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Nebressyl

Ordenspriester

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21

15.04.2019, 15:35

In puncto Ausbildungskompanie stimme ich dir absolut zu. Das macht die Sache eher unstimmig...obwohl nicht alle Scouts noch Anwärter sind. Namaan zum Beispiel ist/ war ein altgedienter Scout Sergeant der 10. Kompanie der ersten Legion.
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MisterSinister

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22

16.04.2019, 17:43

Zitat

Dennoch muss ich sagen das ich dabei bleibe und für mich Warhammer 40k mit einer der besten Universen ist.

Dem muss ich mich einfach anschließen - auch wenn zuletzt recht viel passiert ist, ist das Universum an sich noch immer in meinem geliebten Grundsetting. Daran ändert sich auch nichts, wenn mehr "wichtige" Welten verloren gehen oder sowas, genau das ist doch der Kern des 40k-Universums: Die Menschheit steht am Abgrund.

Allerdings hat sich die Erzählweise stark geändert, insofern dass die jahrelange Stagnation nun aufgebrochen werden soll, nur passiert das halt nicht sonderlich elegant. Wie Robal schon sagt ist das sehr plump aufgezogen und die Motivation dahinter fällt ebenso plump ins Auge; wenn gar nichts mehr geht, wacht halt nochmal ein Primarch auf oder Cawl macht nochmal einen auf Deus ex machina, da lässt sich schon ne billige Lösung finden. Das war in meinen Augen wirklich schmerzhaft unelegant, ich könnte mich aber damit arrangieren, weil ich die 40k-Geschichten eh nicht über das Niveau eines Groschenromans erheben würde, allerdings gibt es zwei Aspekte, die mir sehr sauer aufstoßen und meine Fluffliebe tatsächlich gefährden können.

Das eine ist der technologische Fortschritt des Imperiums, der einfach so aus dem Nichts (Deus ex machina) wieder ins Rollen kommt. Das andere sind die Primarchen, die man anscheinend wieder als Aktivposten einbauen möchte.

Diese zwei Punkte wirken dem Grundsetting meiner Meinung nach direkt entgegen, weil so die Hoffnungslosigkeit des Imperiums wieder relativiert wird. Technologie war ursprünglich eine sehr endliche Ressource, die es um jeden Preis zu schützen galt, mit dem technologischen Fortschritt steigt ihre Ersetzbarkeit jedoch enorm. Die Primarchen waren dabei auch ein Sinnbild dafür, dass die Menschheit ihre besten Zeiten hinter sich hat und alles in allem waren all die Geschichten und Sagen vergangener Helden sogar eine Steigerung der Hoffnunglsosigkeit (es war einmal und ist nicht mehr). Gerade Letzteres war mir immer sehr wichtig, weil all die Superlative des 40k-Universums im Grunde nur eine Funktion hatten, nämlich das Leben eines normalen Bürgers und nicht-Helden als noch trostloser und vollkommen aussichtslos darzustellen. Sowohl der technoligsche Fortschritt als auch Primarchen-aus-dem-Hut bieten sehr viel Hoffnung, weil es plötzlich mal bergauf gehen kann, was eigentlich seit dem Beginn von 40k undenkbar war.

Um dem entgegenzuwirken kommen dann auch Dämonenprimarchen um die Ecke und die Galaxis wird vom Warp zerrissen, damit dennoch eine Waage gehalten wird. Dabei bleiben die ganzen Nicht-Helden einfach total auf der Strecke, was ich eben sehr schade finde, da genau dieser Gruppe mein eigentliches Interesse galt. Ich finde Superlative gut, wenn sie einen Kontrast bilden zu dem, was man sich unter einem "normalen" Leben vorstellte, doch einen Clash der Superlative finde ich eher uninspiriert und fad.

Robal

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23

16.04.2019, 19:16





Ich bin zwar grundsätzlich nicht gegen das Wiederkommen der Primarchen oder gegen neue Technologie. Das Problem ist, wie MisterSinister schon geschrieben hat, die Umsetzung des Ganzen.
Wenn die Endzeitstimmung trotz dem Fall Cadias (welcher relativ zum großen Riss ja eigentlich vollkommen relativiert wird...) und der Aktivität aller Bedrohungen nicht stärker sondern eher schwächer wird hat man die Balance umgeworfen und damit die Atmosphäre zerstört.. Und wenn das was einen interessiert und gespannt gehalten hat weg fällt verliert man auch Interesse am Ganzen.
Siehe Star Wars. Sehr viele früheren Fans haben in den letzten Jahren viel ihrer Begeisterung verloren, manche sogar ganz. Es fehlt einfach die gleiche, enge Bindung welche man zuvor hatte und ohne sie verschwindet das Interesse daran was denn nun in diesem Universum passiert.

Bei 40k hat man den Bogen zum Glück noch nicht überspannt. Aber es gab definitiv eine deutliche Wandlung vom tristen Grimdark zu einem.... marveligeren(?) Image bei welchem nicht verzweifelter Trotz sondern die immer siegreichen Helden im Zentrum stehen.
Brutvater (aka Area-Moderator) des Tyraniden-Bereichs

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Auszug aus Psalm 23

24

16.04.2019, 22:39

Nagut da grade der große Stimmungsumschwung zum Hoffnungsvollen sterben kommt.

Was gefällt euch bei den neuen Fluff am besten?
Bei mir ist es der Nexos der des Genestealer Cult.
Für den plane ich sogar ein Umbau mit Taschenlampe obwohl er mMn nicht auf dem Schlachtfeld stehen sollte.
(Wenn ich den inneren Schweinehund überwind.)

25

17.04.2019, 15:52

@MisterSinister

Ich verstehe den Aspekt der uneleganten Lösung durchaus und sehr gut.
Natürlich ist es plump und relativ dämlich, das ein Dude aus dem Bruderkrieg der unschierbare 10.000 Jahre überlebt hat, auf einmal mit Eldar zusammen einen Primarchen zurückholt.
Dazu nicht nur den zurückholt sondern gleich noch eine Horde ganz neuer Space Marines aus dem Glas mitbringt, mit neuer Panzerung.

Ein schlags auf Auge der literarischen Stilmittel die man dafür genutzt hat, das Rad wieder in Gang zu setzen.

Aber was könnte die Hoffnung der Menschheit mehr schmälern als ein kurzer Aufstieg und ein noch tieferer Fall? ^^ :ctan:

Mich persönlich würde es sehr überraschen, das das Imperium jetzt tatsächlich eine Führungsrolle im Universum einnimmt und all die Chaoten und Xenos zurückdrängt.
Der Oberschlumpf wird nicht für all die Problem die das Imperium hat zeitgleich eine gute Antwort finden.(hoffe ich)
Ansonsten wäre das auch für mich ein Grund zum fluchen.

Es bleiben ja immer noch die Intrigien und Machtspiele innerhalb des Imperiums vorhanden. Ich dneke auch das der Rat von Terra der so direkt abgesetzt wurde, sicherlich von seinem Macht verlust begeistert ist.
Es wäre eigentlich viel großartiger, wenn durch eine Intrige der oberste Schlumpf praktisch dem chaos serviert wird oder er einfach so zu Boden geht.
DIe Menschheit sich gerade nochmal zurück katapultiert durch ihre eigene Machthungrigkeit der einzelnen ehemaligen Ratsmitglieder in ihrer Verblendung.
Das würde ich durchaus als passende und stimmige Lösung für das Dilemma sehen.

Aber so oder so, wird das Imperium jetzt nicht auf einmal die "Good-Guy" Fraktion.
Immer noch herrschen Rassismus, Fanatismus und Verblendung vor. Das wird sich ja nicht in Luft auflösen.
Geschweige denn die schlechten Lebensumstände vieler vieler Planeten der Menschen, wie auch das arrogante Verhalten der obersten Schicht.
Niemand drückt einfach so seine Macht gerne ab, nicht einmal für einen Sohn des Imperators. ;)
"Wenn du das Wort wie eine Klinge führst, rechne damit das dein Gegenüber das auch tun wird."

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Nightpaw

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26

18.04.2019, 10:40

Aber so oder so, wird das Imperium jetzt nicht auf einmal die "Good-Guy" Fraktion.
Immer noch herrschen Rassismus, Fanatismus und Verblendung vor. Das wird sich ja nicht in Luft auflösen.
Geschweige denn die schlechten Lebensumstände vieler vieler Planeten der Menschen, wie auch das arrogante Verhalten der obersten Schicht.
Niemand drückt einfach so seine Macht gerne ab, nicht einmal für einen Sohn des Imperators. ;)


DAS ist genau der Punkt. Die Menschen sind bei 40K nicht die Guten. Auch die Primarchen der linientreuen Legionen waren und sind nicht die Guten. "Die Guten" gibt es nämlich nicht im 40K-Universum. Es gibt nur verschiedene Geschmacksrichtungen von Chaotisch Neutral (Eldar) über Rechtschaffen Böse (Imperium) bis Chaotisch Böse (Chaos halt). Ich denke immer noch mit Grausen an den Roman aus der Horus Heresy zurück, wo eine Expeditionsflotte ein Sonnensystem entdeckt, in dem sich eine friedliebende menschliche Zivilisation entwicklet hat, und weil diese sich nicht dem in ihren Augen bösen Imperium unterwerfen will, wird sie von den "lieben" Space Marines vom Angesicht des Universums getilgt. Oder an die Grey Knights, die Sisters of Battle schächten, um ihre Rüstungen mit deren Blut zu segnen... uargh!

Sicherlich ist die ganze Geschichte um Cawl und die Primaris ziemlich unelegant, aber es gibt immer noch genug Finsternis im Universum.
40K-Opa der ersten Stunde – kann in seinen Gichtgriffeln kaum noch die Minis halten...

27

18.04.2019, 13:39

Genau die Diskussion hatten wir vor gefühlt 6 Jahren schon einmal und die momentane Entwicklung wurde damals schon sehr gut vorhergesehen, inklusive der Folgen, die nun erneut beschrieben werden.
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