropole auf dem Planeten Necromunda. Er verdiente sich seinen Lebensunterhalt durch schmutzige Aufträge aller Art für das Haus Van Saar, einer der großen Gangs der Makropolen. Selbst diese gefährlichen Gangster hatten Angst vor ihm, da er selbst in ihren Kreisen als außergewöhnlich rücksichtslos bekannt war, kein Auftrag war ihm zu gefährlich. Alle Mitglieder des Hauses Van Saar respektierten ihn, jedoch hatten auch diese Gangmitglieder Angst vor ihm. Er verschmolz förmlich mit den Schatten seiner Umgebung und tauchte immer dort auf, wo keiner mit ihm rechnete. Eine recht nützliche Fähigkeit, wenn es mal wieder darum ging, ein wichtiges Ziel auszuschalten, das gut bewacht war. Kein Feind war ihm gewachsen. Bis auf einen, diesen würde er niemals vergessen. Es brannte sich in sein Gedächtnis ein, was an diesem vom Schicksal behafteten Tag geschah: Er bekam mal wieder einen Auftrag, er sollte wieder einmal ein Ziel ausschalten. Dieses Mal jedoch war es ein hochrangiges Ziel: Ein Inquisitor. Er kannte Inquisitoren nur aus Berichten, er hatte daher großen Respekt vor seinem Gegner. Es geschah, wie es niemand erwartet hatte: der Inquisitor schaffte es, seinem Angriff zu entgehen. Durch den Einsatz seines Lebens rettete einer aus dem Gefolge das Leben des Inquisitors. Dieser erkannte Neros Potential, woraufhin der Inquisitor ihm anbot, sich ihm anzuschließen. Da er ein besseres Angebot vorzuweisen hatte, als es ihm sein Vorgesetzter bei Van Saar bieten konnte, zögerte er nicht lange. Auch die Ausbilder des Eversortempels waren erstaunt, als sie den neuen Aspiranten sahen, diese waren begeistert von seinen Fähigkeiten und bildeten ihn aus, bis man Nero den Titel eines vollwertigen Eversor-Assassinen verlieh. Seither kämpft Nero bevorzugt für seinen Inquisitor, der ihn aus dem Untergrund der Makropole herausholte und ihm ein ehrenwertes Leben ermöglichte.
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Nytaine

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27.04.2010, 22:51

Es hatte eintausend Jahre gedauert, bis ihr Herrscher ihr ein weiteres Mal gestattete diese Welt zu betreten und süße Qualen zu verbreiten. Jede Faser ihres Körpers gierte danach. Schmerz und Wollust, die zwei Seiten der Verlockung - empfangen oder geben, die alte Frage des Lebens. Für den Moment genügte es ihr einer anderen ebenso reizvollen Beschäftigung zu frönen – müßige Selbstbetrachtung. Medusas verzierter, bleicher Schlangenleib lagerte lässig hingestreckt auf einem weinroten Divan, ihr tausendfacher Blick ergründete sinnend das eigene Spiegelbild.

Der Raum verbarg sich größtenteils schamhaft in Dunkelheit. Nur der Diwan und seine Dienerschaft aus Kissen bestrahlte ein einziger Helligkeitsfinger, sanft und durchsichtig wie Nebel. Verborgen in den Schatten drückte sich ihr Spielgefährte an die Wand, versuchte sich wenig erfolgreich in den samtenen Vorhängen zu verbergen. Mitunter drang sein ersticktes Schluchzen zu ihr, wenn die jammervolle Kreatur es wieder einmal nicht unterdrücken konnte. Der kleine Mann hatte erstaunlich wenig Potential gezeigt und war ihr inzwischen langweilig.
„Findest du MICH schön?“ Die Frage war rein rhetorisch. Medusa wusste nur zu genau, ihr kleiner Zeitvertreib war viel zu sehr mit seinen Ängsten beschäftigt, um zu antworten. Im Übrigen interessierten sie die geistigen Ergüsse eines schwachen Sterblichen ohnehin nicht.

Leider blieb der Dämonin momentan keine Zeit den Tod ihres Spielgefährten weiter hinaus zu zögern. Geräuschlos ließ sie sich von ihrem erhöhten Liegeplatz gleiten und tauchte ebenso in die Schatten ein. Ihr Opfer hörte seine Nemesis nicht kommen, bis es bereits zu spät war. Knirschend bohrte sich eine Scherenklaue knapp unter seinem Brustbein durch seinen Leib und hob ihn gegen die Wand.
„Lächle für MICH“, flüsterte seine Mörderin, fuhr ihm mit der gespaltenen Zunge über den Mund und beobachtete gelassen, wie das Leben aus seinen Augen wich. Mit den Gedanken bereits bei ihrem bevorstehenden Kampf, schleuderte Medusa, der Leiche überdrüssig, sie einfach beiseite und bahnte sich ihren Weg zur Arena durch ihre Kammer. Was eine wahre Dame war, musste sich natürlich erst vorbereiten.

"We are more than the sum of our knowledge,
we are the products of our imagination."
~Ancient Proverb


Nytaine

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6

28.04.2010, 10:22

„Tanz mit MIR“, zischelte eine helle Frauenstimme aus der Schwärze, mit dem Klang von Glasscherben und raschelnder Seide. Lephus, seines Zeichens Chaosgeneral des Slaanesh blickte wartend zu der gähnenden Toröffnung, die ihm ungeahnte Lustbarkeiten verhieß. Schmerz zu empfangen, oder ihn zu schenken – wer mochte schon darüber entscheiden, was vorzuziehen sei? Und was mochte sein Gegner sein – Opfer oder Täter?

Der Dämon - nichts anderes konnte dieses Wesen sein - der schließlich mit dem eitlen Gehabe einer Diva aus dem Torbogen gefahren kam, überraschte ihn. Ein weiteres Kind Slaaneshs. Sie, wenn er nach den äußeren Merkmalen ging - obwohl man bei Dienern des dunklen Prinzen hierbei nie sicher sein konnte - entblößte spitze Fangzähne und schien spöttisch zu lächeln. Ein langer, alabasterbleicher Körper, scheinbar mehr durch Tattoos bekleidet, denn mit echtem Stoff. Zwei lange Scherenklauen, wo bei einem Menschen Arme zu finden gewesen wären und entsetzlich schön in seiner Fremdartigkeit: Ihr Gesicht. Ein rosiger Mund und darüber ein Meer von Augen. Schimmernde Pailletten, die nun alle gleichzeitig blinzelten. Ihrer Geschenke durchaus bewusst, schlängelte sich der Dämon genüsslich auf einem kunstfertigen Wagen. Gegen ein Wesen mit solchem Liebreiz kämpfen zu müssen, hätte er nicht erwartet. Dennoch würde er den Sieg nicht durch lange Einleitungen riskieren.

Sengend heiß brannte sich flüssiges Feuer quer über Medusas Stirn und verdampfte unzählige ihrer Facettenaugen zu kochender Schlacke. Eine Farbimplosion aus einem gänzlich surrealen Spektrum, alles übergleißendes Weiß, dann die Leere des Alls. In der Mitte ihres Gesichtsfeldes fehlte nun ein Teil des Bildes, gerann zu tintiger Schwärze mit ausgefransten Kanten. Oh süßer Schmerz, oh wonnige Agonie. Für den Moment überstimuliert verlor die dämonische Botin der Schmerzen ihre Konzentration. Medusas gefürchteter Blick, der vielen das Blut in den Adern zu einem eisigen Klumpen erstarren ließ, zerstob harmlos zu schillerndem Warpfeuerwerk. Versonnen betrachtete ihr sterblicher Gegner die funkelnden Reflexionen auf seiner spiegelnden Rüstung, während die Wolke ihn wie ein zarter Schleier einhüllte.

In den Anblick seines eigenen Antlitzes vertieft, verzückt durch die Farbnuancen auf seiner Ebenmässigkeit und Eleganz, ließ der General seiner Gegenspielerin genügend Zeit sich zu sammeln. Vergessen war sein Sprungmodul, vergessen die Schlacht. Einer wütenden Göttin gleich, donnerte Medusa lasziv auf ihrem Streitwagen schlängelnd an ihm vorbei, ihn nur um Haaresbreite mit einem Rad verfehlend. Zum Ausgleich riss sie Lephus mit einer ihrer Klauen beiläufig die Brust auf. Sollte diesem sterblichen Diener des Verzückers ebenso das Geschenk der Schmerzen zuteil werden. Jener hatte bereits die nächste Tücke im Sinn, obgleich der Klauenstreich ihm einen beißenden Krater über den Brustkorb gerissen hatte. Innerhalb eines Wimpernschlages katapultierte sich der Chaosgeneral in den gleichmütig herabblickenden Himmel, einen rötlichen Tröpfchenschauer hinter sich herziehend.

Mit heulenden Triebwerken stürzte ein barocker Komet halsbrecherisch auf den Streitwagen und seine Passagierin herab. Lephus’ Rüstung glühte in froher Erwartung mit seiner Waffe um die Wette, als er Medusa mit voller Wucht die Beine in den Schlangenleib stieß. Die gierige Dämonenwaffe zuckte hintendrein, als habe sie einen eigenen Willen. Wie ein verzerrtes Spiegelbild seiner eigenen Wunde klaffte nun ein blutiger Schlund auf der makellosen Haut der Dämonin, knapp unter den bloßliegenden Brüsten. Eine tiefe Furche, aus der munter ihr Lebenssaft sprudelte, wie edler Wein aus der Flasche. Wohlige Qual blendete die Vernunft aus. Medusas gemarterter Körper entließ instinktiv eine Pheromonwolke, der Lephus unmöglich ausweichen konnte und von der er unbewusst einen tiefen Atemzug nahm. Sekunden dehnten sich zu Äonen, als der betäubte Leib Lephus’ hinterrücks vom Wagen fiel.

Hart prallte sein Körper auf dem Boden auf und brachte ihn wieder zur Besinnung. Allerdings zu spät. Sein letzter bewusster Eindruck war das hämische Lächeln der davonfahrenden Medusa, bevor ihr Warpfeuerstrahl ihn erreichte und sein Körper in Krämpfen den Sand aufwirbelte. Blut hustend und mit tränenverschleierten Blick zog er mit bewusster Langsamkeit seine Pistole. Er würde es genießen, und jede Patrone würde eine Botschaft aus Leid bringen. Sie schuldete es ihm. Eine Patrone sprang ab und explodierte spektakulär knapp hinter der Karosserie. Das andere Boltgeschoss fuhr in ein vergoldetes Rad und fetzte es in einem Wirbelsturm von Splittern auseinander.

Lärm, oh abscheulich entzückender Lärm! Das Krachen bemalten Holzes, Klirren von Metall und das Zischen des Slaanesh-Pferdes, dessen Leib auf eine armdicke Metallstange gespießt worden war. Und mitten in dieser Ruine eines einst prächtigen Gefährts lag sie. Jene, die zeitgleich ein Objekt seiner Wünsche und doch ein erbitterter Feind sein mochte. Medusa, den sinnlichen Schlangenkörper eingeklemmt unter Abfall und aufstrebenden Ambitionen. Eine weitere Dienerin Slaaneshs, die nun das verheerte Insektengesicht im Bewusstsein der Niederlage abwandte. Er würde sie zurück in den Warp senden.


„Der Tanz ist vorbei, Gnädigste“, wisperte Lephus ihr in den seltsam zarten Nacken und hauchte einen Kuss darauf. Kurz bevor er eben an jener Stelle die Mündung seiner Boltpistole ansetzte.

---

Der Kampf in Fakten:

Spoiler


Medusa: 3 Schuss – 1 Treffer (4) – keine Wunde (1)
Lephus: 1 Schuss(Melter) – 1 Treffer (5) – eine Wunde (2) – ReW hält nicht (1)

====

Medusa greift an
Zusatzattacken Lephus: 5

Medusa: 7 Attacken – 4 Treffer (1,2,3,4,4,5,6) – 3 Wunden (3,4,4,6) – 2 RW halten (3,5) 1 ReW hält nicht (2)
Lephus: 7 Attacken – 4 Treffer (1,2,2,4,5,5,6) – 2 Wunden (3,3,5,6) – 2 ReW halten nicht (1,3)

Medusa fällt zurück.

LP Medusa: 1
LP Lephus: 3

=====

Medusa: 3 Schuss – 2 Treffer (3,5,5) – 2 Wunden (4,5) – 1 ReW hält (2,6)
Lephus: 2 Schuss(Bolter) – 2 Treffer (3,5) – 1 Wunde (1,5) – RW hält nicht (3)

LP Medusa: tot
LP Lephus: 2
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Der/Die unterlegene Held(in):

Spoiler


Name: Medusa
Alter: mehrere Tausend Jahre gefangen im Warp
Herkunft: Unbekannt
Gesinnung: Extrem Tödlich
Herold des Slaanesh
- Streitwagen des Slaanesh
- Lähmender Blick
- Dämonenblick
Unheilige Stärke
Einlullender Duft
- - > 105 Punkte

Sonderregeln:
Dämonisch ergo Ewiger Krieger
Sprinten
Streitwagen:Rasender Angriff
Mit Streitwagen wird er zur Kavallerie
Profil update zu: KG5 BF3 S3 W4 LP5 I7 A6 MW10 ReW5+ (RW4+)
Einlullender Duft: Zurückfallen
Lähmender Blick: Gegner hat 1 Attacke weniger
Dämonen Blick: ein Strahl aus unreiner energie 24 Zoll S5 DS3 Sturm3
Dämonengeschenke: Aura des Traumwebers (sturm und Deff Granaten)
Zangenkrallenpaar: Rüstungsbrechend

Hintergrund: In meinem Kopf da lebt der Tanz verworren in tausend teile springend .. immer und immer wieder ..Peitsch mich aus denn ich bin dein Meister.. dein Sklave ..dein Gott und Märtyrer ..ich komme um dich zu holen ..willst du entkommen .. das glaub ich nicht ..zahlst du einen Hohen Preis .. Blut und Heiterkeit ..Jungfreulichkeit und .....DEIN TOT IST MEIN!!!

Ich tu dir weh erst langsam dann immer fester spürst du meine krallen an dir ich lass sie ihre bahnen ziehen rot kommt raus ..blut fließt runter in Rinsalen ..Bächen ...Flüßen ein mehr von Blut kommt aus der Hülle ein Schwacher Mensch du bist.. halt was aus sonst bist dus nicht wert dem Gott zu dienen dem ich verschwor SLAANESH er heißt Tanz Tanz und sing mit mir ...

Beschreibung: Auf dem Wagen der Öbszönitäten mit Sodom und Gomorra komm ich daher erblickst du mich zerfällst du zu staub .. lasse ich dich aber leben bist du wie gelähmt von meinem anblick der so schrecklich ist das selbst die zeit sich verformt wenn ich komme um dich zu holen ..Slaanesh selbst schickt mich um zu Siegen um die heile Welt ins Chaos zu stürtzen fordere mich doch herraus wenn du dich traust ..dein Tod heißt Medusa!

Aussehen: Schlangenartiger körper ohne Beine, Scherenartige Arme, der Kopf gleicht einer Fliege mit einhundertausend Augen, sie ist leicht bekleidet mit einer kleinen und einer großen Brust und trägt auffällige Tattoos am ganzen Körper und sie ist sehr leicht bekleidet
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7

29.04.2010, 09:29

Der Champion war angekommen!

Ronon bewegte sich durch die Katakomben zu seinem Quartier. Viele Krieger begegneten ihm auf seinem Weg und nickten anerkennend. Sie wussten, dass er der Champion der letzten Arena war, ein großer Krieger der durch die Hölle gegangen sein musste.
Die ihm entgegen kommenden machten bereitwillig Platz, so dass Ronon keine Probleme hatte, seine Ausrüstungen durch die Gänge zu tragen.
Als Ronon vor seinem Quartier ankam, warf er die Ausrüstung neben die Tür und begann aufzuschließen. Ronon bemerkte, dass sich eine riesige Gestalt von Hinten auf ihn zubewegte und ließ eine versteckte Nahkampfwaffe unauffällig in seine Hand gleiten. Er erwartete den Angriff unmittelbar, als der unbekannte Krieger hinter ihm mit rauher dunkler Stimme zu ihm sprach:" Lass Deine Waffe stecken!"
Ronon war verwundert, dass der Krieger von seiner Kampfbereitschaft wusste und drehte sich um. Er blickte auf den kunstvoll verzierten Brustpanzer einer Terminatorrüstung. Der Krieger von den Blutkreuzern überragte Ronon um eine Kopflänge und sah nicht gerade freundlich aus. Er hatte einen kahlrasierten Kopf und ein Aquila-Sanktionierungsbrandmal auf der Stirn. Zudem zierten fürchterliche Kampfnarben sein Gesicht. Was Ronon jedoch beunruhigte waren die bläulich glühenden Augen, die nur Krieger mit psionischen Fähigkeiten hatten.
"Du bist beunruhigt.....guuuut!", sagte der Krieger lächelnd. "Bereite dich gut vor, denn sollte ich siegen, wird Dein Kopf meine Rüstung auf ewig zieren!"
Ronon ging näher an den großen Krieger heran und erwiederte kalt:"Solltest Du siegen, hast Du noch einen langen Weg vor Dir!"
Der Hühne blickte ihn durchdringend mit einem Lächeln im Mundwinkel an, wandte sich ab und ging mit schweren Schritten zu seinem Quartier. Ronon blickte ihm noch eine Weile hinterher und ging dann in seine Kammer, um mit der Zusammenstellung seiner Ausrüstung zu beginnen.......der Kampf stand bevor........
MfG
Schwertbruder

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8

29.04.2010, 20:38

Librariarch Edo von Trutzenstein von den Blutkreuzern Vs. Captain Ronon Khan von den White Scars

Der Librariarch stand vor dem steinernen Tor und konnte es kaum erwarten, dem Champion gegenüber zu treten. Zu lange hatte er auf eine derartige Chance gewartet, seine wahren Fähigkeiten zu beweisen. Edo von Trutzenstein hatte mächtige Dämonen getötet und für seinen Orden, die Blutkreuzer, große Heldentaten vollbracht. Heute sollte Edo dem Champion gegenübertreten und er hatte seine Unsicherheit gespürt. Nein, keine Angst.....mehr den kriegerischen Respekt vor einem Psioniker. Edo hatte durchaus enorme Fähigkeiten und man konnte ein leichtes Lächeln in seinem Gesicht vermuten bis das Tor sich erhob. Edo's Gesichtszüge und der Griff um seine Psionische-Energiewaffe verhärteten sich. Seine Nervenenden gaben den Befehl an seine Terminatorrüstung zu gehen und so schritt der Psyoniker lansam in die Arena. Der Anblick der Arena war überwältigend. Ein monströses Bauwerk das aus der Erde gewachsen schien.
Edo drehte sich um 360° und erfasste die Ausmaße, während die Zuschauer langsam einen Sprechgesang anstimmten. Sie forderten ihren Champion und Edo blickte zum Steintor auf der anderen Seite, dass gerade hochgezogen wurde.

Ronon fuhr auf seinem Bike langsam in die Arena und ein lauter Jubel stimmte an. Er war für die Zuschauer ein großer Held und dementsprechend wurde er empfangen.
Ronon stoppte sein Bike und sah seinen Gegenüber abwartend an. Er war sich nicht sicher, was der Psioniker konnte aber er würde es sicher bald herausfinden.
Mit einem Ruck riss Ronon am Beschleuigungsgriff und raste nach einer Boltersalve auf seinen Gegner zu. Im selben Moment brachte Edo seinen Sturmbolter und die Psiwaffe in Angriffsposition, um zu feuern.
Er war aber zu langsam und so verspürte Edo einen harten Einschlag an der Stirn. Ein Boltergeschoss hatte in dort getroffen, wo einst sein Brandmal war, prallte jedoch an der Adamantplatte ab, die hinter der Stirn eingearbeitet war. Edo blutete aus einer klaffenden Stirnwunde und nur das Gewicht der Terminatorrüstung hatte dafür gesorgt, dass er noch auf den Beinen war. Benommen erhob Edo die Hand und beschwor die Energien, die schon sein ganzes Leben in im ruhten. Ronons Bike fing an zu schlingern, als die Psikräfte auf ihn und sein Schlachtgefährt wirkten.
Er konnte jedoch seine Maschine abfangen, schleuderte mit dem Bike herum und warf seine Energielanze mit dem Schwung des herumschleudernden Bikes gegen seinen Feind.
Ronon wurde durch den Schwung von seinem Bike gerissen und rollte sich neben seinem sich überschlagendem Bike geschickt ab.
Die Energielanze suchte sich ihren Weg wie von den Göttern geführt und schlug in einer gewaltigen Energieentladung in Edo's Brustkorb ein. Der Terminator erfasste den Griff der Lanze mit beiden Händen, sah seinen Gegner an und sackte dann auf die Knie. Die Terminatorrüstung zuckte vor freiwerdender Energie und schien von Innen heraus auszubrennen. Edo verzog dabei keine Miene.
Ronon setzte sich auf sein Bike, fuhr zum Bruderfeind und sah ihn ein letztes mal an. Dann zog Ronon die Energielanze aus Edo's Leib und fuhr aus der Arena, während Edo kniend starb und das blaue leuchten aus seinen Augen wich. Die Menge jubelte aber Ronon konnte sich nicht freuen. Wieder musste er einen Waffenbruder töten und er hatte das Gefühl, dass der Planet sie verhöhnen würde..................


Der Kampf in Fakten:
Spoiler
Startlebenspunkte:
Ronon: 3
Mr. Perons Held: 2


Edo: Orkan (2,6) – 1 Schuss – trifft (6) – 5 Treffer (1,1,3) – keine Wunde (1,2,4,5,5)
Ronon: 2 Schuss(Bolter) – 1 Treffer (1,6) Wiederholung (1) – 1 Wunde (5) – RW hält nicht (1)

Lebenspunkte nach dem Beschuss:
Ronon: 3
Edo:1

=====
Ronon greift an, gefährliches Gelände (4)
Edo Gegenschlag (1,5)

Ronon: 4 Attacken – 3 Treffer (1,3,4,5) – 2 Wunden (1,3,6) – 1 ReW hält (4,5)

Lebenspunkte nach dem Ronon zugeschlagen hat:
Ronon: 3
Edo:0
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Der unterlegene Held von.....
Spoiler
.........Mr. Person
Librariarch Edo von Trutzenstein, dargestellt durch den SW-Dex.

Edo von Trutzenstein
Rang: Librariarch (entspricht einem Epistolarius)
Alter: 348 Jahre
Größe: 2,41
Gewicht: ---
Augenfarbe: Keine
Haarfarbe: Kahlrasiert
Besonderheit: Augen leuchten in kaltem psionischem Blau, Große Schnittnarben quer übers Gesicht, Aquila-Sanktionierungsbrandmal auf der Stirn

Als Edo von Trutzenstein in den Orden der Blutkreuzer aufgenommen wurde, einem Nachfolgeorden vermutlich aus der Gensaat des Khan, entdeckte der Erzlibrariarch sofort seine psionische Begabung. Obwohl Edo bei jeder ihm auferlegten Prüfung seine geistige Stärke und Entschlossenheit mit Bravour unter Beweis stellte, blieb seine Macht über den Warp gering. Man vermutete, dass Edo vielleicht sogar nie den Durchschnittsrang eines Scriptors erreichen würde.
Doch als die Blutkreuzer den Verräterplaneten Gräuel IV angriffen und auf die Renegatenbande der Horus’ Chosen traf, war es, als hätte das wahre Potential nur in Edo gelauert, wie eine Bestie im Angesicht ihrer Feinde.
In dem Moment, in dem der kommandierende Verweser (=Captain) von einem Dämonenprinzen niedergemacht wurde, strahlten Edos Augen in gleißendem psionischen Licht auf und die Pforten der Macht waren aufgestoßen. Nachdem er seinen Verweser mit tödlich schneidenden Winden aus reinster Warpenergie gerächt hatte, übernahm er das Kommando der Kompanie. Er wütete wie kein Zweiter und am Abend kündeten nur die zermalmten und zerschmetterten Leichen der Verräter von ihrem Schicksal.
Seit diesem Tag leuchten die Augen von Edo von Trutzensteins permanent in einem kalten Blau und seine Macht als Psioniker wird innerhalb der Blutkreuzer nur vom Erzlibrariarchen übertroffen. Seine Brüder meiden den berechnenden Einzelgänger und seine Feinde erzittern vor seinem Zorn. Denn Edo von Trutzenstein gebietet über die Wut des Himmels und der Winde und ist der Schlächter von Kriegsherren und Weltenbeherrschern. Sein Lachen, wenn eine seiner perfiden Strategien funktioniert ist laut und dröhnend.
Er ist wahrlich eine Waffe, welche dazu geschaffen ist, die Glorie des Imperators zu verbreiten.


Runenpriester
KG5 BF4 S4 W4 LP2 I4 A2 MW10 RüW2+ ReW5+
- Saga des Bestientöters (darf alle Trefferwürfe gegen Monströse Kreaturen, Läufer und Modelle mit Widerstand 5 oder höher wiederholen, im Fernkampf und im Nahkampf)
- Meister der Runen (2 Psikräfte in einer Runde)
- Terminatorrüstung (2+ Rüster, 5+ Retter)
- Sturmbolter
- Wolfszahnkette (Gegen alle Einheiten mit KG-Wert immer Treffer auf 3+ im Nahkampf)
- Wolfsschwanz Talisman (feindliche Psikräfte auf ihn werden auf 5+ unwirksam)
- Sturmzorn (Psikraft, einsetzbar am Anfang des eigenen Spielerzugs, wirkt bis zum Anfang des nächsten eigenen; Alle Sprungtruppen, Jetbikes, Antigravfahrzeuge und als Schocktruppen platzierte Einheiten, die ihre Bewegung im Umkreis von 24 Zoll um den Psioniker beenden, behandeln jegliches Gelände sowohl als schwieriges wie auch als gefährliches Gelände.)
- Mörderischer Orkan (Psionische Schussattacke; 18 Zoll, das Ziel erleidet 3W6 Treffer der Stärke 3, DS - (also nur 1 BF-Test für alle Treffer), im nächsten Spielerzug behandelt die getroffene Einheit jegliches Gelände sowohl als gefährliches wie auch als schwieriges Gelände)
- - - > 195 Punkte (Kosten nackt: 100 Punkte)

Sonderregeln:
-Psioniker
-Gegenschlag
-Scharfe Sinne
-Die keine Furcht kennen
-UCM

Sonstige Ausrüstung:
-Geisterwolfklinge (Psiwaffe, Energiewaffe und zusätzliche Psikraft, wie im Regelbuch angegeben; verwundet Dämonen auf 2+; Negiert Psikräfte in 24 Zoll Umkreis auf 4+)

Anmerkungen: Die antipsionischen Schutzmechanismen von Geisterwolfklinge, Wolfsschwanz-Talisman und eventuell Terminatorrüstung sind kumulativ, weil nur die Terminatorrüstung einen 'echten' Schutzwurf verleiht.
Die Psikraft der Psiwaffe aus dem Regelbuch wird am besten jede Runde eingesetzt. Mörderischer Orkan eignet sich gegen alles und jeden (man muss durch Deckung angreifen siehe Regelbuch), am besten wird Sturmzorn überhaupt nicht eingesetzt.
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9

29.04.2010, 21:44

Es klingt in meinen Ohren, das Brummen der Motoren...

Wie der aufbrausende Jubel ertönte, wußte Captain Collon, das der Kampf entschieden war. Der siegreiche White Scar fuhr mit einem Höllentempo an ihm vorbei und blickte ihm nur kurz in die Augen. Wahrscheinlich fragte er sich, welchem Orden er angehören würde, das seine Vorliebe ebenfalls dem motorisiertem Kampf galt. Ein kurzes Aufbrüllen seines Gashebels war die respektbekundene Antwort von Collon, der den vergangenen Kampf beobachtet hatte - soweit er denn bei dem ganzen aufwirbelndem Staub überhaupt etwas erkennen konnte. Der Kampf war kurz und entschlossen gewesen und dieses Ziel verfolgte er ebenfalls. Sollte er auch einen Diener des Imperators als Gegner bekommen, würde es so besser sein. Kein verlängertes Leiden für einen loyalen Streiter der Menschheit.

Auf der anderen Seite machte sich Ramiresz Hell, seines Zeichens Großinquisitor des Ordo Malleus, ebenfalls bereit jeden Kämpfer, der aus dem gegenüberliegenden Ausgang kommen würde, mit seinen lang erworbenen Fähigkeiten ein Ende zu bereiten. Er hofft auf eines der abscheulichen Warpwesenheiten, die sich in den Katakomben des Schauplatzes hier befinden sollen. Auf seine gesegneten Waffen blickend, die an seinen Handgelenken an kleinen aber kunstvollen Ketten baumeln, schweifen seine Gedanken zurück zu fernen Planeten und jahrzehntelangen Dienst im Auftrag der Inquisition. Als er wieder aufschaut, bemerkt er eine leichte Bewegung auf der anderen Seite der Arena und sein Griff um die Plasmapistole wird fester und er schaltet seinen Nullstab ein. Sein Blick gefriert, als er einen Vertreter des Adeptus Astartes ausmacht. "Oh Imperator, schicke mir einen Ketzer, damit ich ihn zerschmettern kann. Lass mich nicht gegen deine eigenen Kinder streiten", richtet er seine Worte an die Decke des Eingangs.

Sein rabenschwarzes Äusseres verschmolz mit dem Schatten im Eingang zur Arena und sein ebenholzfarbiges Gesicht zeigte keine emotionale Regung. Captain Collon's melancholisches Inneres bereitete einen konzentrierten Angriff vor und er richtete dafür noch ein Gebet an den Imperator, das dieser seine Waffen lenken würde und sein Geist rein bleiben möge. Ein Brüllen seines Motors verkündete das Ende seiner stillen Worte und mit den noch lauteren Schrei " Für den Imperator - Für die Legends of Honor" stürmte er mit seinem Bike in die Arena.

...
"Verlangt nicht von mir, leise in den Kampf zu ziehen, durch die Schatten zu schleichen oder meine Feinde still im Dunkel der Nacht zu überwältigen. Ich bin Rogal Dorn. Imperial Fist. Space Marine. Champion des Imperators. Meine Feinde sollen sich vor meinem Vormarsch furchtsam niederkauern und bei meinem Anblick erzittern."

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10

30.04.2010, 18:45

Die Jubelschreie in der Arena schwollen an, als Captain Pat're Collon mit rasendem Karacho auf seinem Bike in die Arena einfuhr. Da er das Bike mit dem Druck seine Oberschenkel steuerte, hatte er die Hände frei, um seine Energieklauen zu aktivieren. Ein Knistern von Energieentladungen breitete sich über die fein gearbeiteten Metallspitzen aus und erleuchtete sein ansonsten dunkles Anlitz mit einem matten blauen Schein. Anders als sein Vorgänger, der White Scar, beschleunigte Collon nicht direkt auf seinen Gegner zu, sondern legte sich in eine galante Kurve, um seinen Kontrahenten zunächst einschätzen zu lernen.

Großinquisitor Ramiresz Hell schritt stoischen Fußes vom Eingang direkt in die Mitte des Kampfplatzes, um sich dort seinem Gegner zu stellen. Er wollte die Anfahrtswege des Astartes-Bikers verkürzen und ihn möglichst schnell aus seinem Sitz befördern, sollte sich die Gelegenheit bieten. Seine Gebete waren also nicht erhört worden, dachte er, als er sich den gegnerischen Kämpfer genauer betrachtete. Es handelte sich um einen loyalen Space Marine des Imperators und Hell war also gezwungen wiederrum Unschuldige zu opfern, um seine Ziele zu erreichen. Aber ein Diener der Inquisition muss auch dieser Aufgabe gewachsen sein, ansonsten hätte er nicht die vielen Jahre des Dienstes gegen die Auswüchse des Warp lebend überstanden. Nur brachte ihm seine zweite Waffe nicht viel - ein extra aus Osidian angefertigter Nullstab - und er konnte nur ihre antipsionischen Energien nutzen, um eventuell die Rüstung des Astartes leichter zu durchschneiden.

Der Captain der Legends of Honor schwenkte mit einem plötzlichen Ruck sein Bike in Richtung des Großinquisitors und erhöhte seine Geschwindigkeit um ein Vielfaches. Während seiner konzentrierten Fahrt, legte er beiläufig seine eine Klaue um den Abzugshebel des integrierten Bolters und feuerte noch schnell eine Ladung explosiver Geschosse ab. Jedoch schlugen diese Schüsse nur ungefährlich in den umgebenden Sand des Streiters des Ordo Malleus ein.
Ramiresz indes, legte seine Plasmapistole an und ein grellblauer Strahl schoss dem waghalsigen Biker entgegen. Die Entladung traf direkt den Brustpanzer des Astartes, jedoch schien dieser am heutigen Tage in der Gunst des Imperators zu stehen und Collon fuhr ohne Verzögerung weiter auf Hell zu.

Der Aufprall der beiden war gnadenlos und Ramiresz versuchte sofort mit einem Hechtsprung, der sein älteres Aussehen bei seinen nur fünfundneunzig Jahren Lügen strafte, gleichzeitig dem Bike auszuweichen und nebenher seinen im Nullstab integrierten Digitallaser in die Rüstung des Space Marine zu stechen. Jedoch ohne Erfolg, dieser traf nur in die Luft, da der Astartes zu schnell für ihn war. Collon antwortete mit einer Kanonade aus Schlägen und Stechen seiner beiden Energieklauen und riss große Streifen aus dem zisilierten Harnisch des Inquisitors und trennte dabei dessen bereits bionischen Arm oberhalb des Ellenbogens ab.

Geschockt seinen abgeschlagenen Arm ansehend, deren Hand noch die dampfende Plasmapistole hielt, bemerkte er zuerst gar nicht den letzten Streich des imperialen Sternenkriegers. Ein leiser Schmerz kroch durch seine Nervenenden in seinen Verstand und Ramiresz wurde des Captains direkt vor ihm wieder gewahr. Die ausgestreckte Klaue des Astartes steckte tief in seiner Brust und auf seinem Gesicht wurde dabei keine Gefühlsregung sichtbar.

"Es war tapfer von Ihnen, sich mir zu stellen, aber den Kriegern des Imperators sind sie nicht gewachsen, junger Mann. Möge Sie der Imperator dennoch im Nachleben empfangen, vor seinem Goldenen Thron und ihre Tapferkeit wertschätzen." Mit diesen Worten riss Captain Collon seine Klaue wieder aus dem Leib des Inquisitors und drehte sich, ohne einen weiteren Blick auf den fallenden Körper zu werfen, zu seinen Bike um und bestieg es. Er drehte die Motoren auf und fuhr mit dem gleichen Tempo, wie er gekommen war, aus der Arena, ohne auf die Jubelschreie der Zuschauer zu achten.

Ramiresz Hell indes, lebte bereits nicht mehr, als sein Körper schwer auf den Boden aufschlug und ein weiterer Gefolgsmann des Imperators war von seinen eigenen Brüdern geschlagen worden.




Der Kampf in Fakten
Spoiler
Collon schießt: 2 Schuss – 2 Treffer (2,5) – keine Wunde (2,2)
Ramirez schießt: 1 Schuss – 1 Treffer (4) – 1 Wunde (5) – ReW hält (6)
LP Collen: 3
LP Ramirez: 3

=====

Collon greift an.

1. Nahkampfrunde:
Ramires: 1 Attacke – kein Treffer (3)
Collon: 5 Attacken – 4 Treffer (1,4,5,5,5) – 1 Wunde (1,2,2,4) nach Wiederholung (3,4,4) 4 Wunden – ein ReW hält (2,2,2,4)

LP Collen: 3
LP Ramirez: 0
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Der unterlegende Held von...
Spoiler

Marcus > Großinquisitor Ramiresz Hell
Zugehörigkeit : Ordo Malleus
Alter: 95
Größe : 1,95
Ramiresz ist schon seit er denken kann ein Dämonenjäger . Als Kind , sofern er sich noch daran
erinnert , sah er wie seine Eltern von Dämonen getötet wurden . Was einen Hass auf die Dämonen
und das Chaos erklärt. Da er jedoch im Gegenteil zu anderen Inquisitoren über keinerlei Psionische
Kräfte verfügt, ließ er sich einen Nullstab anfertigen . Er machte sich daher einen Namen als Geist .
Denn die Dämonen konnten ihn weder sehen noch spüren , bis es zu spät war und er ihren Körper
vernichtete .
Seit er seinen Dienst für den Imperator ausübt , hat er schon einige Kreaturen des Warp wieder in
ihre Gefilde geschickt. Jedoch gingen diese Kämpfe nicht immer ohne Schaden für Ramiresz aus , was
bedeutet, das er auch schon das eine oder andere Teil seines Körpers durch Bionische Teile ersetzten
musste . Durch die Erfolge die er geschafft hatte , wurde ihm eine Meisterhafte Rüstung überreicht ,
die ihn seit dem schon oftmals das Leben gerettet hat.
Großinquisitor Ramiresz Hell
- Plasmapistole
- Nullstab : Immunität gegen sämtliche Psikräfte
- Bionics : Nachdem er den letzen LP verloren hat , würfle einen W6 . Bei einer 6 Steht er mit einem
LP wieder auf und macht weiter .
- Meisterhafte Rüstung : 2+ Rüstung
- Digitalwaffen :1 Extraatacke mit +2 auf Ini. Trift auf 4+ mit Stärke 4
- Zeichen des Gerechten : 4+ Rettungswurf zu jeder Zeit.
Ausrüstung genau 100 Punkte .
KG: 4
BF:4
S: 3
W: 3
LP: 3
I: 4
A: 3
MW: 10
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Nytaine

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11

30.04.2010, 22:50

And I'm far, far away. With my head up in the clouds...

Gestank! Ein Ekel erregend süßlicher Gestank. Zum Würgen, dachte er. Und dann erst dieses Gelächter. In den gesamten langen Jahren die er nun als eine Art inoffizieller Hausmeister und Kompaniechef der verfluchten Arenadienerschaft zubrachte, hatte er so etwas selten erlebt. Flüche, Heulkrämpfe, Schimpfkanonaden, urwildes Geschrei, Gebete in allen Variationen und Sprachen, geflüsterte oder gebrüllte Namen – all das kannte und verachtete er auf eine wohltuend vertraute Weise. Dies jedoch beleidigte ihn persönlich. Inzwischen verfolgte ihre Stimme ihn in seinen Träumen, hallte spöttisch den Gang auf und nieder wie Tinitus, der einfach nicht weichen wollte. Sie machte sich einen Witz daraus ihn in den Wahnsinn zu treiben. Seine Arenazeit war lange vorüber und inzwischen schleppte er einen gewaltigen Wanst und ein halbes Dutzend neue Extremitäten – die Hälfte davon wiederum nutzlos – mit sich herum. Doch um ihr die Gurgel umdrehen zu dürfen, dafür würde er sofort in den Ring steigen. Verdammte Mutationen. Wahrscheinlich war dieses verdammte Auge in ihrer Hand schuld, hatte die Kämpferin wahnsinnig gemacht. Immerhin sprach sie die Hälfte der Zeit in ihre Handfläche, als habe dieser milchigblinde Glubscher Universen erschütternde Neuigkeiten zu verkünden.

Konnte sie nicht wenigstens so tun, als würde sie sich auf den Kampf vorbereiten? Realisierte sie, wie schnell ihre kleine Lebensflamme gelöscht werden konnte? Stattdessen kicherte sie, monologisierte mit ihrer Hand, und heckte Streiche aus. Nicht einmal wie ein anständiger Soldat des Chaos laufen konnte sie. Es erinnerte ihn an eine absurde Kombination aus Sprinten und Tänzeln. Er hasste es, allein der Gedanke bescherte ihm Brechreiz. Außerdem stahl sie wie ein geberonischer Schnapsbrenner. Vorzugsweise seine Vorräte. Nur seine Vorräte an schwer zu beschaffenden Berynth-Trüffeln. Auch jetzt tänzelte sie wieder an ihm vorbei, eine Hand in einem nur zu vertrauten Glas, und reckte ihm aufmerksamkeitssüchtig ihre Blöße entgegen. Denn sie trug nichts außer ihren Malen, die sie wie einen bunten Flickenteppich direkt aus dem Palast eines verrückten Hexers wirken ließen. Natürlich hatte der Prinz seine übermanikürten Finger im Spiel… Verdammtes Gör. Zu seiner Zeit wäre so etwas Respektloses nicht vorgekommen.

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Nytaine« (30.04.2010, 23:17)


Nytaine

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12

02.05.2010, 23:20

Still, und beinahe friedlich wartete der sandige Arenaplatz auf neue Opfer. Anders als das tragödienlüsterne Publikum hatte er sich bereits seit vielen Jahren daran satt gesehen. Als die Minuten sich zu einer erkennbaren Pause dehnten, brachen die ersten Tumulte auf den Rängen aus. Buhrufe stiegen zu einem gelangweilten Wolkenteppich auf und besonders ungeduldige Geister begannen stampfend ihren Unmut über den erzwungenen Abfall ihres Adrenalinrausches zum Ausdruck zu bringen. Gerade als die ersten Witze fielen, wann denn nun der erste Dornbusch durch ihr Blickfeld driften würde, tänzelte eine anmutige Gestalt mit heiterer Leichtigkeit auf den Platz.

Auf den ersten Blick schien es, als trüge die eindeutig weibliche Gestalt einen hautengen Netzanzug, der den Großteil ihres Körpers mit Schwindel erregenden Mustern bedeckte. Eine Gruppe Mutanten und Imperiale Gossenschläger, die einen besseren Blick auf das Geschehen hatten, brachen einstimmig in zustimmendes Johlen aus und begannen einen anzüglichen Sprechgesang. Es war beileibe nicht so etwas Banales wie ein durchscheinender Anzug oder Nacktheit, doch für ihre unerleuchteten Augen war die grimmig-schöne Frau vor ihnen nur mit eigenwilliger Körperkunst bekleidet. Scheinbar mit aller Zeit des Warp gesegnet stand die Dämonette, denn dafür hielt ihr improvisierter Fanclub sie, seelenruhig für sie Pose. Ihr grausam gezahntes Schwert lässig an der Seite und mit einer Hand winkend, in dem munter ein Auge blinzelte, rief neuen Jubel und Füßestampfen hervor.
Wum – Wum – KRACH.

Erst das helle Sirren kleiner Geschosse, die mit rasender Geschwindigkeit um sie her in den Sand einschlugen, setzte ihre Prioritäten neu. Instinktiv glühten Male unter der Haut in düsterem Rot auf, und verhärteten sich zu einem abweisenden Panzer. Einzelne der an Glasscherben erinnernden Scheiben prallten von diesem Schild ab, andere schnitten oberflächliche Wunden hinein, doch war sie noch gut davongekommen. Tatauier brachte sich mit einem eleganten Salto aus der Schusszone.

Wum – Wum – KRACH. Wum – Wum – KRACH.
Ein Mob Orks direkt neben den Muties, stimmte pflichtbewusst und aus schierer Freude am Lärm mit ein und ihr kollektives Getöse steigerte sich zu einer wahrhaften Symphonie der Hölle. Während dieser Wall aus Lärm die Ränge hinabsickerte, wie ein lebendes Wesen, stand die Dienerin der dunklen Mächte das erste Mal ihrem Feind gegenüber – einem Eldar. Noch den schrillen Gesang der Shuriken im Ohr jagte sie seinem Jetbike eine eigene Salve entgegen, jedoch ohne mehr auszurichten, als der Eldarkrieger vor ihr. Wie alle seiner Art wirkte er beinahe ausgemergelt und doch von einer fremdartigen Eleganz, und sie wusste, wie schnell und gefährlich diese eingesetzt werden konnte. Beinahe so kunstfertig, wie die ihre. Wie er so dreist auf seinem fetischbehangenen, blauen Jetbike angerast kam und ihr mit seinem zu kalten und fremdartigen Zügen geformten Kopfputz beinahe in die Seele starren zu schien, begann die Halb-Dämonin langsam zu lächeln.

Als droben der anfeuernde Rhythmus der Gewalt zu der wirren Kakophonie einer Schlägerei zerrann, begann viel weiter unten der eigentliche Kampf um die Vorherrschaft. Der eine verließ sich auf seine jahrzehntelange Erfahrung und Perfektion in eldarischer Kriegskunst, die andere auf ihr dämonisches Erbe und die Gunst jener Mächte, denen sie ihre Seele verkauft hatte.

Autarch Neliel, der bereits etliche Aspektpfade beschritten und gemeistert hatte, verzog unter seinem Helm das Gesicht vor Abscheu. Von allen Monstren, die der Warp hätte ausspeien können, musste es natürlich dies sein. Wenn er ehrlich zu sich war, spürte er auch den heimtückischen Stachel der Furcht in der Seele. Sie, die dürstet… an diesem verfluchten Tag nach seiner eigenen, wie es schien. Diese düsteren Gedanken ließen ihn zögern, seine Waffe fuhr knapp vorbei und schon hackte das warpgeborene Ungeheuer nach ihm. Kreischend glitt die Dämonenwaffe an seinem Energiefeld ab und Neliel schoss außer Reichweite.

Ein Schrei schwoll in seinem Rücken an und als er einen Blick riskierte, wünschte er sich spontan, es nicht getan zu haben. Die zierliche und doch pure Bosheit ausstrahlende Waffe der Frau hatte sich mit schwarzen, dornigen Ranken in ihre eigene Haut verbissen. Ihre Augen rollten sich in den Höhlen, bis der Eldar nur noch das Weiße sah und wurde Zeuge, wie sich die Halb-Dämonin schaudernd und hysterisch lachend mit der eigenen Klinge Striemen in Arm und Oberschenkel sägte. Geschickt wendete der Autarch und nutzte den Moment, der verhassten Feindin im Vorbeifliegen eine tiefe Wunde zu reißen.

Zweimal noch umkreisten sich die Todfeinde wie bei einem makabren Tango mortale.
Zuerst hieb die warpverseuchte Chempansey wie besessen auf ihn ein, als sei er eine Blutfliege, die sie unbedingt an der Wand zerquetschen wollte. Sein eigener Hieb wurde von ihrem Klingenwirbel abgelenkt. Zerschrammt und angeschlagen ging es dennoch für den Autarchen weiter. Seine Gegnerin schien wiederum Schwierigkeiten mit ihrer Waffe zu haben, obwohl sie dieses Mal die Oberhand behielt. Seine eigene, hastig geführte Klinge, glitt summend an ihrem mit Male gezeichneten Rücken ab der zornig aufglühte.

Sie war erschreckend schnell. Ihre Haut scheinbar ein unüberwindbares Hindernis. Nichts, was ihn nun noch aufhalten konnte. Dieses Mal blieb er in ihrem Orbit und hieb mit verbitterter Entschlossenheit auf den schlanken Leib ein. Die Halb-Dämonin wand sich wie eine Schlange und biss mit der eigenen Klinge zu. Ihr letzter Hieb musste irgendetwas Elementares getroffen haben. Das angeschlagene Jetbike schlingerte davon, schwankte wie ein betrunkener Aurorakäfer durch die Luft, stieß kristallene Einzelteile ab und schließlich verlor Neliel die Kontrolle darüber. Das Geräusch, mit dem sich die spitze Schnauze des Bikes in den Sand grub, war wie der letzte Klagelaut eines tödlich verwundeten Tieres. Seinem Reiter brach es den schlanken Hals.

Boshaft lächelnd ging Tatauier auf den gefallenen Krieger von Ulthanash zu.
Als neuer Champion würde sie so ihrem Meister Imcarius nicht nur einen Titel mitbringen. Die Dienerin Slaaneshs griente amüsiert, als sie vorsichtig Neliels blassroten Seelenstein löste. Nicht nur einen Titel, nein – auch ein Präsent…


---

Der Kampf in Fakten:
Spoiler
Tatauier Startlebenspunkte: 3
Neliel Startlebenspunkte :3

Tatauier: 1 Schuss – 1 Treffer (2) – 1 Wunde (5) – ReW hält (5)
Neliel: 1 Schuss – 1 Treffer (6) – 1 Wunde (3) – RW hält (6)

Tatauier Lebenspunkte nach Beschuss: 3
Neliel Lebenspunkte nach Beschuss: 3

Tatauier greift an.

======

Bonusattacken Tatauier: 2

1. Nahkampfrunde:
Autarch: 3 Attacken – 1 Treffer (3,3,5) – keine Wunde (1,1,2)
Tataurier: 7 Attacken – 2 Treffer (1,1,2,2,3,4,6) – 1 Wunde (3,4) – ReW hält (5)

Tatauier Lebenspunkte: 3
Neliel Lebenspunkte: 3

=====

Bonusattacken Tatauier: 1 ReW hält nicht (1)

2. Nahkampfrunde:
Autarch: 3 Attacken – 2 Treffer (1,4,4) – 1 Wunde (2,5) – RW hält nicht (1)

Tatauier Lebenspunkte: 1
Neliel Lebenspunkte: 3

=====

Bonusattacken Tatauier: 6

3. Nahkampfrunde:
Autarch: 3 Attacken – 1 Treffer (1,3,6) – keine Wunde (3)
Tataurier: 10 Attacken – 4 Treffer (1,1,1,2,2,3,5,5,5,6) – 3 Wunden (2,4,6,6) – 3 ReW halten (4,4,4)

Tatauier Lebenspunkte: 1
Neliel Lebenspunkte: 3

=====

Bonusattacken Tatauier: 1 Rew hält (5)

4. Nahkampfrunde:
Autarch: 3 Attacken – 2 Treffer (3,4,4) – 1 Wunde (1,6) – RW hält (6)

Tatauier Lebenspunkte: 1
Neliel Lebenspunkte: 3

=====

Bonusattacken Tatauier: 2

5. Nahkampfrunde:
Autarch: 3 Attacken – 3 Treffer (4,6,6) – 2 Wunde (3,6,6) – RW halten (4,6)
Tataurier: 6 Attacken – 3 Treffer (2,2,3,4,6,6) – 1 Wunde (2,2,5) – ReW hält nicht (2)

Tatauier Lebenspunkte: 1
Neliel Lebenspunkte: 0 - tot
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Der unterlegene Held von...
Spoiler

Presage of Death

Bevor Neliel in den Rang eines Autarchen aufgestiegen ist, hat er einen langen Weg bestritten auf dem er die verschiedenen Kriegskünste der Eldar und seinen Aspekten kennen lernte.
Anfangs nur ein einfacher Gardist hat er schnell den Umgang mit den starken und schweren Waffen der Feuerdrachen gelernt, die Ihn nach weiterer Einschätzung seines Könnens aufgenommen haben um seine Fähigkeiten weiter zu verbessern. Nach mehreren Jahren beim Aspekt der Feuerdrachen und vielen geschlagen Schlachten hat er sämtliche Finessen der Feuerdrachen gemeistert und war auf dem besten Wege in den Rang eines Exarchen der Feuerdrachen zu gelangen.

Doch bevor dies geschah entschied sich Neliel den Aspekt der Feuerdrachen zu verlassen um seinen Umgang mit dem Schwert zu verbessern sodass er seine Fähigkeiten erweitern konnte. So geschah es das sich Neliel entschloss sich um eine Aufnahme beim Aspekt der Skorpionkriegern zu bemühen. Bevor er jedoch beim Aspekt der Skorpionkrieger aufgenommen wurde, musste er sich in einem Übungskampf beweisen. Was zu diesem Zeitpunkt allerdings niemand wusste war, dass Neliel, in seiner Zeit bei den Feuerdrachen, im geheimen den Umgang mit dem Schwert geübt hat. Dadurch hat er sich im Übungskampf gut geschlagen und wurde ohne zu zögern in den Aspekt der Skorpionkrieger aufgenommen. In den folgenden Jahren meisterte er den Umgang mit dem Skorpionschwert und wurde zu einem der besten Nahkämpfer die der Aspekt der Skorpionkrieger je hervorgebracht hat. Nachdem er nun also Umgang mit dem Schwert gemeistert hatte und auch weiterhin hervorragend mit Schusswaffen umgehen konnte, wollte sich Neliel einem weiteren Aspekt der Eldar zuwenden: Dem Aspekt der Kriegsfalken.

Zu diesem Zeitpunkte entwickelte sich bei Neliel eine Leidenschaft für Befehlsgewalt und Strategie und ihn auf den Pfad eines Autarchen führte. Etliche Jahre beim Aspekt der Kriegsfalken lehrten ihn den meisterhaften Umgang mit den Falkenflügen, sodass er ungehindert durch die Lüfte fliegen konnte und seinen Gegnern Tod und Verderben brachte. Seine Kenntnisse vom Aspekt der Feuerdrachen und dem Aspekt der Skorpionkriegern brachten ihm dabei entscheidende Vorteile sowohl im Fernkampf als auch im Nahkampf zu brillieren. Somit war sein Weg zum Autarchen besiegelt und Neliel führte von diesem Augenblick an die Armeen der Eldar in den Krieg. Im Laufe der Jahre in seinem Rang als Autarch hat er seine Kampftechniken weiter verbessert und sich weitere Fähigkeiten der anderen Kriegsaspekte der Eldar angeeignet.

Autarch (Sonderregeln sind für das Arenamatch
uninteressant/nicht zu gebrauchen :-) )

KG: 6 / BF: 6 / S: 3 / W: 3(4) / LP: 3 / I: 6 / A: 3 / MW: 10 / RW: 3+

Ausrüstung:
Shurikenpistole (12 Zoll / S: 4 / DS: 5 / Pistole),
Plasmagranten, Impulsminen, Energiefeld (Rettungswurf 4+)

Optionen:
-Eldar-Jetbike
(Wiederstand +1 / synchronisierte Shurikenkatapulte 12 Zoll
/ S: 4 / DS: 5 / Sturm 2)
-Impulslanze
(6 Zoll / S: 6 / DS: 4 / Sturm 1, Sonderregel Lanze nur gegen Fahzeuge interessant)
-Bansheemaske
In der ersten Runde eines Nahkampfes haben Modelle mit Kampfmasken
initiative 10 und negieren Initiativeboni durch Gelände oder Granaten.)
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"We are more than the sum of our knowledge,
we are the products of our imagination."
~Ancient Proverb


13

03.05.2010, 09:24

Der Eldar stand in dem Stall welcher sich nahe seiner Unterkunft befand und tätschelte die Schnauze seines Reitdrachen. Diese gewaltige mit Schuppen gepanzerte Echse begleitete ihn nun schon lange Jahre und mittlerweile war sie sowas wie seine Seelenverwandte und das in mehr als nur einer Richtung. Es schien das er im Kampf von ihrem Blutdurst angesteckt wird, oder umgekehrt. Auch hatte er ein Gespür dafür entwickelt wenn sie sich in Erwartung auf einen neuen Kampf anspannte. Diese Vorwarnungen waren oft deutlicher als jegliche Ortungsgeräte welche er bei sich trug. Diesmal war doch etwas anders an ihrem Benehmen. Zwar war da die Vorfreude auf einen Kampf doch das übliche Selbstbewusstsein fehlte. Es schien als würden sie diesmal einem ebenbürtigen Gegner gegenübertreten.

Tief im Schatten seiner Kammer saß eben dieser Gegner und grunzte voller Vorfreude auf seinen nächsten Kampf. Alle bisherigen Gegner hatten sich als minderwertig erwiesen und er lechzte bereits nach jemanden der ihn wirklich herausforderte. Seine kleinen Helfer brabbelten nur was von „Großes Schuppenwesen“ womit er nicht wirklich was anfangen konnte, sich aber doch eine schöne Trophäe versprach. Dann endlich war es soweit und die Tür zu seiner Kammer öffnete sich, dies war das Zeichen das die Schlacht beginnen konnte. Mit einem Schrei der seinen ganzen Zorn beinhaltete stürmte er hinaus...

14

03.05.2010, 20:48

Ein dumpfes Dröhnen breitete sich in der ganzen Arena aus und es schien fast so als würde ein kleines Erdbeben heran rollen. In den Reihen der Orks breitete sich ein Ruf aus welcher schon bald durch die ganze Arena hallte „GrimGul! GrimGul! GRIMGUL!“ Und schon raste ihr Waaaghboss auf seinem gepanzerten Bike und mit einem wahnsinnigen grollenden Lachen in die Arena und kam schlitternd zum Stehen als er seinen Gegner suchte. Noch war niemand in der Arena zu sehen und erst recht nicht das große Monsta von dem seine Grots ihm berichtet hatten.

Eserion hörte seinen Gegner schon als er noch in den Katakomben auf den Weg zur Arena war. Es war eindeutig das primitive Geschrei von einem Ork und das Dröhnen eines ihrer kruden Fahrzeuge. Dies würde nicht der erste Ork sein welcher den Tod durch die Zähne seines Begleiters oder seines Schwertes findet. Er stieg in den Sattel seines Reitdrachen und schnallte sich fest da stürmte sein treuer Tier bereits mit großen Sätzen auf das Licht zu welches durch die große Öffnung am Ende des Ganges schien.

Wie eine Eidechse lief sein Drache an der Wand hinauf und hockte sich auf die Balustrade kaum das sie den Arenainnenraum betreten hatten. Doch saßen sie dann wie eine lauernde Katze, bereit sich jeden Moment auf ihre Beute, den gewaltigen Ork auf seinem Bike, hinabzustürzen. Eserion spürte wie sich jeder Muskel seines Reittieres verhärtete was ihr Losschnellen ankündigte.

GrimGul sah die große Echse mit ihrem Spitzohrreiter die Wand hinaufklettern noch ehe er sie erreichen konnte. Frustriert feuerte er seinen Raketenwerfer in Richtung seiner Gegner ab, traf aber lediglich einige Zuschauer welcher förmlich zerrissen wurden. In diesem Moment stieß sich die Echse ab und glitt auf den Ork zu. Noch im Flug feuerte Eserion einen Strahl extremer Energie auf den Ork ab, welche tief in das Fleisch des grünen Riesen schnitt. Auch der Ork beschleunigte sein Bike auf den heran gleitenden Eldar zu und in einem Knäul auf Fleisch und Stahl trafen sie aufeinander.

Der Eldar und sein Reittier schlugen wie geschuppte Blitze zu doch sie vermochten es nicht die dicke Lederkleidung des Orks zu durchdringen. In der Tat fras sich Eserions Kettenschwert sogar fest, so dass er nun hilflos daran riss und versuchte es wieder zu befreien. GrimGul schlug nach dem Drachen und schaffte es seine Energieklaue um seinen schlangenartigen Hals zu schließen, was das Tier mit seinem Leben bezahlte. Augenblicklich stürzte es zu Boden und sein Reiter schaffte es gerade noch abzuspringen, stand nur aber unbewaffnet vor dem riesigen Ork. Dieser ließ nur ein verächtliches Schnauben vernehmen als er Gas gab und direkt auf den Eldar zuhielt.

Eserion merkte wie ihn die Kräfte verließen, lange würde er dem gepanzerten Gefährt des Orks nicht mehr ausweichen können. Mit dem Mut der Verzweiflung versuchte er sich von der Front des Bikes abzustoßen und so seine Waffe wieder zu erlangen, welche immer noch im der Schulter des Orks steckte. Doch gerade als er sein Schwert ergreifen wollte sah er das er trotz allem zu langsam war und die Klaue des Orks seinen Rumpf durchtrennte...

GrimGul grunzte zufrieden als er sich des Eldars endlich erledigt hatte und fuhr langsam auf dessen Reittier zu. Dessen zahnbewehrter Kopf würde eine sehr viel imposantere Trophäe ergeben...


Der Kampf in Fakten:
Spoiler
GrimGul: 1 Schuss – kein Treffer (4) Wiederholung (5) ein Treffer – eine Wunde (3) – ReW hält(5)
Eserion: 1 Schuss – eine Treffer (6) – eine Wunde (3) – DeW hält nicht (2)

Lebenspunkte GrimGul: 2
Lebenspunkte Eserion: 3

=====

Niemand greift an

1. Nahkampfrunde:
Eserion: 5 Attacken – 3 Treffer (1,1,4,4,5) – eine Wunde (1,2,6) – RW hält (5)
GrimGul: 5 Attacken – 2 Treffer (1,1,3,6,6) – zwei Wunden (3,5) – kein ReW hält (2,2) - InstantKill

Lebenspunkte GrimGul: 2
Lebenspunkte Eserion: 0
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Der unterlegene Held von:
Spoiler
Blaufuchs

Eserion "Blutschwert" ist ein Eldarkrieger einer Exoditenwelt.
Schon in seiner Jugend war sein Talent sowohl in direkten Kämpfen als auch sein taktisches Geschick zu erkennen und so wurde er zum obersten Vertediger seiner Welt ernannt.
Während seiner Schlachten im Dienste seines Volkes trat seine für einen Eldar ungewöhnliche Blutlust immer deutlicher zu Tage, doch solange er diese im Kampf gegen die Feinde seiner Rasse einsetzte wurde darüber hinweggesehen.
Auch seine Reitechse, ein für diese Welten typischer Laufdrache, teilte die Wut seines Herren, so dass schließlich kein anderer Eldar sich mehr in die Nähe des Tieres traute.
Während eines Überfalls einer Orkhorde auf seinen Planeten passierte es schließlich. Er tötete einige Aspektkrieger des Weltenschiffes Biel-Tan, welche zur Hilfe geeilt waren.
Seiner Meinung nach waren sie zu schwach, um den Waffen, die sie trugen, würdig zu sein. Er selbst könnte mit Hilfe dieser Relikte fiel besser seine Welt verteidigen und so erschlug er sie und nahm ihre Ausrüstung an sich, um
damit die mangelnde Exoditentechnologie auszugleichen. Diese Tat erschien ihm selbst als nicht weiter schlimm, griff er seine Opfer doch stets von vorne und mit Vorwarnung an. Sie waren einfach nur zu schwach um gegen ihn zu bestehen.
Mit Hilfe seiner erbeuteten Waffen gelang es ihm dann auch tatsächlich den Anführer der Orks zu erschlagen und so seine Welt zu retten.
Doch zu seinem grenzenlosen Erstaunen wurde er nicht als Held verehrt, nein, vielmehr wurde er nun von seinem eigenes Volk gejagt.
Angesichts dieser Ungerechtigkeit floh er voller Wut und Verbitterung von seiner Welt. Seit diesem Tag kämpft er sich durch die Galaxie und seine Kampfeslust nimmt immer weiter zu.
Auch sein Reittier hat seit einiger Zeit einen höchst ungewöhnlichen Appetit auf Blut entwickelt. Man mochte über Eserion sagen was man wollte, ein Tierquäler war er nicht, daher würde er seinen Drachen auch nicht lange dürsten lassen.

(Eserion zählt als Autarch aus dem Codex Eldar und sein Reittier zählt in jeder Hinsicht als Eldar-Jetbike (Es kann sehr hoch springen!))

KG 6/ BF 6/ S 3(4)/ W 3(4)/ LP 3/ I 6/ A 3(5)/ MW 10 /RW 3+(4+)

Ausrüstung:
Skorpionschwert (S +1, KEINE Energiewaffe)
Schurikenpistole (S 4/ DS 5/ Pistole)
Plasmagranaten (Offensivgranaten)
Fusionsstrahler (S 8/ DS 1/ 12 Zoll/ Sturm 1 Melter)
Energiefeld (4+ Rettungswurf)
Mandiblaster (+1 Attacke, zusätzlich zu der Attacke für mehrere Nahkampfwaffen)
Reitdrache (zählt als Eldar Jetbike, also W +1 und Einheitenklasse Jetbike)
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Snipper« (03.05.2010, 21:10)


15

03.05.2010, 21:55

Man sagt, das Grauen selbst sei angekommen........

.......der Wächter klopfte zögerlich an die Tür......sein Anliegen war banal aber er hatte Befehl zu dieser Respektlosigkeit.
Die Tür war nicht verschlossen und schwang wie in Zeitlupe quitschend auf. Im hinteren Bereich saß eine dunkle Gestalt mit dem Rücken zur Tür im Kerzenschein.
Der Wächter hielt sich eine Hand vor Nase und Mund.......der Würgreiz war fürchterlich und er musste dagegen ankämpfen, nicht aus der Kammer zu stürzen.
Er hörte ein langsames schabendes Geräusch, als er sich der Gestalt näherte. "Hallo", kam es kleinlaut aus dem Mund des Wächters und er erschrak selbst, als er seine Stimme hörte.
Handgroße Schaben stoben auf dem Boden in alle Richtungen der Kammer von der Gestalt weg. Das schabende Geräusch verstummte und die Gestalt erhob den Kopf.
"Was willst Du.......Sterrrrrrrrrrrrblicherrrrrrrrrrrrr", fragte die Gestalt mit einer dunklen blubbernden Stimme.
"I......i.......ich soll Euch mitteilen, dass Euer Bike nicht neben der Drachentränke stehenbleiben kann", sagte der Wächter.
"Waaaaaaaaaas?"........Die Gestalt sprang auf, drehte sich um und der Wächter sah in eine gräßliche Fratze des Todes, bevor eine riesige Sense seinen Schädel vom Rumpf trennte.

Der Ordenspriester sah hoch, als er die schrecklichen Schreie hörte............es war nicht das erste mal, dass heute jemand in der Kammer dieses Wahnsinnigen starb. Sein Griff verfestigte sich um seine Waffe.
Eine gepanzerte Templerhand erfasste seine Schulter......."Haltet Euch zurück, Bruder......Eure Gelegenheit wird kommen........schon bald!"
MfG
Schwertbruder

0==[xxxxxxxxxxxxxxx>
Keine Furcht! Keine Gnade! Kein anderes Bier!


"Nirgendwo wirst Du mehr X-Wing Spieler versammelt finden als hier!"

16

04.05.2010, 16:17

Marius Corvus, Ordenspriester der Schwarzen Samariter Vs. Karillion, der Pestreiter des Nurgle

Marius Corvus, Ordenspriester der Schwarzen Samariter, stand in der Arena und wartete auf seinen Feind. Zu lange musste er die Schmerzensschreie aus dessen Kammer ertragen und er war gewillt diesem Scheusal in der Arena den Garaus zu machen.
Er überprüfte noch einmal seine Waffen und machte eine Feinjustierung seiner Optiken, die rotglühend aus den Höhlen des Totenkopf-Kriegshelmes hervor starrten und ihn ein wenig wie einen Diener der Chaos Götter erscheinen ließen. Marius Corvus war jedoch das extreme Gegenteil eines Diener des Chaos.......

Als das gegenüberliegende Tor geöffnet würde, festigte sich der Griff um seine Waffen und er machte sich bereit, das Scheusal zurück in die Hölle zu schicken.
Schwarzer Nebel quoll aus dem Schlund der Katakomben und tastete sich langsam in die Arena.
Marius Corvus musste sein Helmatemgerät auf „Abschottung“ stellen, um nicht vom fauligen Gestank überwältigt zu werden. Käferschaaren folgten dem Nebel und breiteten sich überall in der Arena aus. Marius Corvus stand inmitten von Schabengetier, bewegte sich jedoch keinen Millimeter..........hochkonzentriert auf den dichten Nebel.
Dann kam das Scheusal aus dem Nebel gerast.........in Zeitlupe durchbrach das altertümliche Bike die Nebelwand und raste auf Marius Corvus zu. Der Ordenspriester der Schwarzen Samariter hatte sich eine Taktik zurechtgelegt. Er schleuderte das heilige Licht Richtung Gegner, ergriff die Zündung des Sprungmodules und ging in eine gebeugte Angriffshaltung, die den Absprung unterstützen sollte. Das heilige Licht zündete nicht, schwarzer Nebel drang in die Ansaugöffnungen des Sprungmodules ein und verursachten einen Kurzschluss in der Düsenelektrik.......klick.....klick.....klick.......mehr war nicht zu hören, als die Höllensäure den Ordenspriester frontal traf. Die meisterhafte Rüstung von Marius Corvus knisterte und versuchte sich mit aller Macht gegen die höllische Flüssigkeit zu behaupten, konnte jedoch der Macht des Nurgle nichts entgegensetzen.
Der Ordenspriester drehte sich gepeinigt und qualmend im Kreis, während er versuchte, sich des funktionsuntüchtigen Sprungmodules zu entledigen.
Die Zuschauer verlangten nach mehr und wollten nun den Ordenspriester tot sehen.
Marius Corvus aktivierte mit letzter Kraft sein Rosarius, so dass sich ein Energiefeld zwischen Rüstung und Körper legte.

Karillion, der Pestreiter des Nurgle, konnte sich ein leises Kichern nicht verkneifen, als er den Ordenspriester bei seinem Todeskampf sah. Zu groß war die Vorfreude auf seine mögliche Trophäe, die ihm sein Gott versprochen hatte.
Er drehte eine Runde durch die Arena, um sich feiern zu lassen und ging dann wieder aus voller Fahrt zum Angriff über. Der Ordenspriester der Schwarzen Samariter sammelte seine letzte Kraft und schleuderte sein Crozius Arcanum frontal auf den zurasenden Gegner, der seinerseits eine monströse Sense in Angriffsposition brachte. Die Energiewaffe des Priesters landete direkt im abartig geformten Maul des Nurglegenerals, verschwand im Schlund der Missgeburt und verursachte eine Verpuffung innerhalb des Nurglekriegers, woraufhin der General übelriechend aufstieß.
Karillion schwang seine fürchterliche Dämonensense „Seuchentod“, traf den Priester aus voller Fahrt und spießte ihn förmlich auf.
Während die Sense begann den Ordenspriester von innen heraus aufzulösen, stoppte Karillion sein altertümliches Bike, stieg ab und ging langsam auf den zuckenden Marine zu, aus dem die Dämonenwaffe ragte. Langsam hörten die Bewegungen des Feindes auf und Karillion begann zu grinsen, soweit das seine entstellte Fratze zuließ. Er wies seine Waffe mit einer Handbewegung an, von dem Feind abzulassen, so dass „Seuchentod“ zu Boden viel.
Beim Ordenspriester angekommen blickte er noch einmal in die Runde der Arenazuschauer, die ihn brüllend und geifernd aufforderten, den Krieger zu töten. Doch Karillion wusste, dass der Ordenspriester bereits tot war. Mit einem Ruck riss er dem Gegner den Helm vom Rumpf und zeigte den brüllenden Zuschauern die leere Rüstungshülle aus der nur Schaben und eine breiige Masse quollen. Dann warf er die Rüstung in den Arenasand, wo sich alles in Asche verwandelte und langsam durch einen leichten Wind hinfort geweht wurde. Die Menge war begeistert.
Der Ordenspriester war unwürdig gestorben aber Karillion hatte es genossen übermächtig zu sein. Er bestieg sein Bike und verschwand in rasender Geschwindigkeit mit „Seuchentod“ im Nebel, aus dem er erschienen war...............sein nächster Gegner würde einen nicht so schönen Tod sterben!


Der Kampf in Fakten
Spoiler
Startlebenspunkte Marius: 3
Startlebenspunkte Karillion: 3

Marius: 1 Schuss – 1 Treffer (5) – keine Wunde (1)
Karillion: 2 Schuss – 2 Treffer (5,6) – 2 Wunden (3,3) – kein ReW hält (2,3)

Lebenspunkte Marius: 1
Lebenspunkte Karillion: 3

=====

Marius greift an.
Karillion Bonusattacken: 2

Marius: 6 Attacken – 1 Treffer (1,2,2,3,3,4) nach Wiederholung (1,2,4,4,5) 4 Treffer – 1 Wunde (1,2,4,6) – ReW hält nicht (2)
Karillion: 5 Attacken – 3 Treffer (1,3,6,6,6) – 2 Wunden (3,5,6) – 1 ReW hält (1,4)

Lebenspunkte Marius: 0
Lebenspunkte Karillion: 2
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Der unterlegene Held von........
Spoiler
......Das Böse
Marius Corvus, Ordenspriester der Schwarzen Samariter

(nach Codex:Black Templars)

Ordenspriester
- Meister der Reinheit (KG5|BF5|S4|W4|LP3|I5|A3(5)|RW2+)
-Crozius Arcanum (E-Waffe->ignoriert rüster)
- Meisterhafte Waffe (1 TW wiederholen)
- Litaneien des Hasses (alle TW wiederholen wenn er angreift)
-Rosarius (4+ Retter)
- 1 x Nahkampfwaffe (2.NKW->+1A)
- Bionics (6+FnP)
- Crux Terminatus (+1A)
- Meisterhafte Rüstung (2+ Rüster)
- Sprungmodul
- Heiliges Licht von Antioch (12“, Schußwaffe, trifft immer auf 2+, verwundet immer auf 2+, DS3)
- - - > 196 Punkte

Marius Corvus ist vor 500 Jahren mit einem Angriffskreuzer und 50 Brüdern in einem Warpsturm verschollen.
Als der Warp das Schiff schließlich wieder ausspie, waren nur noch Marius und ein Dutzend seiner Brüder übrig
und das Schiff stürzte auf einen ihnen unbekannten Planeten.
Als sie den Planeten erkundeten, entdeckten sie die Arena.
Um zu überleben mussten sie kämpfen und seitdem schlägt sich Marius durch blutige Arenakämpfe.
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04.05.2010, 22:58

Come come infernal war awake beasts of hell...

Da war es wieder, dieses infernalische Brüllen und Kreischen, das einen normalen Menschen schon längst in einer Ecke heulend zusammen kauern ließe. Solche Geräuschkulissen sind nichts für Normalsterbliche und beim Imperator, Kyrian war zum Glück kein Normalsterblicher. Kyrian war zwar verloren, gebunden, verdammt und verflucht dazu auf diesem vermaledeiten Planeten auf ewig sein Dasein zu fristen, aber ein Normalsterblicher war er schon seit zwei Jahrhunderten nicht mehr. Wie sehr dieses Ding auch kreischte und sogar ihn mit Beklemmungen erfüllte, er musste dennoch zu diesem Wesen gehen und es aus seiner Kammer lassen, damit es in die Arena konnte. Vielleicht würde es dort ja seiner mordlüsternen Gier einige Befriedigung verschaffen? Wahrscheinlich aber eher nicht.

Die Wächter hatten das Viech in den weiten Ausläufern der umgebenen Steppe aufgegriffen, in denen eigentlich nichts mehr lebte oder überhaupt existierte, außer einer großen Leere. Dennoch war dieses Wesen dort gefangen worden und das unter enormen Verlusten. Damit war klar, das es in die Arena musste. Dort würde es dem Geist des Krieges dienen, der diesen Planetoiden durchdrang. Mittlerweile hatte es während seiner Gefangenschaft zweiundvierzig Bedienstete dieses Kampfschauplatzes in kleine Scheiben zerschnitten und jeder, der es wieder in die Arena entlassen wollte, musste mit einem sehr plötzlichen und schmerzhaften Tod rechnen. Kyrian hatte bisher aber schon zwei Mal sein Leben riskiert und war davon gekommen. Nun würde er es ein drittes Mal wagen müssen. Er konnte gar nicht anders, ansonsten würde ihn etwas viel Schlimmeres wiederfahren als die ewige Verdammnis.

Kyrian näherte sich der Kammer, die tief in den Eingeweiden unter der Arena verborgen war. Das kreischende Brüllen wurde lauter und durchdringender. Sein Helm half ihm dabei diese Geräuschkulisse zu ignorieren und er ging langsam zu den Öffnungsmechanismen der Kammer. Der kritische Punkt war das Öffnen des Gatters, weil für einen kurzen Moment ein Spalt entstand, der groß genug war, das dieses Monster durchschlüpfen konnte. Wenn es denn wollte. Seine Kameraden standen hinter ihm und luden die Schockstäbe durch. Die einzigen Waffen, die ihnen erlaubt waren, um das Viech zur Räson zu bringen und in den großen Gang zu treiben, der zu den Kämpfen führte. Kyrian schaute seinen Nebenmann an und nickte ihm zu. Alle verstanden instinktiv. Es war soweit. Kyrian betätigte den Schalter und zog an dem Hebel. Das Gatter schob sich langsam in die Aussparung in der Felswand und die Lücke darin wurde sichtbar. Aus der Kammer hörte man plötzlich nichts mehr. So plötzliche Stille war schockierender als das vormalige Kreischen.

Der Moment war gekommen und ging vorrüber und ein entspanntes Schnauben der Männer ließ Kyrian selbst endlich seine Anspannung abwerfen.
Das infernalische Brüllen enttönte wieder, aber nun war es weiter weg im langen Gang zur Arena. Jetzt hörten sie auch zum ersten Mal eine Antwort, wie eine Herausforderung. Das pelzige Etwas seines Gegners Herrn hatte ihm den Kampf angesagt. Die Männer rannten alle den parallelen Weg zum Arenazugang entlang, um das Schauspiel mitansehen zu können. Gerade als Kyrian die Balustrade erreichte, trat dieses schleimige Wesen aus der Dunkelheit des Ganges und brüllte erneut. Dieses Mal war es unverkennbar ein Schrei des Krieges.

...
"Verlangt nicht von mir, leise in den Kampf zu ziehen, durch die Schatten zu schleichen oder meine Feinde still im Dunkel der Nacht zu überwältigen. Ich bin Rogal Dorn. Imperial Fist. Space Marine. Champion des Imperators. Meine Feinde sollen sich vor meinem Vormarsch furchtsam niederkauern und bei meinem Anblick erzittern."

Der Winter naht.

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18

07.05.2010, 13:41

Die Stimme des Großen Verschlingers hatte Einzug in die Arena gehalten und das mächtige symbiotische Wesen trat wachsam auf den Kampfplatz. Das Rund war von sattem grünen Gras bedeckt und ein einzelner Baum stand etwas asynchron in dessen Mitte, deren Stamm einen vielfachen Umfang des Symbiarchen betrug. Ein Raunen ging durch die Menge, denn keiner der Zuschauer war logischerweise diesem galaxisfremden Volk angehörig, doch jeder der hier anwesenden Spezies hatte schon üble Bekanntschaft mit der biomorphen Rasse gemacht. Ein überaus tapferer, aber auch törichter, ehemaliger Gardist des Imperiums schrie nach Rache und sprang in die Arena, um seinem Zorn Vergeltung zu verschaffen. Kyrian und seine Kameraden der Wächterschaft würden normalerweise nun einschreiten müssen und den dummen Menschen vom Kampfplatz beseitigen. Jedoch im Gegenwart eines übermächtigen Symbiontenkriegers der Tyraniden ließen sie sich davon nicht bei der Darbietung stören, die nun folgen würde.

Der Symbiarch schaute sich beiläufig zu dem Imperialen um und während der Gardist gerade seine Laserpistole auf das Wesen anlegen wollte, war der Symbiarch auch schon mit einem Satz bei ihm und weidete seinen Brustkorb auf. Die Orkz auf der Tribüne verfielen in beifallgebene Rufe und einer war doch tatsächlich kühn genug, es selbst ebenfalls zu versuchen. Während des Sprunges in die Arena hob er schon seinen riesigen Spalta zum Schlag. Doch auch dieses Mal war der Symbiont schneller und schnappte den Ork noch aus der Luft und landete den Kopf fressend mit beiden Beinen wieder sicher stehend auf dem grünen Grund. Ein weiterer Schrei ertönte aus der fremden Kehle des Symbiarchen. Weitaus durchdringender und schrecklicher anzuhören. Ein tiefes Timbre begleitete diesen Ruf nach Blut und Kampf und stieg zu ungeahnten Höhen innerhalb des riesigen Gebäudes auf.

Die Antwort erfolgte nun näher als beim ersten Mal. Ein ebenfalls tiefes Brüllen, das von einem Tier aus alten Tagen Terras zu kommen schien. Jegliches Aufbegehren der Zuschauer war nun verflogen und sie erdulteten eingeschüchtert die Ankunft des anderen Kämpfers. Ein großer Schatten wurde auf der anderen Seite im Eingang sichtbar und das bisher wenige Licht, das auf dessen Gestalt schien, erleuchtete einen fellartigen Körperbau. Riesige Tatzen, ein geifertriefendes Maul mit spitzen Zähnen, starke Nüstern und aufgerichtete, aufmerksame Ohren. Ein Wolf von Fenris und darauf sitzend ein Riese von einem Mann. Ein Space Marine des Imperators. Ein Astartes und Sohn des Leman Russ.

Kyrian, völlig fasziert auf den Ankömmling starrend, kannte dessen Namen. Er wußte von diesen Dingen und war interessiert, welche Streiter in der Arena kämpfen würden. Dieser Space Wolve war ein Lord, mit Axt und Schild bewaffnet, und soll einstmals ein großer Anführer und Freund des Logan Grimnar gewesen sein, dem dieszeitigen Herrn der Wölfe. Richard war sein Name und dieser barbarisch anmutene, imperiale Sternenkrieger ritt auf seinem Fenriswolf mit Schwung in die Arena und wurde vollends sichtbar. Sein Wolf fing anscheinend die Duftspuren des Aliengegners auf und der Wolf wechselte schnurstracks die Richtung und griff im Galopp den Symbiarchen an. Dieser blieb ungerührt stehen, sonderbar teilnahmslos im Gegensatz zu dem vorher gezeigten Gemetzel, und starrte auf den Ritter des Imperators in seinem Angriff.

Der Wolfslord schüttelte seinen Kopf, während des Ritts, als wenn ihn irgendwelche Fliegen belästigt hätten. Dennoch änderte sich nichts daran, das sein Wolf von Fenris den Kurs auf den Tyraniden beibehielt. Die Kontrahenten trafen aufeinander und die temporäre Lethargie des Xenos war verflogen und dieser sprang in die Luft, um dem Aufprall des wölfischen Tieres zu entgehen. Die Klauen des Symbiarchen hackten und stachen auf den Space Marine ein, so schnell das normale Augen ihnen nicht folgen konnten. Ein Schlag traf eine Lücke in der Servorüstung des Lords und das erste Blut spritze auf den bisher grünen Arenaboden.
Der Sternenritter zeigte jedoch keinerlei Schwäche und wuchtete in schnellen Schlägen seine Axt dem Tyraniden entgegen. Konzentrierte Treffer an Brust und Seite ließen den Symbiarchen vor dem Wolf des Space Marine zurück straucheln. Der ergebene Diener und Freund des Wolflord zögerte keinen Moment und schlug dem Tyraniden mit einem mächtigen Schlag seiner Vordertatze den Kopf ab.

Alles war so schnell geschehen. Kyrian hatte aber jeden Schlag von seinem Platz aus erkannt. Als wenn jemand alles in Zeitlupe eingefroren hätte, damit dieses kurze Aufeinandertreffen von Kraft und Geschick für die Ewigkeit festgehalten werden sollte. Nun beschleunigte sich der Zeitablauf wieder und Kyrian sah das Viech, das Monster das so viele seiner Wächterkameraden auf grausame Art getötet hatte, zu Boden gleiten und dessen Kopf gegen den einsamen Baum rollen. Der Fenriswolf brüllte triumphierend den heute grauschimmernden Himmel an und der Wolfslord streckte seine Axt in die Höhe. Eine langsame Drehung einmal in der Runde, um allen völlig ausser Rand und Band gerateten Zuschauern eine Huldigung abzugewinnen, wendete er in Richtung des Ausgangs und ritt würdevoll hinaus.

Der Kampf war vorbei und Kyrian, der Arenawächter, verließ mit seinen Kameraden ebenfalls den Schauplatz des Kampfes.




Der Kampf in Fakten
Spoiler
Richard greift an.
Symbiarch: Hypnotisches Starren (6,6)

1. Nahkampfrunde:
Symbiarch: 4 Attacken – 3 Treffer (2,4,5,6) – 1 Wunde (1,3,5) – RW hält nicht (2)
Richard: 6 Attacken – 3 Treffer (2,2,3,5,5,5) – 3 Wunden (3,5,5) - 3 Ini-Tests (2,4,5)

Lebenspunkte Symbiarch: 0
Lebenspunkte Richard: 2
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Der unterlegende Held von...
Spoiler
De La Metallica

Symbiarch >> KG 7 BF 0 S5 W5 LP 3 I 7 A 4 MW10 RW 4+

- Sensenklauen, alle Treffer 1 dürfen wiederholt werden
- Injektor, eine Verwundung von 6 schaltet sofort aus. Unabhängig von Widerstand, nach RW usw.
- Säureblut, für jeden nicht verhinderten Lebenspunktverlust beim Sybiarchen muss der Gegner
sofort einen Ini-Test bestehen. Ansonsten bekommt er eine Rüstungs- oder Deckungswürfe.
- Sprinten
- Zangenkrallen, rüstungsbrechend
- Hypnotisches Starren, bevor Attacken abgehandelt werden darf diese Fähigkeit eingesetzt werden.
Beide Spieler werfen einen W6 und addieren den Moralwert hinzu. Der Symbiarch ein gleich hohes oder höheres Ergebnis erzielt als das Ziel, darf dieses im gesamten Nahkampf nicht mehr attackieren.

Dies ist ein Kind des großen Verschlingers. Ein Kind ohne Namen und ohne Gnade. Vor Jahren auf einen unbewohnten Planeten gestrandet suchte er dort nach Wirten für den Schwarm aber alles was er fand war eine fast tote Welt. Nur alle paar Jahre sammelten sich an manchen Orten tausende Kreaturen der Galaxis. Auch wenn er keinen Namen trägt und ein Diener des Verschlingers ist so weiß er eines doch genau! Das er verdammt großen Hunger hat und es wieder nur Dosenfrass geben wird...

Spielweise: Bitte jede Runde Starren, wenn der Gegner nicht schon erstarrt ist. Danach bitte erschlagen.
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"Verlangt nicht von mir, leise in den Kampf zu ziehen, durch die Schatten zu schleichen oder meine Feinde still im Dunkel der Nacht zu überwältigen. Ich bin Rogal Dorn. Imperial Fist. Space Marine. Champion des Imperators. Meine Feinde sollen sich vor meinem Vormarsch furchtsam niederkauern und bei meinem Anblick erzittern."

Der Winter naht.

Amatherasu

Ordenspriester

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Dark Angels
Inquisition

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19

07.05.2010, 16:46

Astradon "Prediger der wahren Götter" saß umringt von seinen ergebensten Dienern neben seinem neuen Schüler und spielte versonnen mit dem Rosarius, welchen er Sybilla abgenommen hatte, als sie versucht hatte ihn zu töten und beobachtete mit gemischten Gefühlen die ersten Kämpfe der neuen Arenarunde.
Noch nie hatte es eine seiner auserwählten Sklavinen gewagt gegen ihn aufzubegeheren. Sie hätte es doch tatsächlich fast geschafft ihn mit dem Dolch zu töten.
Der Laserstrahl hatte zum Glück seinen ersten Novizen getroffen, ansonsten wäre es wohl sein Schädel gewesen, welcher verdampft worden wäre. Mit einem Ruck riss er an der an seinem Gürtel befestigten Kette und zerrte Sybilla wieder näher zu sich, nicht dass noch dieser schleimige Lüstling, von einem Slaneeshanhänger auf der Sitzreihe vor ihm auf dumme Gedanken kam.
Es hatte lange gedauert - fast ein Erdstandardjahr - um sie zu brechen. "... bin ich der Meinung, dass man loyale Teilnehmer am besten gleich umbringt bevor sie uns hier die Stimmung versauen! Findet Ihr nicht auch?" Astradon schreckte aus seinen Gedanken auf, als sich die hohe Fistelstimme von Hexenmeister Erratus, einem hohen Mitglied der anwesenden Gruppe aus den Reihen der Thousand Sons, einen Weg in seine Gedanken gebahnt hatte.
Der Hexer sah ihn aus zusammengekniffenen Augen an, scheinbar ahnte er, das Astradon ihm nicht zugehört hatte.
Erratus hatte sich zwei Kämpfe zuvor neben ihn Gesetzt.

"Nun..." begann Astradon vorsichtig und kramte in seinem Hirn nach einer unauffälligen Antwort "ich denke, man würde sich doch einiger göttergefälliger Gelegenheiten berauben, um den Dienern des Kadavers ihre Verblendung vor Augen zu führen. Ich bin der Meinung, dass es ein strahlendes Leuchtfeuer wäre, wenn wir hier in dieser Arena im fairen Zweikampf die Helden des korrupten Imperiums töten und Ihre Köpfe als präsent zu ihren Herren zurückschickten. Stellt Euch einfach vor..." Erratus hob abwehrend die Hand "Ja ich habe Euch verstenden bitte erspart mir Eure predigt, ich sehe Euren Standpunkt. Nichtsdestotrotz bin ich allerdings der Meinung, dass der ein oder andere bedauerliche Unfall uns schneller zu diesem Ziel führen könnte. Nehmen wir zum beispiel den letzten Kampf dieses aufgeblasenen Schoßhündchens des Verräters als Beispiel, es hätte nur eines kleinen Blendzaubers bedurft und sein Reittier wäre gestrauchelt, dann wären wir ihn sehr schnell los geworden und niemand hätte es gesehen."

Astradon lächelte ob dieses Vorschlags in sich hinein, blieb allerdings äußerlich ruhig, ja er ging sogar so wiet etwas Abscheu in seine Mine einfließen zu lassen, bevor er antwortete "Dies mein Freund, würde allerdings unseren Triumpf schmälern und die Ergebnisse wären nie frei von Zweifel sein. Wir müssen ihnen den wahren Glauben daher durch unsere Offenheit und Fairness nahebringen, nur so kann man ihre Herzen gewinnen."
Astradon konnte förmlich spüren, wie sein Gegenüber mit sich rang um nicht wütend zu werden, die Unterhaltung fing langsam an interessant zu werden.

Sybilla kauerte zu füßen ihres Meisters und starrte leer in die Arene. Seit ihres vergeblichen Mordversuchs an ihrem Herrn war viel Zeit vergangen, er hatte Ihr geholfen ihre Verblendung zu erkennen und war gut zu ihr, sie mochte ihn, am abend kam er immer zu ihr und las ihr aus dem Buch des Primarchen vor, der wie sie seinen Weg aus der Verblendung hin zu den wahren Göttern gefunden hatte.
Allerdings musste sie sich trotzdem immer wieder einer kleinen bohrenden Stimme erwehren, welche ihr immer sagte, es sei falsch und sie müsse die Diener der GÖtzen vernichten um die Menschheit zu retten. Sie wusste, dass sich der verbotene Teil in ihr freute als der Hüne auf seinem Wolf der Bestie den Gar ausgemacht hatte.
Sie hasste sich dafür.

Nytaine

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20

08.05.2010, 22:23

It's a beast, never to be tamed...

Ein stetes Knistern erfüllte die stickige, trockene Luft. Ozongeruch umflatterte das sich kräuselnde Energiefeld wie Motten eine Flamme. Regungslos und mitten im Sprung erstarrt, wie eine besonders lebensnahe Plastek-Nachbildung aus einem Biologis-Kurs, schwebte das käferartige Alptraumtier mitten im Raum. Angestrahlt von einem Scheinwerfer, dessen Quelle sich irgendwo droben im fahlen Halbschatten des Raumes verbarg. Ein fensterloses Sandsteinquadrat, dessen einziges auffälliges Merkmal seine enorme Größe darstellte. Mit seinen kahlen, rauen Wänden und der vorherrschenden Leere wirkte es wie eine absurde Ausstellung der modernen Immersion-Strömung, die jeweils bewusst nur ein Exponat in einen gigantischen Raum stellte, um so den Fokus darauf zu lenken. Elektrostatik schwebte wie Staubflocken umher und ließ unwillkürlich Haare zu Berge stehen, sobald sich jemand hierher verirrte. Die beiden ungleichen Gestalten, die sich am Boden auf einer schäbigen Charnodon-Decke die Zeit vertrieben, achteten längst nicht mehr darauf.

Der eine war ein muskelbepackter Hüne, mit einem breiten, kantigen Schädel und beinahe eingefallen wirkenden Zügen. Eine platte, breite Nase kauerte zwischen kleinen, stumpf drein-blickenden Äuglein und aus dem halboffen stehenden Mund ragten zwei Hauer. Ihm gegenüber hockte im Schneidersitz sein genaues Gegenteil. Der andere war kleiner als ein Mensch, zierlicher und drahtiger als ein solcher und seine Augen sprühten vor listiger Intelligenz. Wie eine geschickt ausgewählte Karikatur trugen beide ähnliche Kleidung, scheinbar ausgesonderte Armeebestände in Sondergrößen. Beide Metamenschen in einem Stillleben der Kriegsbereitschaft vereint. Es waren jedoch ganz besondere Kriege, in die sie zogen. Sie waren beide Jäger. Auch ihr Waffenarsenal bewies dies, trug der Halbling doch ein modifiziertes Präzisionslasergewehr auf den Rücken geschnallt und sein Kumpan einen klobigen, vielgeflickten Neuro-Netzwerfer. Unterdrücktes Husten und das leise Rascheln von Karten waren die einzigen Geräusche. Abgesehen von vereinzeltem Magengrimmen und Fürzen des Riesen. Alles Dinge, die den Halbling längst nicht mehr störten. In den langen Jahren, die er nun mit dem ungeschlachten Ogryn auf die Pirsch ging, hatte er ihm inzwischen die Grundzüge eines alten Kartenspiels beigebracht. Ein simples Kinderspiel, das er sich einst zusammen mit seinen lange verstorbenen Geschwistern ausgedacht hatte. Für den naiv-kindlichen Verstand seines Gefährten und um die Langeweile zu vertreiben, war es angemessen. Besser auf jeden Fall als billige Holo-Pornos.

Gevric und Bollek, die zwei seltsamsten Wildjäger diesseits des Ascyrr-Nebels, warteten auf ihren versprochenen Lohn. Ihre Beute präsentierten sie offen zur Begutachtung, inzwischen eingeschlossen in einen schimmernden Stasiskäfig. Jenen und die Stasisfeldgranate, die das Vieh zuerst einfing, hatte der Verstand des Unternehmens mit den Verdiensten ihrer letzten Coups auf dem Schwarzmarkt erstanden. Keine Fragen und keine Spuren, keine Lizenz notwendig - auch wenn es ihn auf diese Weise ein kleines Vermögen gekostet hatte. Ihm ging es ohnehin nur um den Kitzel der Jagd. Lohn und damit erstandene Ausrüstung bedeutete nur die reibungslose Fortsetzung seiner Berufung. Seiner Sucht. Seiner Gier nach dem Gefühl erneut die Beute gestellt zu haben. Und wie tödliche, erlesene Beute es dieses Mal gewesen war.

„Das da“, Gevric hieb einen Daumen wie einen Dolch in Richtung Tyranide, „wird uns beide reich machen, mein verehrter Matschkopf. Amasec für mich, aber nicht das gepanschte Abwaschwasser, nein der gute Stoff... und Jorubel-Kekse für dich.“ Bollek gluckste zufrieden wie ein kleines Kind. Seine Bedürfnisse waren durchaus recht einfach zu befriedigen. Während der Alphakrieger blind mit kalter Intelligenz ins Leere stierte...

"We are more than the sum of our knowledge,
we are the products of our imagination."
~Ancient Proverb

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Nytaine« (09.05.2010, 21:52)